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Wenn Sie verzweifelt ein vergriffenes Buch suchen, schauen Sie doch auch mal bei www.abebooks.de, http://www.booklooker.de oder auch bei www.eurobuch.com vorbei- die haben eine riesige Auswahl. Die letztere ist eine Metasuchmaschine, mit der man gleich mehrere Datenbanken abgrasen kann. Auch bei amazon.de werden mittlerweile im Marketplace ungezählte gebrauchte und vergriffene Titel angeboten.

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Bouman, Auf der Jagd   (03.03.2017)
Lieber Thomas Wörtche,

ich bin der Übersetzer von Tom Boumans "Auf der Jagd", was bedeutet, dass ich mich einige Monate intensiv mit dem Roman beschäftigt habe. Ihre allgemeinen Überlegungen, ob das Etikett "Country Noir" nichts weiter als eine Marketingstrategie ist, kann ich nachvollziehen. Nicht nachvollziehbar ist, dass Sie "Auf der Jagd" ins Regal mit "suspekt patriotischen Textlein" stellen und "putzig-knorrige Bewohner" entdeckt haben. Ihre unterhaltsamen Verdikte - z. B. "dramaturgisch ungeschickt" (ohne Begründung), "in arg karger Prosa" (wie dick aufgetragen hätten Sie's denn gern?) und "der Held, natürlich ein Veteran [wg. 'suspekt patriotisch': Hat Trump eigentlich gedient?] ... redet seltsam sinnlos mit allerlei Leuten" - gelten einem Debütroman, der immerhin den Edgar Award, den LA Book Prize und eine positive Rezension in der Washington Post bekommen hat, und das zu Recht, wie ich finde. Oder sollten die Juroren, Redakteure und der Übersetzer nur elitäre Ignoranten und ausschließlich Sie im Besitz alternativer Fakten sein? Oder haben Sie - wie leider manche Ihrer Zunft - nicht gelesen, sondern nur geblättert (daher "seltsam sinnlos"), dann aus der Hüfte geschossen und dabei den .38er verrissen? Was doch sehr unprofessionell wäre, oder?

Und übrigens: Ich bekomme ein fixes Honorar und bin am Umsatz nicht beteiligt.

Schöne Grüße

Gottfried Röckelein
g.g.roeckelein(at)t-online.de

 

Re: Bouman, Auf der Jagd   (03.03.2017)
Ach, lieber Herr Röckelein, danke für Ihren Einwurf. Es ist schön, dass Sie sich vor Ihren Autor werfen - natürlich baut man während des Übersetzen eine innige Beziehung zu dem Text auf.

Der LEICHENBERG ist nun mal eine schnelle, kurze Kolumne, nennen Sie sie von mir aus apodiktisch, seit 1988... Er ist auch wenig autoritätsgläubig, andere Kolleginnen und Kollegen mögen das Buch anders sehen, das interessiert mich eher wenig - dazu bin ich zu lange im Geschäft. Auf allen Seiten des Zauns, übrigens. Lustige Unterstellungen wie "Buch nicht richtig gelesen", im "Alleinbesitz der Wahrheit" (wo könnten hier "Fakten" mitspielen?) verlagern die Angelegenheit nur auf die Metaebene. Ich halte das Buch für mißlungen, langweilig und für ein typisches Me-too-Produkt. Und für eine einläßliche Begründung ist diese Kolumne nicht geeignet. Fände ich den Text irgendwie bemerkenswert, würden Sie an anderer Stelle sicher etwas Ausführlicheres dazu lesen, aber das ist er eben nicht. Und genau für diese schnelle Vorabklärung ist der LEICHENBERG gedacht. Ich kann mit dem Dissens sehr gut lieben.

Herzliche Grüße
TW
woertche-berlin(at)t-online.de

 

Sachbuch über den Kriminalroman   (25.11.2015)
Liebe Kaliber-38-Expertinnen und -Experten,

ich suche die eierlegende Wollmilchsau: Ein gutes Sachbuch über den Kriminalroman - Beleuchtung des Genres, seiner Eigenarten und Grenzbereiche, historische Perspektive (Gründungswerke, Entwicklung, Ausformungen), Länder-Differenzierung (gerne mit Schwerpunkt USA), Einordnung wichtiger Detektiv/Polizisten-Figuren mit Blick auf ihre genredefinierende Kraft, Würdigung wichtiger Autoren, das Ganze fundiert, aber nicht gar zu verwissenschaftlicht geschrieben, repräsentativ, aber nicht zu staatstragend, sprich, gerne auch pointiert und mit Mut zu eigener Meinung und eigenen Vorlieben, im Idealfall voller weiterführender Lektüretipps für mich, ein Standardwerk natürlich, wenn's gut ist, darf es lieber dick als dünn sein... Beim Stöbern bin ich auf diese Werke gestoßen - sind die zu empfehlen, inwiefern erfüllen sie mein Anforderungsprofil, wo stoßen sie an Grenzen, oder gibt es noch was ganz anderes?

Thomas Wörtche: Das Mörderische neben dem Leben
Peter Nusser: Der Kriminalroman
Klaus-Peter Walter: Reclams Krimi-Lexikon
Ulrike Leonhardt: Mord ist ihr Beruf
Jochen Schmidt: Gangster, Opfer, Detektive
Jochen Vogt: Der Kriminalroman

Im übrigen bitte ich um Entschuldigung, die Anfrage ist wohl etwas unverschämt ausufernd - umso dankbarer weiß ich Tipps zu würdigen. Zur Orientierung, damit klar wird, an welcher Stelle ich am ehesten Lücken im Standardwerk verkraften könnte: Das Kapitel über die Schwedenkrimis darf gerne kurz sein (muss aber Sjöwall/Wahlöö enthalten), und wenn ich im Register Donna Leon nicht finde, geht die Welt ganz bestimmt nicht unter. Wenn hingegen Elmore Leonard, Donald Westlake/Richard Stark oder Charles Willeford fehlt, bin ich traurig. Insgesamt fühle ich mich bei den Amerikanern von Hammett und Chandler über Cain, Thompson und Ellroy bis neuerdings Woodrell eher zu Hause als bei vielen Europäern (zumindest, wenn sie neben dem Mordfall noch Kochrezepte oder sowas kredenzen). Jenseits der Lektürevorlieben interessiert mich die historische Perspektive sehr, Conan Doyle, Poe etc. Und als sündiges Vergnügen für die Badewanne kann ich Agatha Christies Schnurren durchaus schätzen. All das sollte idealerweise in dem Krimibuch vorkommen...

Ganz herzlichen Dank im voraus für Tipps!

Peter Schwarz
Peter.Schwarz(at)zvw.de

 

Brian McAllister   (18.10.2012)
Hallo,
ich bin dabei, meine Bibliothek zu ordnen. Dabei stiess ich auf einen britischen Autor Brian McAllister. Einige seiner Romane sind in den neunziger Jahren bei Goldmann erschienen. z.b. Unternehmen Delta Force, Goldmann 9395. Wo kann ich seine Bibliografie finden? Google kennt ihn leider nicht.

Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüsse aus dem herbstlichen Saint Malo
Hans
weinle.hans(at)laposte.net

 

Scherz Verlag   (05.03.2012)
Wer weiß, bis zu welcher Nr. die Reihe Schwarze Kriminalromane in der ersten Aufmachung erschien? Vertikal schwarz/weiß gestreift, roter Querstreifen mit Autorenname, darunter rotes Oval mit Titel, oben und unten geschwungenes Schriftband...
Ich besitze die Nr. 132 [Erle Stanley Gardner: Roulette mit dem Teufel (The D. A. Holds A Candle)].

Grüße aus Wien A.K.
a.k.1951(at)hotmail.com

 

Martin Amis   (27.09.2011)
Durch Zufall ist mir des Kriminalhörspiel 'Night Train' von Martin Amis in die Hände gefallen und das Beste daran ist die Musik von Tom Waits. Allerdings gibt es in Track 8 (bei 10:00 Minuten) ein Lied von einer Frau gesungen. Zum Dahinschmelzen schön (irgendwas mit 1999). Wer kann mir hierzu Interpret und Titel sagen? Vielen Dank, D. Muhr
muhr.deg(at)gmx.de

 

C. J. Box - Keine Schonzeit   (11.06.2011)
Hallo !

Ich fand das Buch sehr gut und möchte jetzt die Fortsetzungen (der Pickett - Reihe) in der richtigen Reihenfolge lesen. Könnt Ihr helfen?
Schon jetzt: vielen Dank! Gruß Niki Martin
niki168martin(at)gmx.de
RE: C. J. Box - Keine Schonzeit   (14.06.2011)
Joe Picket-Roman von C. J. Box:

Open Season (2001) - Keine Schonzeit (später unter dem Titel Jagdopfer)
Savage Run (2002) - Wilde Flucht
Winterkill (2003) - Blutschnee
Trophy Hunt (2004) - Kalte Spur
Out of Range (2005)
In Plain Sight (2006)
Free Fire (2007) - Todeszone
Blood Trail (2008)
Below Zero (2009)
Nowhere To Run (2010)
Cold Wind (2011)

Ich pack es demnächst mal in die Autoren-Infos.
Schöne Grüße,
Jan

 

Partymorde   (19.04.2010)
Hallo,
Ich bin auf der Suche nach einem bestimmten Buch, das ich in den 90er gelesen habe. Und jetzt beginnen die Probleme. Ich weiß weder Autor noch Titel. Es war kein allzubekannter Autor.

In dem Roman ging es um eine Party, die ein Unbekannter ausrichtete und auf der Party starb dann einer nach dem anderen eines nicht natürlichen Todes.

Und es war nicht Agatha Christies Letztes Weekend.

Ich bin für Vorschläge und Ideen sehr dankbar.

Viele Grüße
Christian
christian.wanek(AT)ams.at
RE: Partymorde   (21.04.2010)
Es könnte sich um den 1930 veröffentlichten Krimi "The Invisible Host" von Gwen Bristow und Bruce Manning handeln. In Deutsch ist das Buch unter dem Titel "Der Unsichtbare Gastgeber" erschienen. Der Roman spielt in einem von der Umwelt abgeschnittenen Penthouse in New Orleans, in dem sich 8 Partygäste auf Einladung eines anonymen Gastgebers befinden und hat eine ähnliche Handlung wie der 9 Jahre später erschienene Roman "Ten Little Indians" von Agatha Christie.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Trojan

 

Verkauf   (02.12.2009)
Ich löse eine umfangreiche Krimisammlung (nur Taschenbücher) auf und suche Interessenten. Sie enthält z. B. alle in deutsch und Taschenbuch erschienenen Krimis von

Rex Stout (50 Bände)
J.W. van de Wetering (20)
Fr, Werremeier (16)
S.S. van Dine (9)
Chester Himes (11)
D. Hammett (18)
Rich. Hey (5)
Patr. Highsmith (17)
E. St. Gardner (Mason) (84)
A. A. Fair (29)
Con. Doyle (14)
Peter Cheyney (12)
Ian Fleming (14)
Nic. Freeling (33)
Michael Innes (18)
Ph. D. James (17)
Faye Kellerman (15)
Harry Kemelman (12)
-ky (32)
Ross MacDonald (24)
H.J. Martin (29)
Ed Mc Bain (59)
Mich. Molsner (27)
Peter O' Donnell (12)
Ell. Queen (46)
D.L. Sayers (17)
Sjöwall/Wahlöö (10)
Mickey Spillane (36)

Wer ist interessiert oder kennt einen Interessierten? Ich will die Sammlung aber nur autorenweise geschlossen abgeben. Preis Verhandlungssache.
Hartmut Bleumer
h.bleumer(AT)t-online.de

 

Was ist los?   (23.11.2009)
Was ist los? Wo sind sie abgeblieben? Depressionen?
(16.02.2008)
Wer hätte das gedacht, dass an dieser Stelle ein Jahr lang kein Mensch etwas beizutragen hat?
Wo sind die Imheusers, Kerkhoffs, Berthold's, Busse's, easy's, Ralf's abgeblieben? Nichts mehr zu sagen...?

Ich bin gerade (beruflich) in China und erlebe die neuen wirtschaftlichen Zeiten on area.

Liest noch Jemand aktuell erschienende Krimis (ich meine in in deutscher Übersetzung) oder sind die o. g. Freaks zu den Originalen abgewandert?
Lee Child z. B. hat ja dem deutschen Verlagen in Übersetzungen doch Einiges voraus (oder umgekehrt).
Oder geht das alles nur an Kaliber38 vorbei?
Schade um die schönen Forum-Zeiten...
Ich denke, der Jan hat es so nicht verdient - für mich immer noch die beste Krimi-web-site im Deutschen at all.

Schöne Grüße an die Verbliebenden.
Siegi

 

Lawrence Block & anderes   (25.06.2008)
Liebe Krimifreunde!
Ich suche "Die Wahl des Bösen" von Andrew Vachss (ISBN(13): 978-3434531074);
Es gestaltet sich schwieriger als ich gedacht habe, sollten Sie also ein Exemplar besitzen und sich davon gegen ein angemessenes Entgelt trennen können oder wollen, kontaktieren Sie mich bitte unter
aethertaucher(AT)gmx.net.
Herzlichen Dank!
Ein Leser.

 

Lawrence Block & anderes   (16.02.2008)
Jubileum!
Wer hätte das gedacht, dass an dieser Stelle ein Jahr lang kein Mensch etwas beizutragen hat?
Wo sind die Imheusers, Kerkhoffs, Berthold's, Busse's, easy's, Ralf's abgeblieben? Nichts mehr zu sagen...?
Lawrence Block kriegt zum einen eine neue Chance bei Shayol ("Verluste") und ich bin gespannt, wie "mein" Scudder über Katrin Mrugalla so rüberkommen wird.
Rotbuch macht zum anderen "Abzocker" im März, der aber schon als "Mörderlady" mit Ludwig Nagel als Übersetzer aus den 70'n bekannt ist.
Dann gibt es Larry Block als aktuellen Drehbuchautoren für "Blueberry Nights" und man liest nicht so viel Gutes in den einschlägigen websites (..."könne eingefleischte Fans der Filme Wong Kar-Wais enttäuschen..."). Hab's bisher noch nicht nachgeprüft - was sagen andere, wissende Block-Möger dazu?
Mittlerweile bin ich auf dem Willeford-Trip - der Mann war (auch?) als Schriftsteller einfach nur gut.
Gruß - Siegi.
(siegfried.melcher(AT)onlinehome.de)
Re: Lawrence Block & anderes   (07.03.2008)
Hallo,
endlich wieder ein Nutzer des Forums!
Man beachte auch die anderen Veröffentlichungen des Shayol-Verlages unter der Rubrik "Funny crime" (u.a. Lansdale, einen der Großmeister)
Immer wieder fantastisch ist natürlich Pulpmaster ,neue geplante Veröffentlichungen von Freeman, Kersh und Disher. Bei Amazon sind auch schon folgende Titel angekündigt:
Kuhls Kosmos von Thor Kunkel oder Buddy Giovinazzo !!!- Piß in den Wind (endlich was Neues !!)
Auch von Ken Bruen gibts bald was Neues.
Momentan gibts also viel Gutes und Neues (Driver von Sallis, die Bücher von Peter Temple, das neue Buch von Vachss)
Mit freundlichen Grüßen
Christian Imheuser
(c.imheuser(AT)waz.de)
Re 2: Lawrence Block & anderes   (17.03.2008)
…und ich bin gespannt, wie "mein" Scudder über Katrin Mrugalla so rüberkommen wird…
"Scheiße" - so hätte das Buch im Deutschen begonnen, wenn es nach Sepp Leeb gegangen wäre (ich kann das belegen). "Mein Gott" heißt es nun in der Shayol - Übersetzung. Im Original steht "Jesus Christ" und jetzt kann sich jeder seinen eigenen Reim darauf machen.
Alles vielleicht nicht so wichtig, auch dass die (Leeb'schen) "AA-Treffen" nun "AA-Meetings" heißen und der entsprechende "Tutor" zum "Sponsor" geworden ist. Und TJ's Wortspielchen nicht mehr auftauchen ("Aber sicher, Micha").
Kleinigkeiten, über die man sich sicherlich lange unterhalten kann und - wahrscheinlich – nie zum Ende kommen wird.
Wie auch immer, für mich persönlich hat die Summe dieser Kleinigkeiten im Ergebnis etwas veränderte Figuren in meinem "Kopf-Kino" entstehen lassen und darüber bin ich ziemlich traurig. Ähnlich ging es mir schon mit den ersten vier Bänden aus der Scudder-Serie, die schienen mir immer irgendwie nicht "richtig" dazugehörig. Nun schließt sich der Kreis wieder und mir bleibt wohl wirklich nichts weiter übrig, als mich selber künftig nur noch auf die Originale einzulassen. Bestünde nur die Gefahr, dass ich dann erkennen könnte, eigentlich immer Leeb- statt Block-Möger gewesen zu sein.
Unabhängig davon, ich finde es schade, dass das Buch auch von der Machart nicht so dolle 'rüberkommt – die Klappentexte sind vom Layout her einfach nur schlecht gemacht (zum Larry Block wäre ein Blocksatz sowieso passender gewesen…). Das hat der Scudder nicht verdient.
Anbei – hat hier wirklich niemand was zum (Block)Thema "Blueberry Nights" zu sagen?
Schöne Grüße - Siegi
(siegfried.melcher(AT)onlinehome.de)
Re 3: Lawrence Block & anderes   (16.05.2008)
Hallo!
Sorry, dass ich mich nicht eher gemeldet habe, aber ich bin das Opfer einer Computerprogramm-Umstellung bei T-Home geworden und war fast sechs Wochen offline.
Anyway, ich habe heute den Scudder bekommen und freue mich schon sehr auf diesen Roman. Zu "Blueberry Nights" kann ich wenig sagen, aber ich habe auch nicht viel Gutes bei RARA-AVIS über den Film gelesen.
Ansonsten habe ich ein wenig in den geplanten Neuerscheinungen herum gestöbert und habe einige interessante Titel gefunden.
Im Herbst wird die HCC-Reihe des Rotbuch-Verlags mit folgenden Titeln fortgesetzt: Richard Aleas: Tod einer Stripperin (Little Girl Lost, 2004), Mickey Spillane: Das Ende der Straße (Dead Street, 2007), Christa Faust: Hardcore Angel (Money Shot, 2008) und Donald E. Westlake: Mafiatod (361, 1962). Letzterer Titel ist bereist in den Mitternachtsbücher 1963 unter dem Titel "Höllenfahrt" erschienen. Außerhalb der HCC-Bände werden noch Allan Guthrie: Post Mortem (Two Way Split, 2004) und - endlich wieder - Jerome Charyn: Citizen Sidel (1999) erscheinen.
Im Pendragon-Verlag erscheint der bisher nicht ins Deutsche übersetzte letzte Shaft-Roman (Ernest Tidyman: Shaft und die Geldwäscher (The Last Shaft, 1975), sowie ein neuer Spenser-Roman (Robert B. Parker: Der gute Terrorist (Now and Then, 2007) und ?zwar kein Roman, aber sehr lesenswert - Pieke Biermanns "Der Asphalt unter Berlin. Kriminalreportagen aus der Metropole".
Im Alexander-Verlag erscheint ein weiterer Ross Thomas-Roman und (!!!) Leonard Schrader: Der Yakuza (Yakuza, 1975), der 1987 in der legendären Schwarzen Serie erschien. Leonard Schrader ist der eigentliche Hauptautor des Drehbuchs zu "Yakuza", einem Thriller mit East-meets-West-Thematik, stilvoll und meisterlich inszeniert von Sydney Pollack und mit Robert Mitchum in der Hauptrolle.
Aber besonders freue ich mich auf einen neuen Parker-Roman. Im August erscheint bei Zsolnay Richard Stark / Donald E. Westlake: Fragen Sie den Papagei (Ask the Parrot, 2006).
Claus
(claus_kerkhoff(AT)web.de)

 

Neue Romane von Joe R. Lansdale, James Crumley und Lawrence Block   (15.02.2007)
Hallo!

