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Bill Moody

 

Bill Moody, Jahrgang 1941, wuchs auf in Santa Monica, Kalifornien. Er diente vier Jahre bei der Luftwaffe und studierte in Boston am Berklee College of Music. Moody spielt als Schlagzeuger mit diversen Größen des Jazz und tourt eine Weile durch Europa. Nach seiner Rückkehr in die USA lebt er einige Zeit in Los Angeles und zieht dann nach Las Vegas, wo er rund zwanzig Jahre bleibt. Moody spielt in den Casinos der glitzernden Wüstenstadt, arbeitet als Radio-DJ und als Musik-Kritiker. Er schreibt für Zeitschriften wie die Jazz Times, aber auch für Krimi-Magazine wie The Armchair Detective und Ellery Queen Mystery Magazine, in denen mehrere seiner Kurzgeschichten erscheinen. Nebenbei machte er seinen Masters in Englischer Literatur und beginnt, an der University of Las Vegas zu unterrichten. 1993 erscheint mit »The Jazz Exiles« ein Sachbuch von Bill Moody über amerikanische Jazzmusiker in Europa.

1994 erscheint mit »Solo Hand« Moodys erster Roman um den Ex-Jazzpianisten und Gelegenheitsdetektiv Evan Horne aus Las Vegas. Nach einem Unfall musste Horne seinen Musikerkarriere aufgeben und schlägt sich jetzt als Jazzkritiker durch. Meist wird er von Freunden um kleine Gefälligkeiten gebeten, die sich dann als erheblich gefährlicher herausstellen, als sie am Anfang erscheinen. Alle Romane erzählen neben der Krimihandlung von der Geschichte des Jazz respektive der Gegenwart des Jazz-Business. Sinnfällig wird die Mischung aus Fakt und Fiktion in den beiden Romanen »Death of a Tenor Man« und »Looking for Chet Baker«, in denen Moody von zwei Todesfällen erzählt, die bis heute nicht eindeutig geklärt sind: der des Tenorsaxofonisten Wardell Gray, der 1955 in der Nähe von Las Vegas tot aufgefunden wurde, und der des Trompeters und Sängers Chet Baker, der 1988 in Amsterdam aus dem Fenster seines Hotelzimmers gestürzt war.

Serien-Held Evan Horne erholt sich im Laufe der Reihe von seiner schweren Handerletzung. Er kann wieder Klavier spielen und kehrt auf die Bühne zurück. Sein Schöpfer Bill Moody lebt mittlerweile wieder in Kalifornien, in der Nähe von San Francisco, wo er noch regelmäßig in Jazzclubs Schlagzeug spielt. Seine Auftritte sind zumeist eine Mischung aus Lesung und Jam Session.

 

Evan Horne-Romane:
Solo Hand
[New York: Walker, 1994]
[London: Slow Dancer, 1999]
1994 Solo Hand
[Zürich: Unionsverlag, 2001]
Death of a Tenor Man
[New York: Walker, 1995]
1995 Moulin Rouge, Las Vegas
[Zürich: Unionsverlag, 2002]
The Sound of the Trumpet
[New York: Walker, 1997]
1997
Bird Lives!
[New York: Walker, 1999]
1999 Bird lives!
[Zürich: Unionsverlag, 2006]
Looking for Chet Baker
[New York: Walker, 2002]
2002 Auf der Suche nach Chet Baker
[Zürich: Unionsverlag, 2004]
Shades of Blue
[Scottsdale, AZ: Poisoned Pen Press, 2008]
2008
Fade to Blue
[Scottsdale, AZ: Poisoned Pen Press, 2011]
2011

 

Sachbuch:
The Jazz Exiles.
American Musicians Abroad
[Reno: University of Nevada Press, 1993]
1993

 

Kritikerstimmen:
"Viel stimmungsvolle Atmosphäre, Spannung und ein ungemein interessanter Held machen Lust auf mehr von Bill Moody. Diesen besonderen Stoff abseits des gängigen Krimi-Mainstreams sollte man sich nicht entgehen lassen." Ulrich Deurer über Solo Hand

 

Links:
Die Homepage von Bill Moody ist zu finden unter www.billmoodyjazz.com.
Unter http://www.unionsverlag.com/info/person.asp?pers_id=1312 hat der Unionsverlag eine kleine Seite zum Autor eingerichtet. Mit einigen Links zu weiterführenden Artikeln und Interviews ein guter Einstieg.

 

© j.c.schmidt, 2005 - 2008

 

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