Nach so vielen schlechten Nachrichten über eine Reihe "guter Krimiautoren", die nicht mehr von deutschen Verlagen verlegt werden, gibt es auch wieder einige gute Nachrichten:
Nach Benjamin Schutz ("Unerbittlich", Knaur), John Harvey ("Schrei nicht so laut", dtv), Robert B. Parker ("Blonde Witwe", Pendragon, weitere Lizenzen wurden gekauft), Ross Thomas ("Die im Dunkeln", "Gottes vergessene Stadt", "Umweg zur Hölle", alle im Alexander-Verlag) werden neue Romane von Joe R. Lansdale, James Crumley und Lawrence Block im Shayol-Verlag erscheinen: Für Februar 2007 ist der neue Milo Milodragovitch-Roman "Land der Lügen" von James Crumley angekündigt, im Frühjahr 2007 soll dann der neue Hap & Leonard-Roman "Rumble Tumble" erscheinen und ein neuer Matt-Scudder-Roman "Everybody dies" ist in Vorbereitung.

Claus
(claus_kerkhoff(AT)web.de)
Re: Neue Romane von Joe R. Lansdale, James Crumley und Lawrence Block   (15.02.2007)
Richtig - einige gute alte Namen finden sich in den neuen Programmen. Was aber wirklich erscheint, bleibt noch abzuwarten: Crumleys "Land der Lügen" etwa ist nach einigen Monaten Vorankündigung aus dem KNO-Katalog geflogen - meist ein sicheres Indiz, dass das Buch irgendwann in nicht bestimmter Zukunft oder eben gar nicht erscheint. Wäre schade drum, auf den Titel hatte ich mich schon bannig gefreut...

Schöne Grüße,
Jan
Re 2: Neue Romane von Joe R. Lansdale, James Crumley und Lawrence Block   (18.02.2007)
Hallo,
Land der Lügen hat sich ja leider etwas verzögert, ist aber bis 8. März fertig gedruckt und wird dann sicher auch im KNO-Katalog wieder auftauchen.
Viele Grüße
Richard
(funny-crimes(AT)web.de)
Re 3: Neue Romane von Joe R. Lansdale, James Crumley und Lawrence Block   (14.03.2007)
"Land der Lügen" liegt hier auf meinem Schreibtisch - also keine Schimäre... Fein! Best TW
(woertche-berlin(AT)t-online.de)

 

Nachtrag: Manchette und McCarry   (06.03.2007)
Hallo!
Zwei weitere Neuerscheinungen möchte ich noch nachreichen:
Zum einen erscheint mit "Laßt die Kadaver bräunen! (Laissez Bronzer Les Cadavres, 1971)" der letzte (?) noch unübersetzte Roman des großartigen Kriminalautoren Jean-Patrick Manchette im Distel-Verlag.
Zum anderen wird im September 2007 der neue Roman "In später Mission (Old Boys, 2004)" von Charles McCarry im Fischer-Verlag erscheinen. Es ist der sechste Roman um den Meisterspion Paul Christopher. Die ersten drei Romane [The Miernik Dossier (1973, dt. Das Miernik-Dossier), The Tears of Autumn (1975, Tränen des Herbst), The Secret Lovers (1977, dt. Codewort Liebe)] erschienen Mitte der 80er Jahre im Ullstein-Verlag.
Charles McCarry ist ein Beispiel für einen von Kritikern und Kollegen hochgelobten Autoren, dessen Romane aber auf wenig Resonanz bei den Lesern stießen. Der folgende Link gibt ein Interview wieder, dass Robert Birnbaum mit Charles McCarry über "Old Boys" und seine Zeit bei der CIA führte: http://www.themorningnews.org/archives/personalities/birnbaum_v_charles_mccarry.php
Ein interessantes, spannendes Interview, das vielleicht Lust auf den Autoren macht.
Claus
(claus_kerkhoff(AT)web.de)
Re: Nachtrag: Manchette und McCarry   (06.03.2007)
Manchette ist noch nicht so klar - es gibt keine Datenbank, die sich auf einen Monat für das Erscheinen der "gebräunten Kadaver" festlegen will. Kein gutes Zeichen. Aber vielleicht geht's ja so aus wie bei Crumley...
Gruß, Jan

 

Daniel Woodrell   (19.11.2006)
Hallo und einen schönen guten Tag,
wird in Deutschland noch Daniel Woodrell übersetzt und vertrieben, (The death of sweet mister und Winter's bone)?
mfg
christian imheuser
(ImheuserC(AT)aol.com)

 

Lynn S. Hightower   (15.11.2006)
Hallo Bücherwürmer :)
Ich hätte da mal eine Bitte.
Meine Tochter hat als Hausaufgabe bekommen, das Buch »Zahltag« von Lynn S. Hightower zu lesen und eine Info-Mappe zu erstellen.
Wir haben nun wie blöd im I. net das Geb. gesucht, leider keine gescheite Biog. gefunden.
Kann uns da wer vielleicht weiterhelfen?
Viele Grüße und danke
Famiele Rodigast
(Angelmaedchen(AT)web.de)

 

Wer weiss Rat?   (20.10.2006)
Hallo Krimi-Fans!
Ich arbeite gerade an meiner Magisterarbeit, bei der ich die spanische Übersetzung von Jorge Luis Borges mit den englischsprachigen Originalen vergleichen soll. Leider konnte ich noch nicht alle Originaltexte finden, da Borges bei seinen Übersetzungen häufig auch den Titel geändert hat. Ich suche die Originaltitel folgender Kurzgeschichten:

* William Irish "Si muriera antes de despertar" (etwa "Wenn er vor dem Aufwachen starb")

* Ellery Queen "Aventura en la mansión de las tinieblas" ("Abenteuer in der Villa der Finsternis") & "Filatelía" ("Briefmarkensammeln")

* John Dickson Carr "Personas o cosas desconocidas" ("Unbekannte Personen oder Dinge")

* Harry Kemelman "Nueve millas bajo la lluvia" ("Neun Meilen unter dem Regen")

* William Faulkner "Humo" ("Rauch" oder auch "Eitelkeit")

Die Geschichten wurden auf spanisch in "Los mejores cuentos policiales 1 & 2" veröffentlicht und müssen folglich alle vor 1951 geschrieben worden sein. Kommt irgendjemandem irgendetwas davon bekannt vor? Ich bin wirklich für jede Hilfe dankbar!

Liebe Grüße
Nadine
(nadine.kim(AT)gmx.de)
Re: Wer weiss Rat?   (27.10.2006)
Bei den Stories müßte es sich um folgende Originale handeln:

William Irish (Cornell WOOLRICH): "If I Should Die Before I Wake" (1937)

Ellery Queen: "The Adventure of the House of Darkness" (1935)
und "The Adventure of the One-Penny Black" (1933)

John Dickson CARR: "Persons or Things Unknown" (1938)

Harry KEMELMAN: "The Nine Mile Walk" (1947)

William FAULKNER: "Smoke" (1932)

Das ist natürlich alles nur geraten, weil mir die spanische Ausgabe nicht vorliegt, aber die spanischen Titel sind ziemlich genaue Übersetzungen. Dürfte also wohl so hinkommen ... :-))

Schöne Grüße
Max
(KrimiArchiv(AT)web.de)

 

Verkauf Krimisammlung   (13.10.2006)
Verkaufe umfangreiche Krimi-Sammlung.
Bei Interesse bitte bei mir melden.
(fob(AT)bruett-net.de)

 

dick lochte   (24.07.2006)
hallo,
welche infos gibt es von dick lochte, einem autor, der wärmstens von andrew vachss empfohlen wird ?
mfg
christian imheuser
(ImheuserC@aol.com)
Re: dick lochte   (28.07.2006)
Wahrscheinlich nicht ganz vollständig, was aktuellere Romane angeht, aber vielleicht als erste Informationen über Dick Lochte ganz brauchbar.

Dick Lochte, geboren und aufgewachsen in New Orleans, begann als Rezensent der Los Angeles Times, arbeitete dann als Theaterkritiker für das Los Angeles Magazine und schreibt heute als freier Journalist für die Los Angeles Times, Los Angeles Daily News und The Armchair Detective. Er lebt heute mit seiner Frau und seinem Sohn in Südkalifornien.
Dick Lochte erster Roman »Sleeping Dog« wurde mit dem Nero Wolfe Award ausgezeichnet und für den Edgar Allan Poe Award sowie den Shamus Award nominiert.
»Sleeping Dog« wurde von der unabhängigen Mystery Booksellers' Association in die Liste der "100 Favorite Mysteries of the Century« gewählt.

P.I. Leo Bloodworth & Teenager Serendipity Dahlquist
Sleeping Dog (1985) Schlafende Hunde (Bastei-Lübbe 1990, Bd. 19081)
Laughing Dog (1988) Mord-Theater (Bastei-Lübbe 1990, Bd. 19084)

P.I. Terry Manion
Laughing Dog (1988) Mord-Theater (Bastei-Lübbe 1990, Bd. 19084)
Blue Bayou (1992) Blue Bayou (Bastei-Lübbe 1994, Bd. 13575)
Neon Smile (1995)

Deputy District Attorney Nikki Hill
The Trials of Nikki Hill* (1999)
L.A. Justice* (2001 )

Others
Lucky Dog and Other Tales of Murder (Collection)** (2000)
The Last Defense* (2002)
Lawless* (2004)

* Co-written with Christopher Darden
** Enthält Short Stories um Leo Bloodworth und Serendipity Dahlquist, Terry Manion und J.J. Legendre

Short Stories
Catnip (In: Murder Most Feline, Cumberland House, 2001) 2001
In The City of Angels (In: Flesh & Blood, Mysterious Press, 2001) 2001
Rappin' Dog (In: The World's Finest Mystery and Crime Stories, Forge, 2000) 2000
(kerkhoc@uni-muenster.de)

 

Gary Lovisi   (19.07.2006)
hallo und einen schönen guten tag,
gibt es von Gary Lovisi ausser freie fahrt zur hölle, noch andere romane?
mfg
(ImheuserC@aol.com)

 

"serie noir" von Distel   (06.06.2006)
Hallo! Kann mir jemand sagen, seit wann es die "serie noir" vom Distel Literatur Verlag gibt?
Ich vermute seit 2001. Stimmt das?
Danke und beste Grüße!
Kati
(katisiedenburg@gmx.de)
Re: "serie noir" von Distel   (06.06.2006)
Die "Série Noir" ist seit dem Jahre 2000 erschienen (genauer: im Herbst). Soweit sich das nach den Nummern noch recherchieren lässt, war der offiziell erste Band "Volles Leichenhaus" von Manchette (Band-Nr. 1005). Als Band 1004 war "Eine Art Engel" von Laurence Démonio erschienen - da steht auf dem Cover noch "DistelKrimi", nicht "Série Noir". Verlegerisch gehört der Titel allerdings schon in das "Noir"-Konzept...
Schöne Grüße zurück,
Jan

 

Wer kann mir helfen?   (19.05.2006)
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Krimi-Freunde,
in einem der letzten Romane von Henning Mankell soll sich die folgende Szene/Sequenz (oder so ähnlich) fínden:
Auf die Frage einer Dozentin für Theologie unter den versammelten Polizisten, wer unter den Polizisten überhaupt die Bibel kennen würde. Kopfschütteln. Keiner traut sich zu sagen, er kenne etwas. Nur einer, Nyberg, der erklärt zur Verblüffung aller: "Doch ich lese jeden Abend ein Stück in der Bibel. Das ist die beste Methode schnell einzuschlafen."
Wer kann mir weiter helfen und kennt den genauen Fundort? Über eine Mitteilung wäre ich sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüßen aus Münster, Christhard Lück
(christhard.lueck(AT)web.de)

 

Nachtrag für die Bibliographie von Edmund Crispin   (03.04.2006)
Die Kurzgeschichten-Sammlung "Morde - Zug um Zug" von Edmund Crispin enthält entgegen der Ankündigung auf dem Waschzettel (Zitat: "16mal wird gemordet... Und 16mal begegnet der Leser dem berühmten Oxford-Professor und Privatdetektiv aus Leidenschaft Gervase Fen ...") nur 14 Gervase Fen-Erzählungen und 2 Non-Gervase Fens. Diese beiden Erzählungen sind von ihrer Anlage her aber auch nicht besonders gut mit dem Auftauchen eines Gervase Fen zu vereinbaren, mehr sei hier nicht verraten...
Roland Tauber
(rolandtauber(AT)gmx.de)

 

James Lee Burke   (25.01.2006)
Hat es neben Parker, Campbell und Marshall (s.u.) jetzt auch James Lee Burke erwischt? Habe gerade erfahren, daß der Goldmann-Verlag nicht beabsichtigt, JLB weiter zu verlegen ("derzeit sind von James Lee Burke keine Neuerscheinungen geplant").
Damit stehen aus der Robicheaux-Reihe noch die Übersetzungen von 'Last Car to Elysian Fields' (2003) und 'Crusader's Cross' (2005) sowie vom schon älteren Titel 'Dixie City Jam' (1994) (Probleme wegen des Nazi-Plots?) aus [sowie einer aus der Holland-Reihe]. Weiß jemand, wie es weitergehen soll? Hat vielleicht ein anderer Verlag übernommen? Falls nicht, wäre es wirklich jammerschade.
Danke und viele Grüße
Andreas
(a.duda(AT)gmx.de)
Re: James Lee Burke   (28.01.2006)
hallo
leider scheint bei james lee burke wie bei vielen guten " krimischriftstellern " der zug abgefahren zu sein. ( siehe bob leuci, john harvey, laurence shames, daniel woodrell, james w. hall , stephen greenleaf, john lutz, lawrence block, andrew vachss, kenneth abel, gar anthony haywood , die aufzählung lässt sich fast unendlich fortsetzen)
der massengeschmack " der gärtner ist der mörder " wird bedient, gute krimireihen werden eingestellt ( dumont noir u.a. )
was bleibt sind ein paar wenige highlights wie distel, rotbuch , kreuzfeuer, zebu, ut metro und der fantastische maas verlag.
also heisst es antiquarisch suchen und weiterhin hoffen, dass es abseits des massengeschmackes noch nischen entdeckt werden !
mfg
christian imheuser (ImheuserC(AT)aol.com)
Re 2: James Lee Burke   (01.04.2006)
Hallo,
ich habe heute eine Ankündigung des Pendragon-Verlags über die geplanten Krimis im Herbst 2006 erhalten. O Wunder, es ist mit "Die blonde Witwe" eine deutsche Erstausgabe eines Spenser-Romans von Robert B. Parker geplant. Zwar ist der Originaltitel nicht angegeben, aber ich vermute das es sich hier um "Widows Walk" (2002) handelt. Damit wird die Ausgabe dieser schönen Serie fortgesetzt.
Und Günther Butkus hat weitere gute Nachrichten, denn zum einen hat der Pendragon-Verlag noch weitere Lizenzen von Parker erworben und zum anderen erscheint mit "Land der guten Hoffnung" ein neuer Roman von D.B. Blettenberg. Das finde ich ausgesprochen erfreulich!!
LG Claus (claus_kerkhoff(AT)web.de)

 

Keine Übersetzungen von Schwester Frevisse   (27,03.2006)
Offenbar hat der Econ Verlag seit 1999 keine neuen Übersetzungen der Bücher von Margaret Frazer ("Schwester Frevisse") mehr gemacht. Schade - ich mochte die ...
Weiß jemand Hintergründe? Oder ist vielleicht doch noch eine Fortsetzung der Serie geplant?
Christina

 

Crais und McBain   (13.03.2006)
Die Vorschau bis Oktober listet nichts von meinen Favoriten Crais und McBain.
Bei Crais hatte ich ja Hoffnung wg. der »Hostage« Veröffentlichung, aber ob an weitere Elvis Cole gedacht wird.
Ebenso scheint für McBain der Zug abgefahren zu sein.
Oder hat jemand gegenteilige Infos ??
Peter Reineke (DANimport(AT)t-online.de)

 

Rotbuch-Krimis   (12.02.2006)
Statt eigener Recherche - wird die Rotbuch-Krimireihe eigentlich abgewickelt? Die Bücher sind in den letzten Monaten in Köln massig im Ramsch aufgetaucht. Wenn es so ist, wär schade drum.
Zugelangt hab ich natürlich trotzdem, und freu mich über zwei neue William Marshalls, und insbesondere "Paradise Man" von Jerome Charyn.
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Krimis für die Ohren   (30.01.2006)
Hallo!
Ich bin auf der Suche nach Krimis, in denen der Gehörsinn eine wichtige Rolle spielt. Es könnte sich z.B. um Geschichten handeln, in denen eine der Hauptfiguren blind ist oder wo es um das Abhören von Gesprächen geht. Hat jemand ein paar Tips für mich?
Danke und schöne Grüße,
Kati (katisiedenburg(AT)gmx.de)

 

Rolo Diez   (25.01.2006)
hallo
beim distel verlag sind bisher 2 bücher von rolo diez rausgekommen: hurensöhne und der tequilla effekt. das 3. buch von ihm war angekündigt ( Wüstenstaub ).
kommt da noch was oder ist wieder einmal ein vielversprechender autor aus dem deutschsprachigen raum verschwunden?
viele grüsse
christian imheuser (ImheuserC(AT)aol.com)
Re: Rolo Diez   (25.01.2006)
Ich meine mich zu erinnern, dass der Distel Verlag kurz vor dem Erscheinen der letzten Bücher diesen neue Titel vergeben hat. Sehe ich das richtig, dass der Roman, der als "Wüstenstaub" angekündigt war, unter dem Titel "Hurensöhne" erschienen ist?
Schöne Grüße,
Jan
Re: Rolo Diez   (28.01.2006)
Hallo,
der zweite Carlo Hernandez Roman "Hurensöhne" sollte ursprünglich unter dem Titel "So weit vom Himmel - So nah bei Texas" erscheinen. Kurzfristig wurde der Titel geändert. In der Verlagsankündigung gab es damals sogar ein Cover mit dem ursprünglichen Titel. Leider wird der Originaltitel oder das Jahr der Erstveröffentlichung nicht genannt
Erscheinungsdatum des dritten Carlo Hernandez-Roman "Wüstenstaub" war ursprünglich Oktober 2005. Jetzt wird für 2006 eine Lesereise von Rolo Diez in Deutschland angekündigt. Vielleicht erscheint der Roman dann pünktlich mit Beginn der Lesereise.
Schöne Grüsse aus Münster
Claus (claus_kerkhoff(AT)web.de)

 

Neuer Thriller von Akif Pirincci?   (18.01.2006)
Habe von einem neuen Thriller von Akif Pirincci gehört: "Der eine ist stumm, der andere ein Blinder" erscheint bei Rotbuch (?) und hört sich sehr vielversprechend an. Geht wohl um eine Kindesentführung, die mit einem uralten Fruchtbarkeitskult zusammenhängt. Auf jeden Fall kein Katzenkrimi! =) Weiß jemand mehr?
(soilentgreenestpeople(AT)web.de)
Re: Neuer Thriller von Akif Pirincci?   (19.01.2006)
Hallo nochmal,
Habe grad folgende nette Mail erhalten, die bezüglich des neuen Pirincci einige Antworten gibt. Hoffe, es interessiert!

Hallo Felix -
habe für Rotbuch "Der eine ist stumm, der andere ein Blinder" lektoriert und weiß deshalb schon mehr, werde aber natürlich nichts verraten - versteht sich ;). Ich kann nur sagen, dass es ein genialer Thriller der "amerikanischen" Schule ist, mit starker Figurenpsychologie und einem superspannenden Plot.
Es handelt sich übrigens um eine 12-fache Kindesentführung - jeden Monat wird ein Kind entführt, eine Art "Rattenfänger von Hameln"-Motiv. Das Ermittlerpaar besteht aus dem jungen, karrieregeilen Hauptkommissar Hugo Hoffer (der sich selbst "Hugh" nennt, nach Hugh Grant) und Richard Claudius, einem legendärer Ermittler, der sich nach einem Zusammenbruch selbst hat in die Psychiatrie einweisen lassen und nun für den Fall der zwölf verschwundenen Kinder wieder "reaktiviert" wird. Wie man sich denken kann, sind Spannungen zwischen den beiden vorprogrammiert.
Hier ist der Ankündigungstext aus der Rotbuch-Vorschau zur Information:

Akif Pirinçci
Der eine ist stumm, der andere ein Blinder
Zwölf Kinder verschwinden im Umkreis von etwa hundert Kilometern auf mysteriöse Weise: entführt, verschleppt, ohne erkennbares Motiv. Zwischen den Kindern bestehen keine erkennbaren Gemeinsamkeiten, von denen man auf den Täter schließen könnte. Nichts scheint sie zu verbinden. Erst nach einem Jahr taucht die erste Kinderleiche auf, der Zeitpunkt des Mordes liegt nur wenige Tage zurück. Offensichtlich wurde das Kind seit seiner Entführung über Monate hinweg in einem Versteck gefangen gehalten. Die Hoffnung steigt, dass die anderen Kinder doch am Leben sind, noch jedenfalls. Ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Doch bald ist die Sonderkommission mit ihrem Latein am Ende, und Oberkommissar Richard Claudius, eine geheimnisumwitterte Legende in der Profiler-Szene, übernimmt die Ermittlungen. Hugo Hoffer, genannt Hugh, ein junger Hauptkommissar am Beginn einer glänzenden Karriere, wird ihm zur Seite gestellt. Und Richard Claudius folgt von Anfang an eine Eingebung: Sehen die entführten Kinder sich nicht alle irgendwie ähnlich?
Akif Pirinçci lässt den Leser mit den Ermittlern verzweifeln. Erste Fingerzeige erhält dieser, als Hugh eines Abends über einen Link in einem symbolreichen Computerspiel auf ein Weblog stößt: Dort taucht er ein in eine Welt exzessiver Sexualität, in einen archaischen Fortpflanzungsmythos. Als die nächsten Kinderleichen auftauchen, ist das Tor zur menschlichen Hölle aufgestoßen: Akif Pirinçci hat eine verstörende, moderne Variante des Rattenfängers von Hameln geschrieben.

(soilentgreenestpeople(AT)web.de)
Re2: Neuer Thriller von Akif Pirincci?   (21.01.2006)
Nu auch hier: Die kommenden Rotbuch-Krimis sind zu finden unter http://www.kaliber38.de/neu/0306/rotbuch.htm.
Best,
Jan

 

Rezension von Val McDermid, Die Geiselnahme   (17.01.2006)
hallo,
bei der besprechung von 2004 dieses buches (zusammen mit "Ein kalter Strom") ist die Übersetzerin falsch angegeben. Die richtige heißt Sonja Finck, so stehts auf dem Titelblatt, und da ich sie kenne, kann ich das nur bestätigen. Die falsche Angabe stammt wahrscheinlich von libri.de.
Mfg,
Reinhard Finck (ar-finck(AT)gmx.de)
Re: Rezension von Val McDermid, Die Geiselnahme   (17.01.2006)
Danke schön für den Hinweis, wird umgehend korrigiert. (j.c.schmidt(AT)kaliber38.de)

 

Bill James   (15.01.2006)
Einfach nur mal so ein Schönes Neues Jahr, etwas verspätet. Vielen Dank für die mal wieder viel zu vielen ;-)) Infos vom letzten Jahr. War mal wieder so viel, dass ich hier sitz, und versuche, mir nicht zu sagen, was ich alles an interessanter Literatur verpass.
Und ich hab gerade mal wieder einen Roman eines Autors beendet, auf den ich ohne dieses Forum und besonders TW ja wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Bill James, "Rivalen".
Eine Klassemischung aus Gangster- und Polizeiroman, spannend, oberfies, hervorragend geschrieben. Unbedingt empfehlenswert.
Der nächste James, "Auf Rosen gebettet", liegt schon hier.
Ab und zu werden ja auch mal Autoren in Deutschland bekannt, die es wirklich verdienen. Siehe Ian Rankin. Für Bill James wäre es genauso zu wünschen. Mögen die Morde nie enden.
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Deutsche Krimireihen   (03.01.2006)
Hallo!
Ich arbeite gerade an meiner Diplom-Arbeit, in der es um das Grafik-Design von Krimi-Buchcovern geht. Die Cover, die ich untersuche, stammen von Büchern des deutschen Sprachraums aus der Zeit von ca. 1950 bis heute.
Obwohl ich mich schon eingehend mit dem Thema beschäftigt habe, fällt es mir schwer, einen Überblick über die wichtigsten Krimi-Reihen dieses Zeitraums zu bekommen.
Vielleicht kann mir jemand, der sich gut auskennt, weiterhelfen?

Meine Frage ist:
Welche sind die wichtigsten Krimi-Reihen (in oben genanntem Gebiet und Zeitraum)?

Mit "wichtig" meine ich: Reihen, die prägend für das Genre Krimi waren/sind und einfach auch Reihen, die sehr präsent auf dem Buchmarkt waren/sind. Grafisch auffällige Reihen sind für mich natürlich immer interessant, aber die meine ich nicht nur - hier geht es eher um einen Überblick.
Hilfreich wären Angaben zum Namen der Reihe, zum Verlag und zum ungefähren Erscheinungszeitraum (und vielleicht eine grobe Charakterisierung der Romane und des Designs).
Vielleicht kann mir ja auch noch jemand bei folgender Frage weiterhelfen:
Warum wurden die meisten Krimi-Reihen in den 90er Jahren eingestellt?

Bin für jeden Hinweis dankbar, vielen Dank im Voraus!
Grüße von
Kati Siedenburg (katisiedenburg(AT)gmx.de)

 

Gar Anthony Haywood   (12.12.2005)
Hallo + einen schönen guten  Morgen,
nach durchsicht einiger meiner Bücher  ist mir ein Autor wieder aufgefallen, der mir großen Spaß beim lesen gemacht hat, von dem aber nicht mehr nachkommt: Gar Anthony Haywood
Gibt es außer den bei Rotbuch erschienenen Büchern ( es waren glaube ich vier ) noch weitere, bzw. wie viele gibt es im Original ?
Mit freundlichen Grüßen
Christian Imheuser (cimheuser(AT)klicktel.de)
Re: Gar Anthony Haywood   (16.12.2005)
Es waren bei Rotbuch nur drei Titel - und woanders gab's gar nichts. Im Original sind es auch nur zehn Romane:

Die Aaron-Gunner-Serie
#1 - Fear of the Dark (1988) / Schwarz Weiß Tot - Rotbuch TB #23 (1990)
#2 - Not Long for This World (1990) / Sie sterben jung - Rotbuch TB #46 (1991)
#3 - You Can Die Trying (1993) / Angeschwärzt - Rotbuch TB #1011 (1995)
#4 - It's Not a Pretty Sight (1996)
#5 - When Last Seen Alive (1997)
#6 - All the Lucky Ones Are Dead (1999)

Die Joe & Dottie Loudermilk-Serie
#1 - Going Nowhere Fast (1994)
#2 - Bad News Travels Fast (1995)

Serienunabhängig unter Pseudonym - als "Ray Shannon"
Man Eater (2003)
Firecracker (2004)
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv(AT)web.de)

 

Krimi zum Thema 'Kunstvandalismus' gesucht!   (27.10.2005)
Romane zu den Themen Kunstraub und Kunstfälschung gibt es ja wie Sand am Meer. Ich suche jedoch Werke, in denen die Zerstörung von Kunstwerken thematisiert wird. Möglichst aus der Sicht des 'verstörten Zerstörers'!
Kriminellen Dank
Tilman Thiemig (tilman-thiemig(AT)web.de)
Re: Krimi zum Thema 'Kunstvandalismus' gesucht!   (02.11.2005)
"Ketzerei in Orange" von Charles Willeford: Kunstraub, Kunstfälschung, Zerstörung von Kunstwerken aus der Sicht des 'verstörten Zerstörers', alles inklusive. Lieferbar ab Mitte November.
Gruß
Frank Nowatzki (Pulp Master / Maas) (F.Nowatzki(AT)esvmedien.de)
Re2: Krimi zum Thema 'Kunstvandalismus' gesucht!   (08.11.2005)
Habe gerade gesehen: "Die Galerie der Lügen" von Ralf Isau, vor kurzem bei Ehrenwirth erschienen, beschäftigt sich mit dem Thema Kunstzerstörung. Einen Verlagstext zum Buch findest du unter http://www.kaliber38.de/neu/1005/ehrenwirth.htm.
Gruß,
Jan

 

Englische Krimireihe   (12.10.2005)
Hallo Leute,
ich bin auf der Suche nach einer Krimireihe aus England, die ich in meiner Jugend gelesen habe. Ein bißchen Genre übergreifend (okkult) und deshalb vielleicht ein bißchen Off-Topic, sorry dafür im Vorhinein!
Es ging in den Büchern um einen englischen Parapsychologen an einer Universität, der zu Leuten gerufen wurde, bei denen es irgendwie übernatürlich zuging. Letztendlich waren es kriminelle Machenschaften, die parapsychologisch verbrämt wurden. Der Professor war dementsprechend enttäuscht bis zu dem Moment im Showdown, wo doch für einen Bruchteil eines Augenblicks etwas Übernatürliches aufblitzte, hervorgerufen durch die Spannung und Energie der beteiligten Personen. Er löste also den Krimifall durch seine Expertise und konnte gleichzeitig mit einer parapsychologischen Erfahrung zurück an sein Institut gehen.
Das ganze geschrieben in der Struktur und im Ton des englischen klassischen What-happened-and-who-dunnit-Krimis, nicht hardboiled knapp, sondern elegant gebildet. Es müssen an die fünf bis 10 abgeschlossene Romane gewesen sein (ein Autor). Die Bücher gehen mir nicht aus dem Kopf, würde gerne nochmal hineinblättern, um zu sehen, ob sich die Faszination erhalten hat. Dankbar für jede Hinweise!
screenwriter (screenwriter(AT)arcor.de)

 

Robert B. Parker   (24.08.2005)
Hallo zusammen,
ich weis es ist vielleicht eine blöde frage, aber weis zufällig irgendjemand warum keine Romane von Robert B. Parker in deutsch erscheinen.
Das würde mich sehr interessieren.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Peter Bachmeier (PBachm(AT)aol.com)
Re: Robert B. Parker   (13.09.2005)
Hallo Peter,
der Grund scheint mir in der insgesamt schlechten Verlagssituation und Marktlage zu liegen. Es ist zumindest der einzige, den ich seh. Anders ausgedrückt, übersetzt wird, wovon sich die Verlage Erfolg versprechen. Und anderes fällt, ambitioniertere Verlage mal abgesehen, unter den Tisch. Ich kann das nicht so sehr an einzelnen Autoren fest machen. Aber hier im Forum wurde es bspw. mal in Sachen Lawrence Block erwähnt. Und auch der TW schreibt doch öfters mal was dazu.
Bei den Autoren, die ich in den 80ern und 90ern gelesen hab, stelle ich mir gelegentlich die Frage, wo der oder der eigentlich geblieben ist, auf den deutschen Markt bezogen. Bspw. Robert W. Campbell. Der kam mir gerade mal letztens in den Sinn, ich fand die Kettenhund-Romane gut. Jetzt die Tage hab ich antiquarisch einen von William Marshall gekauft, und von dem ist mir außer einem bei UTB auch nicht mehr groß was auf dem deutschen Markt aufgefallen. Oder was hat bspw. James Crumley so die letzten Jahre geschrieben? Wär sicherlich interessant, einfach mal die Bibliographien hier abzustöbern.
Ich würde mal die amerikanischen Ausgaben nachforschen, wenn ich öfters im Original lesen würde, aber mein Englisch ist nicht mehr als brauchbar, und ich mache es nicht so oft. Es betrifft nicht nur englischsprachige Kriminalliteratur, und auch nicht nur Kriminalliteratur. Dürfte mit Science Fiction und anderen Genres ähnlich sein. Abseits der Erfolge läuft nicht so viel - mal hämisch, Schweden gehen gut (noch), Isländer sind im Kommen, Elisabeth George und einige andere brennen dauernd, und ansonsten ist es Glückssache. Bin schon froh, dass bspw. Rankin oder Burke anscheinend erfolgreich genug sind, übersetzt zu werden. Ich sehe keine Möglichkeit, wie sich das ändern könnte. Sich freuen über das, was übersetzt wird, im Original lesen, was geht, von den Sprachkenntnissen her, und ansonsten halt verpassen. Es wäre sicherlich interessant, das ausgiebiger zu diskutieren.
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)
Re 2: Robert B. Parker   (15.09.2005)
Genauso ist es, lieber Berthold,
ich glaube, ich habe es schön öfters kommentiert: Wenn das pp Publikum diese Autoren nicht kauft, dann kann man sie auch nicht machen. Warum das Publikum sie nicht lesen mag, darüber kann man in der Tat lange debattieren. Und unter Publikum verstehe ich eben nicht die 800+ Leute, die solche Autoren wirklich mögen und dafür auch noch Gründe haben... Ach, ja, die Dialektik von Angebot und Nachfrage....
Beste Grüsse
TW (woertche-berlin(AT)t-online.de)

 

Ian Rankin   (06.08.2005)
Ich bin eine leidenschaftliche Krimi-Leserin!
Nun bin ich auf diesen schottischen Autor gestossen, habe "Das zweite Zeichen" gelesen, das mir ganz toll gefällt. Und wie das dann so ist, man schaut im Internet nach, weil man mehr über den Autor wissen will.
Ian Rankin hat 3 Bücher geschrieben mit den Titeln "Led it Bleed", "Beggars Banquet" und "Black & Blue". Alles Titel von Rolling Stones-Songs bzw. -Alben! Was bedeutet das? Das kann ja fast kein Zufall sein? Ist Ian Rankin wie ich ein absoluter Rolling Stones-Fan?
Das würde mich sehr interessieren und ich hoffe sehr, dass Sie mich darüber aufklären können.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Marianne Parrat (mariannparrat(AT)hispeed.ch)
Re: Ian Rankin   (06.08.2005)
Vielleicht hilft der Link zu http://www.homespun.co.nz/exile/
Schöne Grüße
Max :-)) (krimiarchiv(AT)web.de)

 

Eugene Izzi   (29.07.2005)
hallo
Inzwischen habe ich mir 5 bücher in deutscher übersetzung von eugene izzi über booklooker beschaft.
fantastisch! gibt es noch mehrvon diesem autor? gibt es eine biographie? wie viele bücher hat er geschrieben?
mit freundlichen grüßen
christian (cimheuser(AT)klicktel.de)
Re: Eugene Izzi   (29.07.2005)
Auf Deutsch gibt's "Unerbittlich", "Eingekreist", "Ausgespielt", "Eine dreckige Geschichte" und "Das Ende der Strasse". Alle Bastei Lübbe, zwischen 1990 und 1993 erschienen. Die hast du wohl alle.
Die Library of Congress spuckt zehn Titel aus: "Take" (1987), "Bad Guys" (1988), "Booster" (1989), "King of the Hustlers" (1989), "Invasions" (1990), "Prowlers" (1991), "Tribal Secrets" (1992), "Matter of Honor" (1997), "Criminalist" (1998) und "Safe Harbor" (1999).
Gruß,
Jan
Re2: Eugene Izzi   (25.11.2005)
Jetzt aber:
http://www.kaliber38.de/autoren/izzi/izzi.htm
Jan

 

Marsch Turezkowo   (25.07.2005)
Wer kann mir den Titel des zweiten Bands der Serie 'Marsch Turezkowo' von Friedrich Nesnanski verraten??
Vielleicht bin ich auf dieser deutschen Krimiseite ja an der falschen Adresse, aber es könnte sich vielleicht doch mal jemand hierher verirren, der auch ausländische Krimis kennt. Vor einiger Zeit hab ich 'Jarmarka w Sokolnikach' gelesen, und das Buch hat mir Appetit auf mehr gemacht. Ich würde meine Lektüre lieber mit dem zweiten Band fortsetzen, als mit irgendeinem der inzwischen unendlich vielen dieser Serie, hab aber weder in den Büchern noch sonstwo eine Liste gefunden, aus der die chronologische Reihenfolge hervorgeht. Da ich bei meinen diesbezüglichen Internet-Recherchen über die Information gestolpert bin, dass man anno 2003 mit Nesnanski wegen einer Übersetzung ins Deutsche verhandelt hat, gehe ich davon aus, dass es in der deutschen Krimiszene irgendjemanden geben muss, der sich auskennt und mir sagen kann, was direkt nach 'Jarmarka w Sokolnikach' kommt.
(320029963237-0001(AT)T-Online.de)
Re: Marsch Turezkowo   (27.07.2005)
Ich bin kein Experte für russischsprachige Kriminalliteratur, aber wenn man mit einer geringfügig anderen Transskription bei Google reingeht, findet man für "Fridrih Neznanskij" bzw. "Marsh Tureckogo" oder "Sokol'nikah" ein paar Informationen, wonach wohl "Operacija 'Faust'" der zweite Band sein müßte.
Dieser Roman ist bereits 1990 bei uns in Übersetzung erschienen ("Drogen für den Kreml", Goldmann #9334).
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv@web.de)

 

Anton Tschechow   (30.06.2005)
Tschechow gilt als Vorläufer der Kriminalliteratur durch seinen Roman "Das Drama auf der Jagd". Liegt bei mir rum, seit ein paar Wochen, bisher ungelesen.
Sonntag schlag ich einen Band "Meistererzählungen" auf, und gleich die erste ist "Das schwedische Zündholz. Eine Kriminalerzählung".
Ob der Zusatz vom Autor selbst ist, weiß ich nicht, aber jedenfalls ist es eine.
Eine seiner frühen Stories, 1884. Die kannte ich ja nun gar nicht.
Landadliger wird ermordet, allerdings, ohne dass Leiche auffindbar. Zimmertür zu, Fenster auf. Auf dem Boden erwähntes Zündholz, unter dem Bett jede Menge leere Flaschen.
Der phlegmatische Untersuchungsrichter und sein ehrgeiziger Gehilfe machen sich an's Ermitteln. Interpretieren Indizien, und placken sich mit Zeugen herum, deren Brauchbarkeit sich normalerweise während derVerhöre herausstellt: "betrunken" ist ein Dauerbegriff.
Bzw. Zustand.
Die Zahl der Verdächtigen wächst ständig.
Eine richtig schön ländliche Groteske, die tatsächlich eine Reihe von typischen Motiven der Kriminalliteratur vorwegnimmt. Wodkadurchtränkt, wie eine Story von Hammett vom Whisky. Und ähnlich perfekt.
Jeder Satz sitzt, jede Person ein Typ für sich.
Erzählkunst pur.
Auf ganzen 25 Seiten.
Altrussische Höflichkeit kommt, als Abwechslung zu doch eher rüden amerikanischen Ermittlungsmethoden, bei mir richtig gut an.
»Ich muß vor allem um Verzeihung bitten, daß wir Sie sozusagen in Ihrer Andacht stören,« begann mit einem Kratzfuß der galante Tschubikow. »Wir kommen zu Ihnen mit einer Bitte... Sie haben natürlich schon gehört... Es existiert der Verdacht, daß Ihr Herr Bruder gewissermaßen ermordet.. Das ist nun mal Gottes Wille... Dem Tode entgeht niemand, weder König noch Bauer. Können Sie uns nicht mit irgend einem Hinweis, einer Aufklärung zu Hilfe kommen?...«
Es hat einen Riesenspaß gemacht, das zu lesen.
Tschechow lohnt sich sowieso immer, auch wenn er nicht gerade ein Krimiautor war ;-))
Wer sich keinen Erzählungsband zulegen mag, findet es sogar im Web, bei Gutenberg. http://gutenberg.spiegel.de/cechov/erzcecho/zuendhlz.htm
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Lexikon der Kriminal Literatur   (24.06.2005)
Lexikon der Kriminal Literatur, 8 Bände, Corian Verlag
Welcher Krimi-Fan hat Interesse an diesem Lexikon? Ich biete mein Exemplar zum Verkauf an:
Loseblatt-Ausgabe in 8 Ordnern (Autoren, Werke, Themen, Aspekte) zur Fortsetzung. Aktueller Stand (inkl. 48. Ergänzungslieferung), super gepflegter Zustand, Preis beim Verlag: 398,- Euro. Mein Angebot 298,- Euro inklusive Versand. Bei Rückfragen einfach mailen.
Viele Grüße
Bettina Simmank (lurchi(AT)osnanet.de)

 

Ronald Arbuthnott Knox   (03.06.2005)
Moin,
ich habe gerade mal wieder ein paar alte Schätze aufgetan, darunter auch was von Ronald Arbuthnott Knox. Der hat in den 20ern und 30ern mehrere klassische Krimis geschrieben. Laut allen möglichen Veröffentlichungen sollen es sechs sein. Ich komme aber bei meinen Nachforschungen nur auf fünf. Und zwar nach der ausführlichsten Seite (von der anscheinend eh irgendwie alle abgeschrieben haben - oder es gibt noch eine andere Ursprungsquelle, von der auch dieser abgekupfert hat - auf jeden Fall habe ich nichts besseres gefunden):
http://www.bautz.de/bbkl/k/knox_r_a.shtml
Die dort genanntenTitel:
The Viaduct Murder, 1925. Dt.: Der Mord am Viadukt, [übers.] v. Gerda Hieronymus. (rororo Tb. 2022), Reinbek: Rowohlt, (1963);
The Three Taps. A detective story without a moral, 1927. (Penguin Books, 1451), 1960, Nachdr. 1961. Dt.: Die drei Gashähne... (rororo Tb. 2011), v. Gerda van Bebber, Reinbek 1963;
The Footsteps at the Lock, Lo: Methuen, 1928. (Penguin Books), Harmondsworth (1964). (Lythway Classics of Crime and Detection), Bath 1978 (large print ed.). Dt.: Fußspuren an d. Schleuse, v. Lorenz Hörtlinger. (Herder-Bücherei, 124) (1962);
The Body in the Silo, 1934 (1933?), in USA: u.d.T. Settled out of Court. Dt.: Der Tote im Silo. (Herder-Bücherei, 149), 1963;
Still Dead, 1934.

Desweiteren werden an anderer Stelle auf dieser Seite noch eine Erzählung (Solved by Inspection) und von ihm herausgegebene "Best Detective Stories" erwähnt. Was aber ist nun tatsächlich der immer wieder geannnte 6. Titel(u.a. aufdem Klappentext der bei Heyne in der Reihe Crime Classicerschienen Auflagen)? Hat da jemand weitere Infos? Und ist eventuell eine deutschsprachige Ausgabe von "Still Dead" bekannt?
Mit besten Grüßen,
Jens Keffel
Re: Ronald Arbuthnott Knox   (03.06.2005)
Hallo!
Der sechste Krimi von Ronald A. Knox hat den Titel "Double Cross Purposes" (erschienen bei Hodder & Stoughton, 1937). Zuletzt ist er 1986 als Taschenbuch von Dover Publications veröffentlicht worden. Weder von "Double Cross Purposes" noch von "Still Dead" gibt es deutschsprachige Ausgaben, was ausgesprochen schade ist. Leider werden in letzter Zeit kaum noch klassische Krimis ins Deutsche übersetzt. Ende 2004 wurde bekanntermaßen die DuMont Kriminal-Bibliothek eingestellt, die zuletzt als einzige deutsche Krimi-Reihe noch regelmäßig Krimis von klassischen Autoren herausgegeben hat.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Trojan

 

maas verlag   (30.05.2005)
Hallo
gibt es noch eine chance, dass die seit langem angekündigten bücher des maas- verlages noch kommen, oder gibt es jetzt wieder eine gute adress für gute krimis weniger ?
viele grüsse
Christian Imheuser (CImheuser(AT)klicktel.de)
Re: maas verlag   (01.06.2005)
Danke der Nachfrage. Keine Sorge, uns gibt es tatsächlich noch. Trotz der vielen Gründe, die täglich dagegen sprechen, gibt es ja auch noch eine mit Pulp-Krachern zum Bersten volle Pipeline. Aber jetzt zum Positiven: PJ Wolfsons Noir-Klassiker "Geissel der Niedertracht" wird diese Woche noch ausgeliefert, und auch an den geplanten Willefords wird fleissig gearbeitet. Als kleinen Vorgeschmack auf die deutsche Erstausgabe zu "Die Schwarze Messe" will der Perlentaucher in der 25. KW in seiner Vorgeblättert-Rubrik einen Vorabdruck bringen. Weitere aktuelle Erscheinungstermine gibt es auf www.pulpmaster.de.
Frank Nowatzki (master(AT)txt.de)

 

Jerome Charyn   (07.03.2005)
Auf die Gefahr hin, mich als Banause zu outen:
Jede Menge Lobeshymnen brachten mich dazu, mir den ersten Sidel-Roman 'Blue Eyes' zu kaufen.
Ich quäle mich nun schon ne ganze Weile immer noch in der ersten Hälfte rum und es tut mir leid, aber:
Für mich ist das praktisch unlesbar. Es macht einfach keinen Spass. Irgendwas ist sicherlich dran, aber ich komme nicht dahinter. So ähnlich, wie ich klassische Musik oder Jazz nicht verstehe. Vielleicht sollte ich das Buch noch mal nach hinten legenund es bei bester Stimmung nochmal versuchen? Im Moment reicht es mir jedenfalls.
easy

 

Petros Markaris, Nachtfalter   (06.03.2005)
"Nachtfalter" (Diogenes detebe 23353) hatte ich in einem Ramschkasten gefunden, und hätte ich normalerweise ja gar nicht gekauft.
Denn mir schwirrte im Kopf rum, will Diogenes jetzt etwa rechtzeitig, für schlimme Zeiten, wenn die Lagunenwelle ausgelaufen ist, den griechischen Nachfolger zu Brunetti aufbauen? Und über Brunetti möchte ich, nach einigem Reingucken in die Romane, lieber nichts lesen.
Hach, hab ich mal wieder Vorurteile ...
Auf der Umschlagrückseite sind aber ein paar Sätze aus einer Rezension vom Wörtche abgedruckt. Und da hab ich doch gekauft. War gut so.
Kommissar Kostas Charitos ist ein Typ. Ein glaubwürdiger. Hängt so zwischen Hills Dalziel, Loveseys Diamond, und Rankins Rebus. Die literarische Qualität von Rankin hat er nicht, aber, wer schon auch sonst.
Ich muss schon Briten/Schotten bemühen, denn international bin ich in Polizeiliteratur nicht gerade belesen.
Überhaupt ist das, glaub ich, der erste Krimi von einem Griechen, den ich je gelesen hab.
Ein netter Fall, der damit beginnt, dass Charitos im Urlaub auf einer der griechischen Inseln einer Leiche präsentiert kriegt, und dann gibt es einige weitere davon, jede Menge undurchsichtige Finanzgeschäft, Charitos landet zwischendurch mit Herzklabastern im Krankenhaus und läuft danach hauptsächlich dem Mörder hinterher, und vorm Bemuttertwerden durch seine Frau und Tochter weg.
Die Müllabfuhr streikt, Athen stinkt, ein Stau nach dem anderen, und das Fußballgeschäft ist völlig korrupt. Auf den Zusammenhang zwischen Drittligavereinen und Geldwäsche wär ich nie gekommen.
Die Journallie führt sich auch überall gleich auf.
So gesehen ist Griechenland international, aber die Globalisierung macht ja auch vor nichts halt. Gut, dass ein paar Werte, wie gefüllte Tomaten, sich noch mühselig erhalten. Nebenbei - wenn es von einem deutschen Autor wäre, hätte ich den Schlagersänger Karamitris ja glatt als eine Ätz-Satirenmischung aus Nana Mouskouri, Vicky Leandros und Costa Cordalis plus Vollbart betrachtet ...
Sauber ausgetüftelt, und spannend durchgeführt. Vielleicht ein wenig zu lang. 100 Seiten weniger hätten es auch getan. Und ich hätte mir gewünscht, dass es etwas griechischer zugeht, etwas mehr "die Straßen von Athen", vielleicht etwas mehr aus der Junta-Vergangenheit der Polizei ... aber, geht ja nicht alles in einem Roman, vielleicht macht Markaris das in den anderen noch.
Wenn ich Jahre später mal aus dem Ramsch einen Markaris fischen sollte mit dem Untertitel "Kommissar Charitos' elfter Fall", wäre ich wohl vorsichtig. Und, bittebitte, keine Griechenwelle.
Aber bis dahin geht es völlig OK.
Diese Vorurteile ...
Gutes Lesefutter.
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Scott Phillips   (19.02.2005)
"Noir vom allerfeinsten" hat J.C.Schmidt 2002 unter seine Scott Phillips Rezension gesetzt. Das gilt ohne Einschränkung auch für den neuen Titel "Der Irrgänger". Ende 2004 bei Knaur erschienen, ist das Buch leider sang- und klanglos untergegangen, und wird wahrscheinlich bald in den Ramschkisten verschwinden. Also, wer immer das Buch sichtet (ob für 1,95 oder zum vollen Preis): zugreifen!
Mit freundichen Grüßen
T.E.Schmidt (teschmidt(AT)t-online.de)

 

DuMont Kriminal-Bibliothek   (27.12.2004)
Vor einigen Monaten hatte ich schon einmal angefragt, ob jemand weiß, wie es in 2005 mit der DuMont Kriminal-Bibliothek weiter geht. Auf deren Homepage finde ich für 2005 nur ein paar Hardcover (!)-Ausgaben von alten MacLeod Bänden. Also: Ist die schöne Tb-Reihe nach 138 Bänden im November still und unbemerkt beerdigt worden?
(WamersRolf(AT)aol.com)
Re: DuMont Kriminal-Bibliothek   (26.01.2005)
Hallo!
Leider sieht es wohl tatsächlich so aus, daß DuMont seine Kriminalbibliothek einschlafen läßt. Habe meinerseits vor kurzem bei DuMont nochmal angefragt. Dort ist zumindest für das erste Halbjahr 2005 keine Neuerscheinung in der Reihe geplant, sondern nur die Wiederauflage älterer Titel. Allerdings gedenkt DuMont im Hartcoverbereich zu relativ günstigen Preisen wohl eine neue Reihe zu starten. Ein genaues Erscheinungsdatum steht jedoch noch nicht fest, wenn ich die Antwort richtig interpretiere.
Ich bedauere es auch sehr, daß sich DuMont hier sozusagen kalt verabschiedet, zumal es noch viele unvollendete Reihen gibt, die sich gut hätten fortsetzen lassen (z.B. S.S. van Dine, Josephine Tey oder Edmund Crispin - um nur wenige zu nennen). Vielleicht hilft es, wenn sich noch mehr Leser an DuMont direkt wenden und dort ihrem Unmut Luft machen. Ansonsten bleibt nur abwarten, was die neue Reihe bringt.
Gruß Jens

 

Martin Ehrengraf   (18.12.2004)
Hallo Zusammen,
vielleicht gibt es in dieser Runde Fans, Sammler oder überhaupt Wissende, die hier weiterhelfen können:
Es gibt wohl neun Geschichten über den 'besonderen' Anwalt Martin Ehrengraf. Ich kenne bisher drei davon, die auch in's Deutsche übersetzt wurden:
1. "The Ehrengraf Defense" / "The Ehrengraf Method" ("Die Methode Ehrengraf" in 'EQKM Nr. 64' 1978 / "Das Ehrengrafhonorar" in 'Das Magazin' Heft 5/88 - übrigens auch schon deshalb interessant, derweil zwei verschiedene Übersetzungen).
2. "The Ehrengraf Alternative" ("Die Ehrengraf-Alternative" in 'EQKM Nr. 82' 1983).
3. "The Ehrengraf Nonstrum" ("Ehrengrafs Geheimtip" in 'EQKM Nr. 91' 1986).
Existieren da vielleicht noch weitere Übersetzungen?
Gruß - Siegfried
Re: Martin Ehrengraf   (19.12.2004)
Ich kann noch eine weitere Ehrengraf-Story bieten:
"The Ehrengraf Riposte" (1978) erschien als "Retourkutsche" in der EQMM- Sammlung "Eleven Deadly Sins" (1989), deutsch als "Morde auf höchster Ebene", Scherz#1276 (1990), Übersetzung von Ingrid Herrmann und Edith Walter.
Dazu noch einen Link zur Serie: http://www.thrillingdetective.com/ehrengraf.html
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv(AT)web.de)
Re 2: Martin Ehrengraf   (20.12.2004)
Danke Max!
Hat dieses Scherz-Büchlein vielleicht noch jemand über? In den web-Antiquariaten habe ich jedenfalls gerade nichts gefunden, im ebay auch nicht.
Und wenn wir schon mal dabei sind: um die Block-Sammlung voll zu kriegen, fehlt mir dann noch "Zwei Tickets nach Paris". Diese Geschichte ist wohl bei Bastei in einem Sammelband (Hitchcock, Nr. 19) erschienen.
Ansonsten schon mal Frohe Weihnachten.
Siegfried (siegfried.melcher(AT)onlinehome.de)
Re 3: Martin Ehrengraf   (10.01.2005)
Noch ein verspäteter Nachtrag zu Lawrence Block:
Die Story "Zwei Tickets nach Paris", erschienen in "Alfred Hitchcock's Krimi-Stunde #19" (Bastei), ist identisch (abgesehen von der Übersetzung) mit "Paß in Ordnung", das in
1) Alfred Hitchcock: Das Schwärzeste vom Bösen 2 (Scherz #1074, 1986)
2) Der Winterabend-Krimi (Scherz #1278, 1990)
veröffentlicht wurde.
OT: Passport in Order.
Falls noch Interesse besteht kann ich die "Krimi-Stunde" liefern.
Gruß Dieter (Dieter.Kaestner(AT)t-online.de)

 

Kurzkrimiwettbewerb   (29.12.2004)
Liebe Forums-Mitglieder und Krimifans,
das Filmmuseum Berlin hat einen Kurzkrimiwettbewerb "Mord im Filmhaus" ausgeschrieben. Zu gewinnen sind Geldpreise von 1000,- bis 250,- Euro und Dinner für 2 Personen "Opera Mortale" im Berliner Chalet Suisse. Einsendeschluß ist der 4. Februar 2005.
Die Preisträger werden zur Finissage am 08. März 2005 offiziell bekanntgegeben und ausgezeichnet. Die Auslobung finden Sie unter www.filmmuseum.de. Der Kurzkrimi-Wettbewerb ist eine begleitende Veranstaltung zur Fernsehausstellung "Die Kommissarinnen", die noch bis zum 8. März im Filmmuseum zu sehen ist.
Ich wünsche allen ein kreatives Jahr 2005 und einen guten Rutsch!
Mit freundlichen Grüßen
Juliane Heinsdorff
fon: ++49 (0)30 300 903 622
fax: ++49 (0)30 300 903 13
mail: jheinsdorff@filmmuseum-berlin.de

Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek
Potsdamer Str. 2,
D-10785 Berlin

 

Pelagia / Boris Akunin   (19.12.2004)
Erst habe ich es mit Fandorins erstem Abenteuer probiert. Nachdem ich ungefähr fünf Mal darüber eingeschlafen bin, habe ich das Buch erbost :-) weggelegt. Nun wird Pelagia, die falllösende (schreibt man das jetzt mit 3 l?) Nonne so hoch gelobt. Also habe ich mir den ersten gekauft. Bis Seite 120 habe ich ich mich ungefähr gequält und ihn dann wieder zur Seite gelegt. Kann mir bitte mal jemand erklären, worin der Erfolg dieser Krimis liegt? Andrea (Stockandrea(AT)web.de)

 

Jonathan Latimer, Rote Gardenien   (19.12.2004)
(Diogenes detebe 21994).
Ein Klassiker aus dem Jahre 1939.
Serien-Detektiv William Crane schlüpft in die Rolle eines Werbetexters für die Firma der Familie March. Nette Familie. Außer, dass ab und zu eines ihrer Mitglieder tot im Auto aufgefunden wird Mit Kohlenmonoxydvergiftung.
Das erfordert verdeckte Ermittlung.
Zusammen mit Ann, der umgehend von ihm angeflirteten Nichte seines Chefs, wühlt Crane in Familiengeheimnissen.
Comedy pur und vom Feinsten.
Cranes Besäufnis im Nachtclub - Whisky, Champagner, plus Laudanum (hmmm, das sind doch wohl opiumhaltige Hustentropfen).
Alice' und Carmel Marchs Prügelei in der Damengarderobe. "Durch die Filmzensur wären Sie damit nie gekommen."
Oder eine Entenjagd, bei der nicht nur auf Enten geschossen wird.
Ein Treffer nach dem anderen. Die im Waschzettel zitierte "verantwortungslose Fröhlichkeit" ist eher "Feuchtfröhlichkeit".
Inszeniert mit leichter Hand, szenischem Gespür und treffsicheren Dialogen. Latimer (1906-1983) hat eine Unmenge Drehbücher verfasst. Das ist dem Roman auch anzumerken.
Der Vergleich mit Hammetts "Der Dünne Mann" ist wirklich nicht abwegig.
Und Cranes Fähigkeiten als Kühlschrank-Werbetexter sind ja wohl über jeden Zweifel erhaben.
"Auf der oberen Hälfte des Blattes hatte jemand mit Tinte einen Kühlschrank gezeichnet, in dem die Leiche eines Mannes kauerte. Die Beine waren nach hinten zweimal abgeknickt, so daß der Hinterkopf auf den Knien lag. Unter der Zeichnung stand:
Verbrennen Sie Ihren Mann nicht.
Frieren Sie ihn in Ihrem Rapo-Arctic ein!"
Also, das Modell hätt ich ja glatt gekauft.
Gruß
Berthold LongBerthol(AT)gmx.net

 

Abrahams Söhne (Neuerscheinung)??????   (15.12.2004)
Hallo,
beim zappen habe ich im Halbschlaf im Nürnberger Lokalfernsehen einen kurzen Bericht über einen neuen "Krimi" gesehen: »Abrahams Söhne«. Den Namen des Autors habe ich leider nicht mitbekommen - nur dass er Amateur und hauptberuflich Pfarrer (!) ist.
Einerseits tun sich mir Zweifel auf: Kann ein Pfarrer gute Spannungsliteratur schreiben?
Andererseits scheint der berichtete Rahmen wiederum die Kompetenz eines Pfarrers halbwegs zu benötigen: Religiöse Fundamentalisten aller Glaubensrichtungen + Neonazis + was weiß ich noch für böse Menschen bedrohen (oder entführen oder killen oder wasŠ) den Sponsor einer geplanten neuartigen "Kirche" für alle Religionen. Ort der Handlung(en): Nürnberg.
Hat jemand vielleicht dieses Buch schon gelesen? Empfehlungen????????
Ich bevorzuge "Politthriller" im Stil von Ross Thomas bis Eric Ambler usw. und möchte meine Kohle nicht für amateurhafte Krimi-Salbaderei zum Fenster rausschmeißen.
Also: Wer weiß was über dieses Buch, das ja vielleicht auch ganz gut sein könnte?
Danke im Voraus für die Antworten!
Gerhard Christoph (straussperle(AT)t-online.de)
Re: Abrahams Söhne (Neuerscheinung)??????   (16.12.2004)
Naja. Das ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis zu dem Buch Google was hergibt, oder der Wörtche es verreißt. Die Kurzbeschreibung liest sich doch sehr nach dem, was er immer Grimmi nennt. Ambitioniertes Sammelsurium - hach, hab ich mal wieder Vorurteile ...
Unpassende Bemerkung am Anfang:
wenn wir mal nicht nur auf den Krimi abheben - in der klassischen deutschen Literatur gibt es eine ganze Menge an ausgebüxten Pfarrern.
Solche nämlich, die das staatlich gesponserte Theologie-Studium schmissen - das einzige, das bezahlt wurde (BAföG gewissermaßen, um willige Pfarrer zu züchten) - um was anderes zu machen. Oder es beendeten, aber den Kirchsprengeldienst verweigerten.
Über die Haupt-, Neben-, und ursprünglichen Berufe von Krimi-Autoren weiß ich nicht viel. Wäre interessant, das mal prozentual zu belegen. Eine derartige Statistik sollte doch mit den Kaliber-Unterlagen womöglich auch noch zu machen sein... ?
Die Palette scheint mir gemischt zu sein. Und solche vom Fach eher die Ausnahme. Allerdings ein paar Berühmtheiten drunter. (Hammett, Ambler, Le Carré ... und Ross Thomas hatte doch wohl mal als politischer Journalist und Wahlkampfmanager gearbeitet.)
Andererseits scheint es in gewisser Weise zu qualifizieren, ein Dropout gewesen zu sein und schon alles mögliche gemacht zu haben. (Die Vita vom Juretzka finde ich recht hübsch.)
Ich finde, wir sollten das nicht vom Beruf abhängig machen, sondern von literarischen Fähigkeiten, Phantasie, und anderen Faktoren. Denn die sind es, die zu Produktion guter Literatur führen.
Aber ich hab heute Abend Lust, ein wenig zu schwafeln.
Pfarrer können. Krimis schreiben, nämlich.
Ronald A. Knox (1888-1957) war römisch-katholischer Priester. Angehöriger einer Minderheit also, in Good Old Britannia.
Und, neben einer Menge an theologischen Veröffentlichungen, einer der ganz Großen in der Garde hinter Agatha Christie.
Manchmal lese sogar ich gerne gepflegte britische Klassiker. Trotz meines sehr gestörten Verhältnisses (Conan Doyle mal ausgenommen) zu dieser Art Literatur. Knox' Roman »Der Mord am Viadukt« (The Viaduct Murder , 1925) fand ich seinerzeit sehr spaßig. Ein ganz und gar abgedrehtes Whodunit. Bei dem betitelten Viadukt, auf einem Golfplatz, wird eine Leiche gefunden. Ein paar Mitglieder des Golfclubs beschließen, Detektiv zu spielen. Und von nun an geht es nur noch darum, wie diese Nichtstuer mit größter nur anzunehmender Konsequenz von einer falschen Fährte in die nächste trappsen.
Auch wenn Knox einer dieser Puristen war, die den Krimi nur als intellektuelles Puzzle betrachten - hier ist es so überzogen, dass - egal, ob er es ernst gemeint hat, oder ob er sein eigenes Genre durch den Kakao gezogen hat - es ganz einfach gelungen ist.
Zugegeben, der Roman verfolgt keinerlei Ambitionen politischer, weltanschaulicher oder gar religiöser Art. Vielleicht ist das auch besser so - eventuell auch für einen deutschen Pfarrer.
Mit unheiligen Grüßen
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Vom Phantombild zur DNA-Analyse   (03.12.2004)
Liebe Forumsmitglieder,
am 8. Dezember wird das Landeskriminalamt Brandenburg im Filmmuseum Berlin seine neuesten Untersuchungsmethoden zur Aufklärung von Mordfällen präsentieren. Die Bandbreite der vorgestellten Themen reicht von Methoden und Auswertung der Spurensicherung über das Erstellen von Täterprofilen und Phantombildern bis zur DNA-Analyse. Zu dieser kostenlosen Veranstaltung, die begleitend zur Ausstellung "Die Kommissarinnen" läuft, möchten wir Sie herzlich einladen.
Mit freundlichen Grüßen,
Juliane Heinsdorff

Mittwoch, 8.12.04 20:00 Uhr
Das Landeskriminalamt Brandenburg zu Gast im Filmmuseum
Vom Phantombild zur DNA-Analyse
1. OG im Filmhaus (Sonycenter), Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Info: 030 / 300 903 - 622 oder -51

Juliane Heinsdorff
Öffentlichkeitsarbeit
fon: ++49 (0)30 300 903 622
fax: ++49 (0)30 300 903 13
mail: jheinsdorff(AT)filmmuseum-berlin.de

Filmmuseum Berlin - Deutsche Kinemathek
Potsdamer Str. 2,
D-10785 Berlin
http://www.filmmuseum-berlin.de

 

Neuer Autor, neuer Roman ;-)   (03.12.2004)
Für die Krimifreunde gibt es auf der Internetseite http://www.crimewriter.de ein Preisausschreiben. Zu gewinnen sind insgesamt 10 Exemplare von "Blutbad in Stuttgart". Einsendeschluß ist der 18.12.2004.
Alsdann, load up and party on! (paul_colmar(AT)crimewriter.de)

 

Otto Bonhoff   (17.09.2004)
Hallo,
ich habe bei eBay 3 Bücher von dem DDR-Autor Otto Bonhoff ersteigert:
- Auf eigene Gefahr (1989) (Kriminalroman)
- Schloß ohne Schlüssel (1990) (Kriminalroman)
- Über ganz Spanien wolkenloser Himmel (1971, Abenteuerroman mit Co-Autor Herbert Schauer).
Alle Bücher sind erschienen im "Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig). Im "Lexikon der deutschsprachigen Krimi-Autoren" finde ich leider keinerlei Informationen über den Autor - oder ist meine Ausgabe völlig veraltet (April 2002)?
Mit bestem Dank sowie Grüßen -
Reinhard Busse (Reinhard.L.Busse(AT)t-online.de)

 

Bibliographie von Carlotte MacLeod   (12.09.2004)
Moin nach Berlin,
wie mir heute zufällig auffiel, hat sich in die Bibliographie von Charlotte MacLeod ein kleiner Fehler eingeschlichen. Der Titel "Über Stock und Runenstein" gehört nicht zur Kelling-Serie, sondern ist der 3. Band der Shandy-Serie.
Beste Grüße
J. Keffel
Re: Bibliographie von Carlotte MacLeod   (12.09.2004)
Autsch,
mit olle Shandy habe ich's augenscheinlich: In der Reihe hatte ich schon "The Curse of the Giant Hogweed" unterschlagen, wie mir ein freundlicher Besucher im Januar mitgeteilt hat. Klar, die Stöcke und die Steine sind natürlich auch dem Shandy seine.
Danke für den Hinweis, die Reihe muss ich mir wohl nochmal komplett anschauen...
Schöne Grüße,
Jan

 

Lawrence Block, Small Town   (08.09.2004)
Jerry Pankow schlägt sich als Reinigungskraft durch. Und findet die Mieterin einer der Wohnungen, in denen er sauber macht, ermordet im Bett.

J. Bleir Creighton, mäßig erfolgloser Schriftsteller, hat sich von dieser Frau am Abend vorher abschleppen lassen. Und wird jetzt des Mordes verdächtigt.

Maury Winter wird sein Anwalt.

J. Blair erlebt auf Grund seines Verdächtigenstatus einen ungeanhnten Popularitätsschub. Wie der Zufall so spielt, hat er mal eine Story veröffentlicht, in der ein Mann seine Frau umbringen will. Eigenerlebtes. Er selbst hatte bei seiner Ex mit dem Gedanken gespielt.
Er ändert seinen Namen in John Blair, beginnt, die Story zum Kriminalroman auszuweiten, wird zum Erfolgsautor gepusht.

Francis "Franny" J. Buckram, mal ein hohes Tier bei der New Yorker Polizei, überlegt, in die Stadtpolitik einzusteigen. Und geht auf Killerjagd.

Susan Pomerance, Inhaberin einer Galerie, hat sexuelle Vorlieben mäßig seltsamer Art.
Ab und zu auch mal eine mit Maury. Und im Verlaufe des Romans mit Franny und John Blair.
Ob es nötig war, ihr Sexleben bis hin in's Schlafzimmer und Piercingstudio so breit darzustellen, darüber ließe sich streiten.
Neben bei wird sie zum Transportmittel für Einiges an Kunstbetrachtung.

An Hand von Franny sollen Verflechtungen und Korruption in der Stadtpolitik dargestellt werden.

Jerry, schwul und trockener Alkoholiker, ist eine Neuausgabe des Block'schen Spezialthemas, spielt aber eine Nebenrolle, und wird deshalb auch nicht breit genug dargestellt.

Einen Killer gibt es auch. Er hat am und durch den 09.11. seine Familie verloren, dreht durch, beschließt, dass New York weitere Opfer gebracht werden müssen.
Es geht weiter mit Brandanschlägen auf Schwulenbars, mit einem dreifachen Mord in einem Puff. Die Opfer werden von Jerry gefunden, der dort sauber macht.
Und "The Carpenter", wie er nach seinen anfänglichen Morden von der Presse getauft wird, hat noch Größeres vor ...

Mr. Block verfolgt sein Konzept weiter, an Hand von Einzelgeschichten die Geschichte der Stadt New York zu schreiben. Er begann den Roman vor dem 09.11. Und meinte danach zunächst, ihn nicht weiter schreiben zu können.
Und machte schließlich einen daraus, der anders ist, als der ursprünglich geplante. Ein Kriminalroman ist das nicht. Sondern Mainstream, mit einem Killer und Ermittlungen drin.

Ein Profi ist Block allemal. Wie er die Personen zusammen bringt, Verflechtungen erzeugt, das ist gekonnt. Viele Einzelszenen überzeugen.
Aber sie zu einem Ganzen zusammen zu bringen, das schafft er nicht.

Am überzeugendsten ist Block da, wo es um sein eigenes Metier geht, die Schriftstellerei. John Blair wird zum Versteigerungobjekt, und das Kapitel, in dem sich die Verlage für seinen noch gar nicht fertig geschriebenen Roman überbieten, und von J.B.'s Agentin Roz gegeneinander ausgespielt werden, ist wirklich witzig.

Aber dummerweise ist der Roman ein Zwitter. Weder Kriminalliteratur, wovon Block eine Menge versteht, noch Mainstream.
"Hit List" war eine, durchaus überzeugende, Gesellschaftssatire.
Aber "Small Town" schwankt zwischen Satire und Ernst und bringt beides nicht zusammen.

Ein ausgewiesener Krimiprofi sollte nicht unbedingt versuchen, ambitioniert zu sein. Nach einigen 100 Seiten beginnt die Jagd nach dem verrückten Killer. Und dann wird es streckenweise richtig spannend, bis hin zu einem gekonnt inszenierten Showdown.

Bis da hin ist es eine Fülle von zum Teil recht gelungenen Einzelszenen, und Block macht auch mal wieder klar, dass er von Dialogen eine Menge versteht.

Aber es will einfach keine rechte Spannung aufkommen. Block hat sein bestes Metier, "Die Straße", durch Matt Scudder so gekonnt dargestellt, verlassen ( es wird nur noch durch Jerry Pankow und den Killer verkörpert ), und sich in die Welt der Neureichen oder richtig Reichen begeben. Aber ist nun mal kein Gesellschafts-Autor und -Satiriker.

Und so scheitert er, ambitioniert, gekonnt schreibend, streckenweise spannungsreich und originell, schlussendlich doch - mit einem Roman, der thematisch und inhaltlich keineswegs außerhalb seines Könnens liegt - aber außerhalb seines Metiers. Der Kriminalliteratur.

Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

"Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George   (03.09.2004)
Hallo,
meine Frage ist, ob der neue Roman von Elizabeth George wirklich in die Lynley/Havers Reihe gehört. Denn die Hauptrollen spielen ja St. James und Deborah. Könnt ihr mir da weiterhelfen?
Gruß,
Barbara Hölker
(barbara.hoelker(AT)coesfeld.de)
Re: "Wer die Wahrheit sucht" von Elizabeth George   (03.09.2004)
Mmh, wie ich den Rezensionen entnehme, taucht Ms. Havers wohl wirklich nicht auf, Mr. Lynley nur am Rand. Das sollte man zumindest als Anmerkung ergänzen - danke also schon mal soweit für den Hinweis.
Ich würde den Roman dennoch vorerst in der Lynley-Havers-Reihe listen, da die Protagonisten aus "Wer die Wahrheit sucht" eben auch in die Serie gehören. Mal schauen, was Ellie in ihren nächsten Büchern macht - zu »With No One As Witness« (März 2005) habe ich noch keine zuverlässigen Informationen gefunden. Vielleicht fokussiert sie ja wirklich weiter auf St. James und Deborah und schiebt Havers und Lynley in den Hintergrund. Dann könnte man sich tatsächlich überlegen, ob "Wer die Wahrheit sucht" Auftakt einer neuen Serie ist.
Schöne Grüße,
Jan

 

Paul Cain   (09.06.2004)
»Null auf Hundert« (»Fast One«, Ullstein TB 23990) ist der einzige Roman von Paul Cain. (Bürgerlicher Name George Sims, 1902-1966. Als Drehbuchautor hat er das Pseudonym Peter Ruric verwendet.) Das Buch wurde 1932 in Fortsetzungen in Black Mask veröffentlicht. Dort erschienen bis 1936 auch seine anderen Stories.
Gary Kells war im Ersten Weltkrieg Scharfschütze. Und jagt während der Depressionsjahre dem großen Geld hinterher. Dabei gerät er zwischen die Fronten konkurrierender Gangsterbanden. Und verliebt sich in die ewig betrunkene Schwedin Granquist, deren Rolle in der ganzen Sache völlig undurchsichtig bleibt.
Dem Roman ist anzumerken, dass er in Fortsetzungen veröffentlicht wurde. Dem Autor scheinen zwischendurch die Fäden ein wenig abhanden gekommen zu sein. Durch den Plot, der von einer Auseinandersetzung zur nächsten, einem Schauplatz zum anderen gedroschen wird, bin ich irgendwann nicht mehr so ganz durchgestiegen.
Das trübt den Lesespaß aber nicht im geringsten. »Fast One¡ ist Hardboiled Stuff pur. Es geht ähnlich brutal zu, wie in Hammetts Klassiker »Red Harvest«. ( Nur nicht ganz so gut durchkomponiert. ) Das Leichenzählen habe ich irgendwann aufgegeben."Innerhalb der vergangenen zweiunddreißig Stunden bin ich in fünf Schießereien verwickelt gewesen", sagt Kells, und das auf Seite 80. Von 192. Cain beschreibt einen völlig amoralischen und in sich geschlossenen Kosmos von Gewalt, Gier, Korruption. Genau so gut sind die sieben Stories in »Totschlag« (»Seven Slayers«), Maas-Verlag, 1995. ( Pulp Master 2).
Infos über Cain sind nur spärlich zu stöbern. Die umfangreichsten unter
http://www.cwru.edu/artsci/engl/marling/hardboiled/CainPaul.HTM
Und eine Leseprobe des amerikanischen Originals unter
http://www.blackmask.com/catalo/product_info.php?products_id=43
Sie macht deutlich, was für einen Stil Cain schrieb - kein Wort, kein Satz zu viel, Dialog und Handlung pur. Nach meinem Empfinden sehr an Hammett angelehnt, aber eigenständig genug.
Es lohnt sich wirklich, diesen Autor zu lesen!
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)
Re: Paul Cain   (13.07.2004)
Hallo Berthold,
ich habe mir nach langer Zeit mal wieder den »Noir 2000 Reader« von Martin Compart (DuMont Noir) vorgenommen und im Essay von James Sallis zu David Goodis einen kleinen Absatz (genauer ein Zitat aus »Hardboiled America: The Lurid Years of Paperbacks« von O'Brien) gefunden, der wunderbar zu Paul Cains »Null auf Hundert« passt:
"Dem Hard-boiled Roman geht es primär um einen Moment der Präsenz: die Worte werden knallhart gesetzt, Schlag auf Schlag, Eindruck für Eindruck bis die Texte uns, scheint´s, zu nahe kommen und aufhören, Zeichenkolonnen zu sein: sie werden Taten."

Dieses Gefühl hat mich auch bei dem Roman von Paul Cain beschlichen. Zuletzt wusste ich nicht mehr , auf welches Finale hin der Roman geplottet war. Wirklich guter Pulp - danke für Deinen Tipp!
Grüsse,
Claus (kerkhoc(AT)uni-muenster.de)

 

DuMont Kriminalbibliothek   (03.06.2004)
Gestern habe ich die Buchhändler-Vorschau von DuMont gesehen. Entgegen den Usancen (Halbjahresvorschau) sind neue Titel nur bis Dezember angekündigt. Zudem gibt es ganz offiziell Reste-Pakete zum Sonderpreis. Meine Frage: Wars das? Ist bekannt, ob die Serie zum Jahresende eingestellt wird? Sieht jedenfalls ganz danach aus.
WamersRolf(AT)aol.com
Re: DuMont Kriminalbibliothek   (09.06.2004)
Ob es das war, weiß ich auch nicht - ich hoffe es aber nicht. Mir fällt nur auf, dass die angekündigten Neuerscheinungen immer erst am Ende des jeweiligen Monats oder sogar am Anfang des nächsten Monats auftauchen.
Liebe Grüße
Andrea (andrea.stock(AT)igmetall.de)
Re2: DuMont Kriminalbibliothek   (09.06.2004)
Das war eigentlich schon immer so, dass die DuMont-Bücher erst zum Monatsende bzw. zum Anfang des folgenden Monats erschienen sind. Das ist also kein Indiz, dass die Kriminalbibliothek kränkelt. Allerdings: Bis vor kurzem hat DuMont alle zwei Monate drei neue Titel auf den Markt gebracht (inklusive Neuausgaben), zuletzt waren es nur noch zwei. Das weist gewiss nicht auf rasend guten Absatz hin...
Auch Gruß,
Jan
Re3: DuMont Kriminalbibliothek   (21.06.2004)
Ich hatte diese Entwicklung schon im Frühjahr mit Mißmut betrachtet und mich daraufhin durekt an DuMont gewandt (lendle(AT)dumontliteraturundkunst.de). Von dort habe ich folgende Antwort bekommen:
"Vor einigen Jahren haben wir den Erscheinungsmodus der Reihe umgestellt und in diesem Zusammenhang die Titelzahl erhöht. Nun stellen wir fest, daß diese Menge im Buchhandel und offenbar auch von den Lesern nicht ausreichend Zuspruch findet - Sie sind da mit anderen eine erfreuliche Ausnahme. Daher werden wir bis auf weiteres alle zwei Monate eine Novität und eine Neuausgabe eines vergriffenen Titels bringen."
Ich denke, daß der geringe Absatz seine Gründe nicht in der Qualität der Bücher hat (wie mir auch befreundete Buchhändler bestätigen), sondern zu einem großen Teil in der Verkaufspolitik des Verlages liegt. Einerseits sind es zu wenig Titel, die dann auch nicht über Stapel verkauft werden können (was den Umsatz bringt), zumal wenn die Reihen nicht ausdrücklich gepflegt werden, andererseits sind es die Liefer- und Preisbedingungen (Rabattsätze) von DuMont, die es gerade den größeren Buchhandlungen unattraktiv erscheinen lassen die DuMont-Krimis zu führen.
Gruß Jens
Re4: DuMont Kriminalbibliothek   (02.07.2004)
So schlecht scheint es DuMonts Kriminalbibliothek auch wieder nicht zu gehen. Im Oktober soll "Die Wälder am Fluss" von Joe R. Lansdale erscheinen.
Lansdale ist keiner der Autoren, die eine grosse Auflage garantieren, oder ein gutes Schicksal bei ihren deutschen Verlagen hatten. Lediglich der Maas-Verlag führt derzeit noch zwei Titel von ihm ("Akt der Liebe" und "Drive In"). (Komischerweise sind beide Titel nach www.buchkatalog.de nicht mehr lieferbar.) Seine anderen, bei deutschen Verlagen erschienenen Bücher sind jedenfalls vom Markt verschwunden.
Weiß zufällig jemand, ob dieser Roman zur Collins/Pine-Serie gehört?
kerkhoc(AT)uni-muenster.de
Re5: DuMont Kriminalbibliothek   (02.07.2004)
Wär' die Frage, ob Lansdale nicht eine "Altlast" ist - ein vor längerer Zeit unterschriebener Vertrag, aus dem DuMont nicht rauskommt. Lansdale will, soweit ich das sehe, nicht so recht zu den anderen Titeln der Kriminalbibliothek passen.
Ist kein Collins/Pine.
Schöne Grüße,
Jan
Re6: DuMont Kriminalbibliothek   (02.07.2004)
Guter Punkt. Falls ich mich recht erinnere, war das so ähnlich, bei George P. Pelecanos "Eine süsse Ewigkeit". Warum nur erscheint dann nicht der in der DuMont Noir-Reihe angekündigte dritte St.-Cyr/Kohler-Roman von Joseph Robert Janes "Der Sandmann"? Der wurde ebenfalls lange als "noch nicht lieferbar" geführt!
Verlagspolitik ist etwas schwer durchschaubares: Da erscheinen zuerst die Alicia Gimenez-Bartlett-Romane im Unionsverlag, dann bei Lübbe. Rubem Fonsecas "Mord im August" wird letztes Jahr bei Ullstein verramscht und dieses Jahr neu aufgelegt im Unionsverlag. Pelecanos erster Strange/Quinn-Roman "Schuss ins Schwarze" erscheint zunächst als HC bei Rotbuch und die Tb-Ausgabe wird im Aufbau-Verlag erscheinen. Der zweite Strange/Quinn-Roman "Wut im Bauch" erscheint dann wieder bei Rotbuch als Tb. Hoffentlich ergeht es Pelecanos besser als Lawrence Block, dessen erste Matt Scudder-Romane bei Pabel, dann bei Piper und schließlich bei Heyne verlegt wurden. Seine neueren Matt Scudder-Romane ("Everybody Dies" und "Hope To Die" sowie verschiedene short stories) sind dann gar nicht mehr übersetzt worden !! Aus der Vergangenheit gibt es noch viele weitere Beispiele für Autoren, deren Romane von verschiedenen Verlagen verlegt wurden und denen das nicht bekommen ist. Was ist mit der von TW so oft angemahnten Pflege von Autoren seitens der Verlage?
Claus
Re7: DuMont Kriminalbibliothek   (04.07.2004)
Ach ja, die Verlagspolitik - die ist halt oft keine, resp. oft sehr kompliziert. Was im Haus DuMont los ist, weiss ich natürlich nicht. Schlimm ist, wenn Reihen sterben - dann werden Autoren nicht weitergemacht, weil es zu teuer wird. Diese Autoren werden aber mit der gefloppten Reihe assoziiert und gelten als "schwer" resp. "unverkäuflich". Wenn nicht ein anderer Verlag das Risiko eingeht, sie weiterzumachen, wickelt man halt die bestehenden Veträge ab. Wenn irgendjemand zu viele Bücher für eine Reihe eingekauft hat und die Reihe geht zu, tja, dann haben wir den Salat. Manchmal ist es aber auch so, dass man nach einem Buch schon sieht, der Autor wird eine Katastrophe, dann versucht man Schadensbegrenzung. Denn: Wir reden immer von Rechten, Übersetzung, Satz, Druck, Vertrieb und Werbung. Das sind schnell 5-stellige Summen, die zu verbrennen man sich nicht oft leisten kann. Eigentlich gar nicht.
Im Falle Gimenez-Bartlett war es ganz einfach: Goldmann hat den ersten Roman nicht aus den Grütze gekriegt; ich hab die Autorin aufgebaut, dann hat Lübbe soviel Geld geboten wie wir nicht bieten konnten. Und tschüss.
Und Ullstein hat im Falle Fonseca die neue Aufmerksamkeit, die die metro-Edition erzielt hat, genutzt, um die Lager zu leeren. Ja.... Das passiert einfach so - da gibt es keinen Masterplan. Und es ist schon immer passiert und wird immer wieder passieren.
best
TW

 

Western   (03.06.2004)
Was haben Western in einem Krimiforum verloren? Prinzipiell nichts, außer, es handelt sich bei den Autoren um bekannte Krimischreiber. Habe drei Titel abzugeben. Loren D. Estleman: Das Gesetz des Marshals, Mr. St. John. Leigh Brackett: Rio Bravo. Alle Heyne und in gutem Zustand.
saftkur(AT)yahoo.de

 

Ars Dramatica - Krimi - Drehbuch schreiben   (30.04.2004)
Die privatwirtschaftliche Weiterbildungsstätte Ars Dramatica - Akademie für dramatisches Erzählen bietet einen neunmonatigen Drehbuch - Intensivkurs mit Schwerpunkt Krimi an. Hier können Autoren oder solche, die es noch werden wollen, sich am Krimischreiben für Film und Fernsehen versuchen.
WAS IST ARS DRAMATICA?
Besser erzählen... lautet die Maxime unserer privaten Akademie für dramatisches Erzählen in Berlin. ARS DRAMATICA ist eine unabhängige Einrichtung zur Aus- und Weiterbildung von Autoren. ARS DRAMATICA versteht sich dabei als Labor, Animator und Beschleuniger kreativer Prozesse und Arbeitsweisen. Ein Forum von und für Autoren und die, die es werden wollen. Unsere Angebote richten sich dabei an Anfänger wie an Berufserfahrene gleichermaßen.
Mehr zu uns unter www.arsdramatica.de.
Mit freundlichen Grüßen
Ebi J. Schunck
Ars Dramatica
Akademie für dramatisches Erzählen
Christburger Str. 5
10405 Berlin
fon: 030 - 81 79 81 26
fax: 030 - 81 79 81 28
info(AT)arsdramatica.de

 

Krankenschwester?!   (29.04.2004)
Hallo
Eine Kundin unserer Buchhandlung sucht folgende Krimis (kennt weder AutoIn, Verlag etc):
Krankenschwester die eventuell Camichel/Carmichael heissen soll, und reihenweise Männer zur Strecke bringt. Cover waren schwarz, und die Bücher sind etwa 10-15 Jahre alt. Erschienen sind um die 15 Bände mit der gleichen Schwester.
Besten Dank
Lüthy Buchhandlung AG, SCHWEIZ
Christine Studer (c.studer(AT)henry.ch)
Re: Krankenschwester?!   (29.04.2004)
Das könnte Schwester Agnes Carmichael von Anthea Cohen sein. Von der Frau waren sechs Taschenbücher bei Fischer erschienen...
Schöne Grüße,
J.
Re2: Krankenschwester?!   (29.04.2004)
Ja, klingt gut! Leider ist nur noch ein Band erhältlich, aber vielen lieben Dank!
Gruss
Christine Studer

 

Gustav E. Schmidt   (27.04.2004)
Kennt jemand diesen Herrn? Geboren wurde er (angeblich) 1916 , und das ist auch schon alles was ich über ihn weiß. In den 50 er und frühen 60 er Jahren war er für den Pfeil- und den Liebel-Verlag unter dem Pseudonym G.E. Smith oder anonym Hauptautor der Leihbuch-Krimireihen "Kommissar Burkley", "Inspektor Collins" und "Inspektor Douglas" sowie evtl. noch weiterer Reihen.
Wer kann mir biographische Daten oder weitere Krimis oder Krimireihen, die er geschrieben hat, mitteilen?
Vielen Dank
Rolf Wamers (WamersRolf(AT)aol.com)
Re: Gustav E. Schmidt   (27.04.2004)
Ich setze mal voraus, daß die in der DDB (DBF/DBL) verzeichneten und die restlichen über KVK erreichbaren Titel recherchiert sind; ich setzte auch voraus, daß das zweite Pseudonym "G.E. Webbs" bekannt ist (kommt auch schon mal als "E.G.Webbs" vor).
Dann bleiben - als gesicherte Erkenntnis - nur drei Heftromane aus der "Checkpart"-Serie bei Kelter (1971, #69, 85 und 93 - weitere Einzelheiten in der DBF).
Die übrigen Checkpart-Titel sind nicht von Schmidt (die Autoren sind bekannt), aber es spricht absolut nichts dagegen, ihn in den übrigen anonymen Kelter-Serien zu vermuten. Dabei bietet sich insbesondere die "Inspektor Kennedy"-Serie an. Das ist aber wirklich nur geraten. :-))
Schöne Grüße
Max :-))

 

Soylent Green   (09.04.2004)
Hallo, kennt jemand die Buchvorlage zu dem Film "Soylent green", vermutlich Ende der 70er Jahre gelaufen.
Das gesuchte Hörspiel mit der Versicherung gegen die alte Mutter war übrigens "Die Segensreich-Methode" von Stanley Ellin.
Danke für alle Hinweise.
Österliche Grüße von Jutta
Re: Soylent Green   (09.04.2004)
Herzlichen Dank für die "Segensreich-Methode". Dann will ich mal kontern: Wenn ichs richtige sehe, ist der Streifen "Soylent Green" aus dem Jahre 1973. Grundlage war ein Roman von Harry Harrison, der im amerikanischen Original "Make Room! Make Room!" hieß und 1966 erschienen war. Auf Deutsch kam der Roman unter dem Titel »New York 1999« raus, Erstausgabe war 1969 bei Goldmann.
Viel Erfolg bei der Ostereier-Suche,
Jan
Re2: Soylent Green   (16.04.2004)
Und dann gab es zwei Neuauflagen: einmal 1983 und noch einmal 1992. Beide Male im Heyne Verlag in der Science Fiction-Reihe. Dort erschienen auch zahlreiche weitere Bücher von Harry Harrison (u. a. Stahlratten-Zyklus).
Soweit ich das Buch noch im Kopf habe, unterscheidet es sich beträchtlich vom Film.
Grüße
Axel (axel.bussmer(AT)t-online.de)

 

Antiquarische Suche   (09.04.2004)
Hallo,
auf meiner Fahndungsliste steht ein Roman - bereits seit sehr langer Zeit. Autor und Titel: leider nicht bekannt.
Ich habe dieses Buch gegen Ende der 80er Jahre aus der Stadtbibliothek München ausgeliehen. Dort habe ich es allerdings mittlerweile nicht mehr gefunden, so dass ich nur einige (vielleicht und hoffentlich erfolgversprechende) Hinweise liefern kann. Die seinerzeit entliehene Ausgabe war gebunden.
Das Ganze spielt in England. Entstehungszeit: höchstwahrscheinlich 60er bis 80er Jahre. Handlung (kurz skizziert): Ein jüngerer Kriminalbeamter (in London?) ist auf einen Verbrecher angesetzt. Eigentlich will er ja zusammen mit seiner Frau/Freundin einige Tage in die Provinz fahren, um dort ein wenig auszuspannen. Der Fall hält ihn allerdings fest, so dass er seine Frau/Freundin allein auf die Reise schickt. Die wiederum lernt auf der Zugfahrt einen nicht unsympathischen Mitreisenden kennen, mit dem sie in einem Bahnhofsrestaurant sogar zum Essen geht. Seltsamerweise ist mir dabei in Erinnerung geblieben, dass sich die Dame beim Essen verschluckt und ihr dann der Begleiter entsprechend behilflich ist ("Um Himmels Willen, klopfen sie mir bitte auf den Rücken !"). Was sie nicht wissen kann: Dieser Mann ist der gesuchte Verbrecher. In der ursprünglich gebuchten Unterkunft (Hotel, Pension?) spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Im letzten Augenblick kann der Beamte, der inzwischen nachgereist ist, seine Frau/ Freundin retten.
Soweit ich mich noch daran erinnern kann (allerdings möchte ich mich nicht dafür verbürgen - auf alle Fälle auf einem höchst ungewöhnlichen Weg), findet der Polizeibeamte durch den Schornstein Einlass in den Raum, in dem seine Frau/Freundin von dem gesuchten Mann gefangengehalten wird.

Wer kann mir weiterhelfen? Hinweise auf Autor und/oder Titel würden mir schon sehr viel bringen. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Alfred Beheim (ABeheim(AT)aol.com)

 

Bücher abzugeben   (04.04.2004)
werde in den nächsten Tagen, Wochen Bücher bei ebay reinstellen, einfach unter martin_boisen suchen. ihr könnt aber auch bei Interesse einfach meine Krimiliste per email anfordern.
martin.boisen(AT)hanse.net
hab zuwenig platz, zuviele bücher und zuwenig geld

 

Krimi in Theaterform   (01.04.2004)
Hallo zusammen,
ich suche verzweifelt Krimis die in Theaterform verfasst wurden. (z.B Friedrich Dürrenmatt, J.P Priestley)
Kann mir jemand weiterhelfen?
Mit besten Grüssen
Christine Studer (c.studer(AT)henry.ch)
Re: Krimi in Theaterform   (01.04.2004)
Na, die Christie-Agatha hat doch einige Krimi-Dramen geschrieben ("Mausefalle" und einige andere Stücke, die teilweise von Charles Osborne als Romane adaptiert wurden).
Der Brite Frank King (1892 bis 1958) hat ebenfalls neben diversen Thrillern (oder Pulp-Romanen) einige Theaterstücke geschrieben. Ob's allerdings dramatische Mordrätsel sind, weiß ich nicht...
J.
Re2: Krimi in Theaterform   (16.04.2004)
Und Edgar Wallace hat auch etliche seiner Bücher für das Theater bearbeitet - oder umgekehrt: Theaterstücke zu Büchern verarbeitet. Henning Mankell hat auch ein Theaterstück geschrieben. War allerdings, glaube ich, kein Krimi. Mankell hat ja auch ein Theater in seiner zweiten Heimat.
Weitere Hinweise und Ideen gibt es wahrscheinlich über das Kriminaltheater in Berlin (www.kriminaltheater.de).
Grüße
Axel (axel.bussmer(AT)t-online.de)

 

Agatha Christie   (22.03.2004)
Hallo,
ich suche Hörspiele von A. Christie - "Mord im Pfarrhaus", " Die Stimme aus dem Grab" usw. mit richtigen Darstellern. Schön finde ich die Krimis aus den Jahren 50 - 70 ern. Asternplatz von H.O. Wuttig suche ich auch. Ich habe viele Radiomitschnitte die in diesen Zeiten spielen.
mfg
St. Schw. (FSEKS(AT)aol.com)

 

marie & joseph   (18.03.2004)
Zwischen 1991 und 1993 erschienen bei rororo Krimis des französischen Autorenpaars Marie & Joseph (Originale 1983 bis 1988 bei Gallimard). Ich besitze folgende: "Tote singen nicht" (Thriller 2964), "Die Tretminen des Comte de Faëneste" (2987), "Raphaëls Höllenfahrt" (2991), "Goldrausch in Taphalescha" (2997) und "Bube, Dame, As, Gewehr" (3012).
Weiß irgendjemand, ob es noch weitere Romane auf Deutsch gibt? Und wo finde ich etwas über die Autoren?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
(mb(AT)artmag13.com)
Re: marie & joseph   (18.03.2004)
In der Deutschen Bibliothek finden sich nur die fünf Titel, die du genannt hast. Ich vermute, das sind tatsächlich alle Romane, die ins Deutsche übertragen wurden.
Schöne Grüße,
Jan
Re 2: marie & joseph   (18.03.2004)
Mehr als die fünf Titel habe ich auch nicht. Wenn man etwas über die Autoren erfahren will, könnte es nützen, bei Google & Co. nach den Realnamen zu suchen.

"Marie & Joseph" steht für Corinne Bouchard und Pierre Mezinski.

Von Corinne Bouchard gibt es (unter eigenem Namen) noch eine übersetzte Kurzgeschichte: "Pas d'émeraudes pour les grenouilles" / "Keine Smaragde für Frösche", erschienen in:
Heim, Uta-Maria -ED-: Bloody Mummy - Jeder Tag ist Muttertag (Rowohlt 3253)
Eichhorn, Gisela -ED-: Mords-Ladies extrastark / (Scherz 1652)
Eichhorn, Gisela -ED-: Morden wie Gott in Frankreich / (Scherz 1813)

Pierre Mezinski ist auch mit einer Story vertreten:
"Le bouleau que Pawel aimait" / "Die Birke, die Pawel liebte", ebenfalls in: Heim, Uta-Maria -ED-: Bloody Mummy - Jeder Tag ist Muttertag (Rowohlt 3253)

Schöne Grüße
Max :-))
Re 3: marie & joseph   (19.03.2004)
Hallo,
anbei eine Titel-Liste von Marie Joseph (aka Corinne Bouchard et Pierre Mezinski):
Chaudes bises, Gallimard, 1983 - Si t'as peur, jappe, Gallimard, 1984 - La grande arpente des champs d'en bas, Gallimard, 1985 - Le crime de Cornin Bouchon, Syros, 1986 - Square du Congo, Gallimard, 1986 - Jazz Belle, Gallimard, 1987 - Le crime de la rue du ciel, Gallimard, 1988 - Mississippi delta blues : roman, Calmann Lévy, 1988 - Le petit roi de Chimérie, Gallimard, 1988 - Le refuge des Ptits-tout-seuls, Syros, 1988 - La mine d'or de Taphalescha, Gallimard, 1989 - Aladdin et la gare de Norvège, Nathan, 1990 - Le piège au jardinet, Gallimard, 1990 - Le nouveau crime de Cornin Bouchon, Syros, 1991 - Venez voir les cadavres Medames, Gallimard, 1991 - Aladdin et le crime de la bibliothèque, Syros, 1992 - Une aventure de Rosita Cochon, Syros, 1992 - Pas de rose pour la blonde, Hachette jeunesse, 1997 - Le refuge des ptits-tout-seuls, Syros jeunesse, 1997 - La dernière course d'Atalante, Syros, 2001.
Die meisten sind Kinder- bzw. Jugendbücher. Angeblich schreiben die beiden unter ihrem richtigen Namen aber auch noch Krimis und SF für Erwachsene. In den Crimes de l'année konnte ich ab Band 7 (1996/97) allerdings nur noch einen Titel finden:
Corinne Bouchard: Meurtres au lycée, Calmann-Lévy, 1996
Viele Grüße
Richard

 

Agatha Christie Bibliographie   (12.03.2004)
Moin zusammen,
betreffs der bei Euch veröffentlichten Agatha Christie Bibliographie hier zwei Anmerkungen:
a) Der Titel »Hercule Poirot rechnet ab« (Original »Poirot Investigates« von 1924) ist irgendwann in den 70ern (leider kein Ausgabedatum in der Ausgabe) auf Deutsch auch unter dem Titel »Poirots raffinierte Fälle« als Kaiser Krimi beim Neuen Kaiser Verlag, Hans Kaiser, Klagenfurt erschienen.
b) In der Bibliographie fehlt »Die Mausefalle und andere Fälle«, 1948 bei HarperCollins, London unter dem Titel »Three Blind Mice« erstveröffentlicht.
Mit besten Grüßen
Jens Keffel
Re: Agatha Christie Bibliographie   (12.03.2004)
Jau - moin, moin,
danke für "Poirots raffinierte Fälle" - das war wohl im Jahre 1972. Merkwürdigerweise wird der Titel nur in Bayerischen Bibliotheken geführt, sonst nicht.
Bei Christie haben wir uns, wenn ich's recht entsinne, auf die Romane beschränkt. Story-Anthologien sind auch nur enthalten, wenn sie Poirot oder Miss Marple zuzuordnen sind. Daher keine "Mausefalle". Auch die Stücke, die Charles Osborne später zu Romanen umgeschrieben hat, tauchen bei uns nicht auf.
Gruß,
Jan

 

Übersetzungen   (07.03.2004)
Habe irgendwann mal beim googeln eine 'Abwatschung' in Sachen Krimi-Klassiker-Übersetzung gefunden (www.geocities.com/johbeil/rc/verschandelt.html). Da tauchen bei mir Fragen auf (als Nicht-Original-Leser*):
1. Den deutschen Krimipreis hatten wir ja gerade (wieder). Gibt es auch Ranglisten/Wertungen/Auszeichnungen für Übersetzer?
2. Wer 'überwacht' (lektoriert?) eigentlich Übersetzungen. Der Verleger liest alles selber im Original, bewertet und verbessert die Übersetzung dann oder wie geht das?
3. Meine Erfahrungen* mit z. B. zwei verschiedenen Übersetzungen (Krimi-Kurzgeschichten): die Story (nicht das Thema) kommt irgendwie verschieden 'rüber. Meiner Meinung nach macht der Übersetzer 'sein' eigenes Buch und das könnte (!?) ganz 'was anderes als das Original sein. Wie sehen denn das die Originalleser (falls sie dann überhaupt noch die Übersetzungen lesen)?
Gruß - Siegfried

 

Hörspiel von Henry Slesar?   (24.02.2004)
Hallo,
wer kann bei der Suche nach einem Hörspiel weiterhelfen? Ende der 70er Jahre wurde ein HÖRSPIEL gesendet - Autor und Titel leider unbekannt - mit folgenem Inhalt:
Ein Mann mittleren Alters bekommt eines Abends Besuch eines Versicherungsvertreters, der ihm erklärt, er habe doch eine alte Mutter, mit der es doch so lästig sei. Er könne ihm eine Versicherung anbieten, die alles für ihn regelt. Gesagt, getan, nach ca. 2 Wochen ist die Mutter tot und der Sohn kann sie beerdigen und anschließend beerben.
Nach weiteren 2 Wochen erscheint der Vers.-Vetreter erneut und erklärt ihm, daß er einen neuen - jüngeren - Mandanten habe, der eine Versicherung bei ihm abschließen möchte. Diesmal ist der Mann selbst derjenige, weswegen die Versicherung abgeschlossen werden soll. Das Ende der Geschichte soll kurios sein.
Nach vielen Telefonaten wurde mir gesagt, es müsse von Henry Slesar sein. Doch je mehr ich von Slesar lese, desto weniger glaube ich an Slesar. Kennt jemand die Geschicht und kann mit dem Autor weiterhelfen?
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Marbacher (jumabach(AT)gmx.de)
Re: Hörspiel von Henry Slesar?   (03.03.2004)
Könnte eventuell Stanley Ellin sein.
Es gibt diverse Story-Ausgaben auf deutsch, Fischer, Scherz, Heyne, u.a. Verlage. Bspw. "Sanfter Schrecken".
Unter wechselnden Titeln immer neu veröffentlicht, das sind nicht immer andere Stories!
Zum Teil von Arno Schmidt übersetzt, der Kriminalliteratur zwar nicht mochte, aber aus irgendwelchen Gründen auf Ellin stand. Kann sein, dass er auch mal einen Essay über ihn geschrieben hat.
Ich hab vor zig Jahren mal was davon gelesen.
Könnte sein. Der Plot kommt mir bekannt vor.
Wenn nicht, nicht bös sein - gut sind die Stories auf jeden Fall, genau so fies und pointiert, wie die von Slesar, nur meist länger.
Gruß
Berthold
Re 2: Hörspiel von Henry Slesar?   (07.03.2004)
Hallo,
erinnert mich an die Story "Die Segensreich-Methode" (im Original: The Blessington Method) des erwähnten Stanley Ellin. Bei der lästigen älteren Person, die zu beseitigen der Vertreter der Gesellschaft für Gerontologie Mr. Treadwell vorschlägt, handelt es sich allerdings um dessen Schwiegervater, und auch der weitere Verlauf der Story ist etwas anders. So erscheint der Vertreter nach dem "Unfall" des Schwiegervaters nicht nach 2 Wochen erneut bei Mr. Treadwell, sondern letzterer selbst sucht die Gesellschaft auf, um die Dienstleistung zu bezahlen - mit einem flauen Gefühl im Magen, denn was würde in 20 Jahren passieren, wenn er so alt wäre wie sein unlängst verstorbener Schwiegervater...?
Von diesen kleinen Unterschieden abgesehen glaube ich schon, daß es sich bei der beschriebenen Geschichte um "Die Segensreich-Methode" handelt. Nachlesen und überprüfen kann man das z. B. in "Spezialitäten des Hauses", in dem die Geschichte enthalten ist.
Mfg,
Uwe
Re 3: Hörspiel von Henry Slesar?   (08.03.2004)
Danke für den Hinweis, ich werde die Geschichte nachlesen. Manchmal geht die Erinnerung ja sehr merkwürdige Wege.
MfG
Jutta
Re 4: Hörspiel von Henry Slesar?   (10.03.2004)
Kann ja auch sein, dass die Story für's Hörspiel bearbeitet wurde.
Berthold

 

Garry Disher - Hinterhalt   (20.02.2004)
Bei allem Verständnis für den kleinen Maas-Verlag: Wann kommt denn nun endlich der seit Dezember 2002 (lt. Amazon) angekündigte 'Hinterhalt'?
Dort wird auch schon der Nachfolger 'Port Vila Blues' für März 2004 terminiert.
Man darf gespannt sein...
easy (dr.easy(AT)web.de)
Garry Disher - Hinterhalt   (05.03.2004)
Sorry: wie immer Streß, Low Budget, Paralleljobs. WILLKÜR liegt in den letzten Zügen, dann wird endlich gedruckt. Danach geht's weiter mit PJ Wolfsons GEISSEL DER NIEDERTRACHT und dann erst mit PORT VILA BLUES. Aber das Warten wird sich lohnen.
FRANK NOWATZKI
Pulp Master / Maas Verlag

 

Auflösung meiner Krimisammlung   (20.02.2004)
hallo, da ich meine Krimisammlung auflöse, stehen über 600 Krimitaschenbücher und Hardcover zum Verkauf an. Schaut auf meine Hompepage mit den Listen der angebotenen Titel.
http://home.arcor.de/krimifreund/

 

Pronzini   (15.02.2004)
Hallo!
Eine kleine Ergänzung noch zu der informativen Pronzini-Checkliste: Die Anthologie "Police Procedurals" von 1985 ist auf deutsch erschienen als: Vorsicht, Polizei!; München: Heyne, 1988 (Heyne TB #2238).
Gruß Dieter (Dieter.Kaestner(AT)t-online.de)
Re: Pronzini   (15.02.2004)
Danke schön für den Hinweis. Ich glaube, ich muss noch mal die deutschen Datenbanken nach Martin H. Greenberg absuchen, vielleicht kommt noch der eine oder andere Titel zum Vorschein.
Gruß, Jan

 

Kata von Andrew Vachss   (25.01.2004)
Hallo Kaliber 38,
ich suche das Hörspiel KATA von Andrew Vachss.
Es wurde vom NDR 1997 gesendet ( Teil I 47 Min. Teil II 54 Min ).
Hörspielbearbeitung und Regie: Corinne Frottier
Musik: Gert Anklam
Kann mir jemand helfen??
Liebe Grüsse
(SCHACH1111(AT)aol.com)

 

Série Noire bei Distel   (19.01.2004)
Stimmt das, dass der Distel Verlag seine Série Noire (Manchette, Pouy usw) eingestellt hat?
Schöne Grüße,
Chris
Re: Série Noire bei Distel   (19.01.2004)
In einem Newsletter der Pressefirma, die den Distel Verlag betreut, hieß es neulich "schöpferische Pause" oder so ähnlich. Was immer das bedeuten mag...
Auch Gruß, Jan (j.c.schmidt(AT)kaliber38.de)
Re 2: Série Noire bei Distel   (20.01.2004)
Das Gerücht, dass der Distel Verlag seine Série Noire einstellt, beruhe auf einer missverständlichen Formulierung im Krimi-Newsletter von Mediakontakt Laumer. Das versicherte mir Marion von Hagen, Geschäftsfüherin des DistelLiteraturVerlags, vor kurzem in einer Email. Mit der "schöpferischen Pause" sei gemeint, dass zukünftig die Pressearbeit vom DistelLiteraturverlag selbst betreut wird. Es sei nicht daran gedacht, die Série Noire einzustellen, man wolle lediglich weniger Titel herausbringen wg. den wirtschaftlich schlechten Zeiten - so oder so ähnlich lautete die Formulierung.
Ich höre heraus, dass die Situation kritisch ist, der DistelLiteraturVerlag aber noch nicht endgültig über eine Einstellung entschieden hat. Die für Oktober angekündigten Titel Chantal Pelletier "More is Less" und Patrick Raynal "In der Hitze von Nizza" sollen jetzt im März 2004 erscheinen. Die Einstellung der Série Noire wäre ein grosser Verlust !!
Claus (kerkhoc(AT)uni-muenster.de)
Re 3: Série Noire bei Distel   (20.01.2004)
Danke für die Richtigstellung. Wär in der Tat schade, wenn da nichts mehr kömmt...
J.

 

Deutscher Krimi-Preis   (19.01.2004)
Guten Tag Herr Schmidt.
Im Prinzip bestätigen sie alle Unzulänglichkeiten des DKP, die auf der Krimi-Couch dargestellt werden mal in abgeschwächter, mal in zustimmender Weise.
Also jeder weiß, dass der Reifen luftleer ist, doch keiner will ihn wechseln oder das Auto verschrotten.
Man "wurschtelt" einfach so weiter, produziert damit "Aufkleber" und Titel, um für manche Bücher eine exponierte Startposition am Markt zu schaffen. Das hat für mich gerademal RTL-Niveau.
Dies und die Art und Weise der Vergabe zeigt, wie wichtig der deutschen "Szene" (Kritiker/Buchhandel/Verlagen/Agenturen und alle weiteren, die damit Geld verdienen) die eigene Kulturlandschaft ist. Deutschland ist ein großer Markt, er war sogar mal an dritter Stelle in der Welt. Das weiß Knaur, das weiß Random House,das weiß Rowohlt und und und. Doch die sind ja sowieso nur am "Geldmachen" interessiert. Und warum sollte man in Deutschland eine Szene fördern, die sowieso in diesen Häusern zu 85% mit ausländischen Produkten gefüllt wird. (Keine pure Polemik sondern Produkt eines Meinungsbildungsprozesses, der auch von ihrer Website beeinflusst wurde, denn bei 128 amerik, engl. franz. schwed. etc und gerademal 11 deutschen Krimis im Juli 2001 (habe ich zufällig mal notiert) kann man von einer Förderung deutscher Autoren wohl nicht reden.)
Ich bin Sportler und der Preis gebührt dem BESTEN, dem SIEGER Und der Wettbewerb gestaltet sich meist so, dass verschiedene Spieler gegeneinander antreten (d.h. Nomierung oder Qualifizierung)
Ein Preis, bei dem ein paar Bücherfreunde und Meinungsinhaber mit Forum (um den Begriff Experten zu vermeiden) in irgendeine Kiste greifen und ein paar "Titelchen" ziehen (zumal sie offenkundig sehr oft an die gleiche Stelle in dieser Wunderkiste greifen) brauchen wir nicht. Im Gegenteil, so etwas schadet nur. Deswegen sollte man - und das ist sicherlich kein leichtes Unterfangen - den "Verdienern" des Gewerbes deutlich machen, wie wichtig ein echter PREIS mit einer echten Verleihung ist. Und man braucht Statuten, die den Zufall weitgehenst ausschließen.
Gelingt das nicht, wird kein Preis mehr verliehen.
So einfach klingt das. Und so einfach ist es auch.
mfg
U. Hofer (ulihofer(AT)gmx.de)
Deutscher Krimi-Preis   (19.01.2004)
Hallo Herr Hofer,
es hat geknallt. Nicht so laut, dass es viele hören, aber ein paar Interessierte werden es schon mitbekommen haben. Und nun? Beschämt wegschauen, zum Alltagsgeschäft übergehen, alles unter den Teppich kehren? Ich denke, es sitzen schon zu viele in irgendwelchen Ecken und haben es sich mit ihrem Krimi gemütlich gemacht.
Natürlich ist Polemik mit im Spiel - uhi, gefährlich, gefährlich!. Bloss niemanden auf den Schlips treten. Als überflüssig hat Lars den Deutschen Krimipreis bezeichnet. Überholt und fragwürdig, die Jury eine eitle Gesellschaft von selbstverliebten Kritikern und Konsorten. Ist nicht so, kontert Jan Christian, führt Gründe auf, das übliche: Finanzen, Desinteresse. Und spricht Lars am Ende jede Fähigkeit zur Beurteilung ab.
Beiden geht es um den Krimi und seine Pflege, seine Wahrnehmung - schon mal nicht schlecht. Aber ist Literatur, ist Krimi ein Sport, wie in Ihrem Vergleich, bei dem der Beste gewinnt? Ich denke nicht, und dass hat Jan Christian in seinem Artikel ausgeführt. Hier geht es nicht um Längen, Höhen, Weiten - es geht um die Beurteilung anhand von manchmal handfesten, manchmal diffusen Kriterien. Doch wie sehen die aus? Klar: Sprache, Aufbau, Figurenzeichnung, zeitgeschichtlicher Hintergrund - das übliche, was in jedem Handbuch der Literaturwissenschaft zu finden ist. Darüber hinaus diffuse Subjektivität, die sich in vielen Beurteilungen - seien es nun Krimipreise oder Krimirezensionen - wiederfindet. Man kann es einfach nicht messen, weil die Messbänder zu unterschiedlich sind. Wenn es so wäre, wenn Literatur messbar wäre, bräuchten wir keine Preise und erst recht keine Literaturkritik. Jede Diskussion - ob nun sachlich begründet oder polemisch - wäre überflüssig.
Somit können solche Listen in meinen Augen doch nur Diskussionsgrundlagen sein. Nicht mehr, nicht weniger, aber vielleicht hilfreich, weil es beim breiteren Publikum Aufmerksamkeit erregt. Gleiches versuchen auch einige der Kritiker, die in der Jury sitzen, schon seit Jahren, ob sie nun Jan Christian Schmidt, Thomas Wörtche oder Tobias Gohlis heißen. Auch hier: Diskussionsgrundlagen, die mal Erfolg zeigen, häufig aber ungehört verklingen. Manche der von ihnen gepriesenen Autor/innen schaffen es in die Bestseller-Listen, viele nicht. Wenn man Bestseller-Listen überhaupt als Kriterium anführen will, denn Literatur wirkt eben nicht nur durch Geld - auch wenn das manche Verlagsleute denken mögen - wenn sie gut ist, wirkt sie nach, die berühmte Axt für das gefrorene Meer. Schuld sind also die Verlage, die uns mit Mainstream zu schütten. Ja, machen sie, weil es sich verkauft. Also bleibt es letztlich an uns Lesern hängen - wir kaufen das, lesen das, konsumieren das. Weil Krimi ja ! nur Unterhaltung ist, weils Spaß machen soll. Von Denken hat mir keiner was gesagt. Das ist mir zu anstrengend.
Vor dem Artikel von Jan Christian war mir auch nicht ganz klar, wie es eigentlich abläuft, beim DKP. Nun, ich hab auch nicht gefragt, selbst schuld. Jetzt ist es mir klar. Klingt alles ganz vernünftig. Dennoch ist ein Kritikpunkt von Lars nicht von der Hand zu weisen: Die fehlende oder vielmehr nachgelieferte Begründung, warum dieser oder jener Titel denn nun gut ist. Das wäre ein echter Gesprächsstoff - für die wenigen, die es interessiert. Ja, als Krimileser interessiert es mich schon, wer ihn den bekommen hat, den DKP, auch den Glauser und vor allem warum.
Ich glaube auch nicht, dass die Jurymitglieder da irgendwelche "Titelchen ziehen", zumindest kann ich mir das bei vielen der aufgeführten Namen (alle kenne ich nicht) nicht vorstellen. Da sind Leute drunter, wie oben schon erwähnt, die sich seit Jahren mit dem Genre beschäftigen, denen ich mal ganz einfach eine gewisse Kompetenz unterstelle - dass heißt ja nicht, dass sie unfehlbar und Krimipäpste sind. Was in diesem ganzen Streit untergeht, ist die Kritik an der Kritik. Autor/innen müssen die Urteile über sich ergehen lassen - doch wer kritisiert schon die Kritiker? Die watschen sich höchsten mal gegenseitig ab, zur Belustigung des Publikums. Kaum jemand hat bisher etwas zu den Preisträgern geschrieben - ist "Berlin, Fidschitown" denn nun ein gutes Buch (vom "besten" des Jahres will ich ja auch nicht sprechen)? Ja, kann ich nachlesen, in vielen positiven Besprechungen, manche liefern sogar eine Begründung mit. Oder ist der zweite Platz für "Schneesterben" gerechtfertigt. Meiner Meinung nach nicht - es ist der bekannte Export des englischen Landhauskrimis in die aktuelle deutsche Landschaft - ganz nett, aber eben nicht "literarisch gekonnt" und schon gar nicht besonders "originell". Darüber will ich gerne streiten.
Und dann noch mal die bösen Verlage oder die "Verdiener": Sie sollen einen "echten" Preis spendieren. Finde ich gut. Ein schwieriges Unterfangen, sicher. Aber wer soll sie denn dazu bringen? Geld verdienen sie so auch, ohne Preis. Wenn es da gute Ideen gibt, sie dazu zu bringen, ein bisschen Kohle locker zu machen - her mit den Ideen! Jan Christian hat darauf hingewiesen, dass sich Reinhard Jahn schon seit Jahren die Hacken abgelaufen hat, um eine angemessene Verleihung hin zu bekommen. Die bekannten offenen Türen. Mir sind, wie ich an anderer Stelle erwähnt habe, zwei interessante Krimi-Projekte (keine Preise) bekannt, aus denen (bisher) nie was geworden ist, weil die Verlage da kein Geld reinstecken wollten. Also mühen sich ein paar aufrechte Streiter ab, organisieren Preise (ohne dafür einen Heller zu sehen), stellen Informationen auf Internetseiten (mal geglückt, mal weniger) bereit, schreiben Newsletter, informieren die kleine Gemeinde, alles aus lauter Lust und Freude und Begeisterung. Kaufen, Geld ausgeben dafür - nö, danke, dann verzichte ich. Ich will hier nicht die historischen Gründe aufführen, warum Kriminalliteratur bei uns immer noch stiefmütterlich behandelt wird - aber sie wird es. Einige verdienen vielleicht wirklich gutes Geld damit, viele nicht. Deshalb wird man als Krimileser bescheiden, freut sich, über jede noch so kleine Diskussion, über jedes Gespräch, über Begründungen zu Krimipreisen. Vielleicht knallt es dann ja wieder - aus anderen Gründen.
Herzliche Grüße
Ludger
---
www.der-buecherfreund.de

 

 

Jan versus Lars   (19.01.2004)
Da hat sich Lars auf seiner Krimi-Couch mit einem reichlich verunglückten Aufsatz des gerade verliehenen Deutschen Krimi-Preises angenommen. "Geschaftlhuberei einiger Wichtigtuer" hätte als Kurzkommentar ausgereicht . Das allgemeine Unbehagen, das nicht nur er an der jährlichen Preisträgerkür empfindet, an einzelnen Punkten festzumachen ist ihm jedenfalls -voll- misslungen.
Da hatte Jan einfaches Spiel, und es gibt keinen Zweifel, dass er 1 : 0 führt. Seine Argumente sind halt besser und vor allem sachbezogener. (auch wenn sein Schlusshieb, Schafft wolle ja eigentlich nur Jury-Mitglied werden, aus der Abteilung "Auch wir können das Niveau noch absenken" ziemlich überflüssig ist). Eine Bitte an beide: Auf das 1:1 und das 2:1 usw. solltet ihr verzichten. Diven haben wir genug.
Ach ja. Ich lese jedes Jahr die Liste der Preisträger, besonders der nationalen, mit einem Stirnrunzeln und klicke dann weiter.
Ich denke , so sollte man es auch machen. (WamersRolf(AT)aol.com)

 

Axel Alt   (14.01.2004)
Von diesem Autor ist 1944 das Buch "Der Tod fuhr im Zug" erschienen, in dem er die Geschichte der Berliner S-Bahn-Morde seit Ende 1940 nacherzählt. (-ky hat den Fall in "wie ein Tier" erneut aufgegriffen). Alts Buch, im Nazi-Durchhalte-Jargon geschrieben, hat einen grausligen Charme. Der Kampf der arischen Volksgemeinschaft gegen das Untermenschentum -als das Buch 1944 erschien , war ja schon abzusehen, wie die Sache ausgehen würde. elten fand ich die reale Zeit in einem Krimi derart präsent. Dabei kann Axel Alt wirklich schreiben. Die Geschichte ist super spannend , und deshalb auch meine Frage: Wer kennt biographische Details über den Autor? Hat er noch mehr (Kriminal-)Romane geschrieben? Bin für jede Auskunft dankbar.
(WamersRolf(AT)aol.com)
Re: Axel Alt   (15.01.2004)
Von Axel Alt gibt es noch (mindestens) einen Kriminalroman:
Leichenfund am "Circus Busch"
Göttingen: Cyclos-Verlag, 1948
Reihe: Neuzeitliche Kriminalromane
Das ist nicht schwierig herauszubekommen; es genügt ein Blick in die Online- Datenbank der Deutschen Bibliothek (DDB). Es führt aber auch nicht wirklich weiter.
Um voranzukommen, muß man wissen, daß "Axel Alt" ein Pseudonym ist. Dahinter steckt Wilhelm IHDE (1899 - 1968), über den man mit ein bißchen Googlen unter anderem erfahren kann, daß er Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer war und einiger Sachbücher geschrieben hat.
Wenn man sich weiter umsieht, erfährt man aus dem GBV-Katalog, daß IHDE nach dem Krieg als Jugendbuchautor tätig war; die Eingabe seines Namens bestätigt sein zweites Pseudonym "Thomas Trent".
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv(AT)web.de)

 

Krimi-Reihen   (29.11.2003)
Die "Hammett's" in der Hauptstadt haben ja schon mal damit angefangen, bisher hier erschienene Krimireihen in ihrer Gesamtheit aufzulisten (Bastei "Schwarze Serie", DuMont "Noir", Haffmans "Kriminalromane bei Heyne"). Hat da vielleicht noch jemand Fortzusetzendes anzubieten (z.B. Heyne/blau, Ullstein/gelb, Goldmann/rot... usw.) ?
Habe zumindest beim (kurzen...) Googeln nichts in der (Hammett-)Qualität und Vollständigkeit gefunden.
Die Zeit, um betreffende Verlage (falls es sie in 'der Form' heute noch gibt) anzuschreiben, habe ich mir noch nicht genommen.
Gruß - Siegfried
Re: Krimi-Reihen   (29.11.2003)
Hi Siegfried,
wir hatten mal eine kleine Diskussion speziell zu den Rowohlt-Thrillern (unter http://www.kaliber38.de/forum/forum_02.htm, vom 20.02.2003 ff.). Wer ein bißchen mit der ISBN rumfummelt, müsst eigentlich in den einschlägigen Bibliotheksdatenbanken (z.B. Deutsche Bücherrei Leipzig) ganz gute Ergebnisse erzielen...
Schöne Grüße,
Jan
Re2: Krimi-Reihen   (14.01.2004)
Hallo Siegfried,
als Sammler älterer Krimis ist es mir vor kurzem gelungen, die Albert-Müller Reihe ("A.M.Auswahl Müller-Krim") mit ihren 255 Bänden zu komplettieren. Erscheinungszeitraum 1939 - 1967). Ich könnte sie also auflisten, sogar mit den jeweiligen Originaltiteln. Nur: eine Heidenarbeit. und will das jemand wirklich wissen?
Gruß Rolf (WamersRolf(AT)aol.com)

 

Michael Lewin, Anruf vom Panther   (08.01.2004)
Albert Samson, Privatdetektiv, betreibt sein Büro in Indianapolis. Und ist von allen modernen PE's, die mir zwischengekommen sind, der sanfteste und schusseligste.
Zusammen mit Alo Nudger von John Lutz.
Ungeklärt bleibt denn auch nur, wie so ein Softie so einen Beruf ergreifen kann.
Samson hat sein Büro zur Abwechslung mal bei Muttern, ohne erkennbare Büroflasche, höchstens mal mit einem Sixpack.
Am allerwenigsten Ahnung hat er von Waffen - und wenn es zu einem nervenden Verhör geht, muss er vor Angst schon mal kotzen.
Ist auch nicht allzu aufbauend für einen PE, wenn er sich seine Brötchen als Teilnehmer an Detektivspiel-Parties verdienen muss - und die Dauerflamme ihn anscheinend ständig auf Sparflamme hält.
In Indianapolis treibt die Scum Front ihr Unwesen, indem sie Bomben legt, die nie explodieren. Eines Tages steht die Front in Samsons Büro - vier Hausfrauen in Tierfigurenmasken mit einem Problem. Die letzte Bombe - ähhh, der Bombenbastelplan, wurde entwendet - und das könnte ja tatsächlich was ernsthaftes passieren...
Worauf Mr. Samson sich mit Bravour und manchmal auch Zufall durch den Fall wurschtelt, bzw. eigentlich wurschtelt eher der Fall ihn.
Das ist - einfach nett.
War für mich der erste PE des Jahres.
Die nächsten müssen aber doch mal heftiger zur Sache gehen.
Gruß
Berthold

 

Verschiendenes   (16.12.2003)
Hallo liebe Leute von Kaliber 38,
Zufällig bin ich auf einige Ungereimtheiten bei Agatha Christie, genauer bei der Vorschau auf neue Titel von ihr, gestoßen. Das betrifft die Sonderausgaben an neuübersetzten Titeln, welche für 5,-- Euro direkt im Fischerverlag erschienen sind bzw. erscheinen sollen. Bei den Neuerscheinungen Dezember aus dieser Reihe sind 7 Titel aufgeführt, zwei ("Die Schattenhand", "Tod auf dem Nil") fehlen noch. Das diese neun eigentlich zusammengehören, läßt sich aus der ISBN bzw. Reihennummer erkennen. Laut BOL sind die beiden aber auch lieferbar. Interessant wird es aber dadurch, daß a) alle diese Titel in der Christie Bibliographie vom Fischer Taschenbuch fehlen, b) bei BOL besagte beide Titel unter anderer ISBN für April in anderer Aufmachung vorangekündigt sind und c) ebenfalls bei BOL sind für April in dieser anderen Aufmachung weitere sechs Titel als Sonderausgabe des Fischerverlages vorangekündigt, von denen zwei ("Der blaue Express", "16 Uhr 50 ab Paddington") bereits jetzt, allerdings unter anderer ISBN und Aufmachung, erschienen sind (Die übrigen vorangekündigten sind: "Das Rätsel der Tänzerin", "Dreizehn bei Tisch", "Das Eulenhaus", "Bertrams Hotel"). Die Zusammengehörigkeit dieser 6 Titel plus "Die Schattenhand" und "Tod auf dem Nil" wird ebenfalls aus der Reihennummer bzw. der ISBN klar, wobei dann theoretisch sogar noch zwei fehlen würden (genaue Auflistung siehe unten).
Könnt ihr dieses Chaos erklären bzw. auflösen?

Dann habe ich noch eine Frage bzw. Bitte. Ich suche eine Bibliographie von Brian Freemantle. Wißt Ihr eine oder noch besser hätte Ihr nicht vielleicht Lust eine ins Netz zu stellen? Wäre eine gute Sache, auch wenn es derzeit keinen konkreten Anlaß (Neuerscheinung bzw. Neuauflage) gibt.

Soweit erst mal. Euch allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.
Jens Keffel
Re: Verschiendenes   (16.12.2003)
Hallo,
nein, das Chaos mit den Christie-Titeln kann ich nicht aufklären. "Tod auf dem Nil" und "Die Schattenhand" hatte ich gestern bereits im Eifer des Gefechts als lieferbar ins Netz gestellt. Ein paar Minuten später ist mir erst aufgefallen, dass die beiden Bücher auf April verschoben wurden. Den Grund dafür kenne ich nicht.
Bei Fischer auf der HP wird man auch nicht richtig schlau, weil die mit ihren Updates nicht so richtig aus dem Quark kommen. Gestern habe ich da auch die bereits lieferbaren Christie-Titel gesucht und bin nicht fündig geworden. Die basteln an einem neuen Auftritt, in dem dann auch das Scherz-Programm eingebunden sein soll (wird wahrscheinlich wieder so ein teurer Unsinn mit tausend Flash-Plugins, Verweisen mit nicht-funktionierenden Java-Scripts und all dem Gedöns, das zwar nicht funktioniert, aber zum guten, protzigen Ton gehört. Motto: Wenn Sie uns besuchen wollen, dann müssen Sie sich einen neuen Rechner kaufen.).
Freemantle steht weit oben auf der Liste. Auf einen Termin möchte ich mich aber nicht festlegen.
Schöne Grüße, Jan
Re2: Verschiendenes   (17.12.2003)
Moin noch mal,
habe mich mit meinem lokalen Bücherdealer an dessen Computer gesetzt und so etwas Licht in das Christie-Chaos bringen können. Laut Libri sind die Titel "Tod auf dem Nil" und "Die Schattenhand" weiterhin für Januar 2004 vorangekündigt (nicht April). Bei den bei BOL für April vorangekündigten 8 Titeln von Christie aus dem Fischerverlag handelt es sich um eine Sonderausgabe in der "Schatzinsel-Reihe" vom Fischer Taschenbuch. Die "Schatzinsel-Reihe" ist eine Reihe für jugendliche Leser mit entsprechender Aufmachung.
Gruß und nun wirklich schöne Weihnachten
Jens
Re3: Verschiendenes   (17.12.2003)
Tja, mit Libri habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Am aktuellsten ist immer die Datenbank von Köhler und Volckmar (unter http://www.buchkatalog.de). Wenn ein Erscheinungstermin verändert wird, steht es da zumeist als erstes, vier Wochen später bei Libri und etwa vier Jahre später bei Amazon. BOL finde ich auch nicht satisfaktionsfähig.
Auch schöne Feiertage,
Jan

 

Pulp verschleudert   (24.11.2003)
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Wunderlich
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Der angegebene Sparpreis stimmt ungefähr.
Versandkosten sind EUR 3,95, innerhalb Deutschland, das lohnt sich auch noch, wenn man nichts sonst mit bestellt.
Rezension vom Wörtche ist auf kaliber38 verfügbar.
Ich hab mich gestern mal durch den Serienauftakt "Pulp und die Petze" von Jean-Bernard Pouy gelesen und gut amüsiert. Spannend, witzig, und voll neuer Erkenntnisse.
"Er sagte sich, daß bisher noch niemand bemerkt hatte, daß pils - als Anagramm - slip ergab."
Stimmt, war mir, bei all den Hektolitern, noch nie aufgefallen!
Und Pulp (alias Gabriel) wird sehr schön folgendermaßen charakterisiert:
"Du siehst das Böse überall. Du hast was von Zola im Kopf. Gorganzola sogar."
Ob alle AutorInnen so gut schreiben, wie Profi Pouy, werd ich dann sehn.
Gruß
Berthold
(berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)
Re: Pulp verschleudert   (16.12.2003)
In der Tat ist dieses Angebot nicht schlecht, aber leider auch nicht vollständig. So gibt es meines Wissens nach 12 bei Wunderlich erschienene Pulp-Titel (man berichtige mich bitte, so es noch mehr sind): Bei Wunderlich sind mit Sicherheit erschienen:
Pouy, Jean-Bernard: Pulp und die Petze, Reinbek Mai 1998 (Original: La petite écuyère a caftè, 1995), 3-499-26051-4
Reboux, Jean-Jacques: Pulp und die Glatzen der Fraternité, Reinbek Juni 1998 (Original: La cerise sur le gáteaux, 1996), 3-499-26052-2
Granotier, Sylvie: Pulp in Gips, Reinbek Mai 1998 (Original: Comme un coq en plàtre, 1996), 3-499-26053-0
Dessaint, Pascal: Pulp und die Opfer der Berge, Reinbek August 1998 (Original: Les pis rennais, 1997), 3-499-26054-9
Thiébaut, Olivier: Pulp mag keine Köter, Reinbek September 1998 (Original: Les pieds de la dame aux clebs, 1996), 3-499-26055-7
Chevron, Michel: Pulp und das Blut der anderen, Reinbek Oktober 1998 (Original: J'irai faire Kafka sur vos tombes, 1996), 3-499-26056-5
Daeninckx, Didier: Pulp und die alte Linke, Reinbek Dezember 1998* (Original: Nazis dans le Metro, 1995), 3-499-26135-9
Prudon, Hervé: Pulp und der Mord für Geld, Reinbek Jannuar 1999 (Original: Ouarzazate et mourir, 1996), 3-499-26219-3
Raynal, Patrick: Pulp und der Riß im Beton, Reinbek Februar 1999 (Original: Le Poulpe. Arrétez le carrelage, 1995), 3-499-26136-7
Goupil, Romain: Pulp und die Liebe am Montag, Reinbek April 1999 (Original: Lundi, c'est sodomie, 1996), 3-499-26137-5
Mad, Lucio: Pulp Dakar Rap, Reinbek Juni 1999 (Original: Dakar en barre, 1997), 3-499-26171-5
Fonteneau, Pascale: Pulp und die Waffen der Frauen, Reinbek August 1999 (Original: Les Damnés de l'artère, 1996), 3-499-26172-3
Delteil, Gérard: Pulp und die Rache der Schatten, Reinbek Oktober 1999 (Original: Chili incarné, 1996), 3-499-26173-1
* bereits 1996 auf Deutsch unter dem Titel "Nazis in der Metro" erstmalig erschienen.

Ansonsten muß ich doch sagen, daß ich die "literarische Qualität" der einzelnen Titel sehr unterschiedlich beurteile.
Jens Keffel

 

Bibliographische Angaben zu William Krasner   (25.11.2003)
Hallo,
Ich schreibe derzeit an einer Rezension zu den fünf Sam Birge-Romanen von William Krasner. Im Internet habe ich wenig zum Autor gefunden, das über das hinaus geht, was Peter Hertzel in seinem lesenswerten Nachwort zur deutschen Ausgabe von Walk the Dark Street (dt. Auf dunklen Strassen (rororo thriller, Bd. 2928) geschrieben hat.

Gerne würde ich noch die folgenden Informationen nachprüfen:
Angeblich hat Raymond Chandler "Walk the dark street" sehr gelobt [Raymond Chandler's Favorite Mysteries - as mentioned in "The Simple Art of Murder", Atlantic Monthly, December 1944, and selected letters] - ein wenig seltsam, wenn man bedenkt, dass der Roman erst 1949 erschienen ist. Oder missverstehe ich etwas?

Des weiteren soll der Roman verfilmt worden sein:
Studio One: WALK THE DARK STREETS
10-Apr-1950
adapted by Worthington Miner & Vincent McConnor
story by William Krasner
directed by Paul Nickell
starring
Sally Gracie
Franchot Tone
Patricia Ferris
Auch hierzu finde ich keine anderen, diese Information bestätigende Quellen. Ein Kinofilm des gleichen Titels ist 1956 in die Kinos gekommen, mit Chuck Conners als Hauptdarsteller und Wyott Ordung als Regisseur und Drehbuchautor. Hinweise zu Krasner fehlen gänzlich.
Viele Grüsse aus Münster,
Claus
Re: Bibliographische Angaben zu William Krasner   (25.11.2003)
Hallo Claus,
ich habe nur kurz nachgeschaut, aber "Walk the Dark Street" ist in der Tat 1949 zum ersten Mal erschienen - in Buchform. Nicht ausgeschlossen ist natürlich, dass der Roman in anderer Form bereits vorher erschienen war (z.B. als Fortsetzungsroman in der Zeitung) bzw. ursprünglich ein Drehbuch war, aus dem später eine Romanfassung entstand. Müsste man länger drüber forschen.

Zum Film: Auch da habe ich einen Bibliotheksdatensatz gefunden, der komplett lautet: "'Studio one' presents Walk the dark streets / by William Krasner". Wenn ich das richtig sehe, müsste das ein aus 67 Blättern bestehendes Drehbuch sein (wohl nicht geheftet, sondern mit Büroklammern zusammengehalten, im Umschlag oder in welcher Form auch immer). Weiter unter steht "Broadcast Date: April 10, 1950". Das müsste eine Fernsehproduktion von Studio One sein. Als "Director" wird dort ein "Paul Nickell" genannt, aber davon unabhängig ist deine u.g. Filmversion wohl keine Chimäre.

Gute Quelle für Verfilmungen ist die "Internet Movie Database" unter http://www.imdb.de (oder auch .com). Da werden häufig auch Personen gelistete, die an der Verfilmung gearbeitet haben, aber in den Credits nicht genannt sind. Schon nicht schlecht.

Schöne Grüße,
Jan

 

Wer war Kyril Bonfiglioli?   (25.11.2003)
Guten Morgen,
nach dem (immer recht vergnüglichen Hören) der Krimikolumne von Andreas Ammer im Büchermarkt des Deutschlandfunks habe ich mir bei 2001 Kyril Bonfiglioli "Das große Schnurrbartgeheimnis" gekauft (und natürlich auch gelesen, wobei es mich eher an Slapstick als an einen Krimi erinnerte). Wer war dieser Kyril Bonfiglioli denn eigentlich ?
Neugierige Grüße
Andrea
Peli9kan(AT)aol.com
Re: Wer war Kyril Bonfiglioli?   (25.11.2003)
Erst einmal sagt Penguin Books ganz kurz:

Kyril Bonfiglioli was born in 1928 of an English mother and Italo-Slovene father. After Oxford, he worked as an art dealer, and in the 70s published the three cult crime novels featuring artdealer Charlie Mortdecai which are collected in The Mortdecai Trilogy (Penguin, 2001). He died in Jersey in 1985

Außerdem gibt bei tangled-web bei der Beschriebung des MORDECAI ABC noch folgende Informationen:
He was, he said, "abstemious in all things except drink, food, tobacco and talking", "a dedicated marrier of beautiful women" and "a fair shot with most weapons". Using the ABC formula beloved by Kyril Bonfiglioli himself, Margaret Bonfiglioli - his second wife - has woven a fascinating portrait of this most enigmatic of writers and provided an intriguing guide to the books he wrote. The truth turns out to be scarcely more credible than the self-descriptions. Of Italo-Slovene descent, the son of a emigre antiquarian bookseller specializing in natural history, Bonfiglioli saw service as a regular soldier in West Africa before arriving at Oxford as a widower in the 1950s with two young children. After graduating, he set himself up as an art dealer in the city, at exactly the moment in the sixties - brilliantly captured in the books - when the art world was becoming truly trendy. It was then that he discovered his Tintoretto http://www.tangled-web.co.uk/crimedigests/digests01/vikingwi01.html

Hope, this helps a little bit
Reinhard Jahn
DAS SYNDIKAT
http://www.das-syndikat.com
Re 2: Wer war Kyril Bonfiglioli?   (26.11.2003)
Danke schön (oder vielleicht lieber "Thank you")
Andrea Peli9kan(AT)aol.com

 

Warten auf Pharoah Love   (15.11.2003)
Es sind drei Pharoah-Love-Titel von George Baxt bei Heyne erschienen, Deutsche Erstausgabe, wenn sich den üblichen Katalogen denn trauen lässt. "Pharoah Love und die Wildkatze" ist schräge, fies, obergemein, und absolut vergnüglich.
Im Original heißt der Roman "Topsy & Evil" - und Topsy ist tatsächlich Evil. Wer ermordete Guru Raskolnikow? Und was haben die geheimnisvollen Tapeten in seinem Zimmer zu bedeuten?
Was hat es mit Topsy's vier so verschiedenen "Töchtern" auf sich? Drei ziemlich abgedrehte Damen brechen aus einer ebenso abgedrehten Verwahranstalt aus - und überhaupt geht es kunterbunt zu.
Bis zum Heißen Finale.
Hinter allem steckt Pharoah Love, bzw. die Frage "Wo steckt eigentlich Pharoah Love", der Ex-Polizist, schwarz, schwul, und in den Mord an seinem Lover irgendwie verwickelt.
Polizei-Hauptperson in dem Roman ist nicht er, sondern sein Kumpel Satan Staggs. Wie der zu seinem nicht ganz gewöhnlichen Vornamen gekommen ist, wird im Laufe des Romans erklärt.
Das ganze spielt, wie bei Baxt üblich, im Glamour- und Filmbusiness, und ich hab wahrscheinlich höchstens 1/10 der Anspielungen rausgekriegt - Glossar wäre hilfreich gewesen.
Baxt bedient sich kreuz und quer durch die Kriminalliteratur, das Ganze ist wie ein Drehbuch geschrieben, jede Szene hat ihre Brüller. Und genau so, wie die klassischen Hollywood-Comedies, will Baxt nur absolut zweckfrei, schrill und komisch unterhalten.
Wer immer nur ernsthaft will, sollte von sowas die Finger lassen. Aber ich hab auch noch nie jemand getroffen, der "Manche mögen's heiß", "Ladykillers", oder "Leoparden küsst man nicht" nicht gemocht hat.
George Baxt unterhält genau so gut.
Gruß
Berthold (berthold.siebenkaes(AT)gmx.net)

 

Lawrence Block für Sammler?   (22.10.2003)
Seit drei Wochen wird im booklooker eins der frühen 'Gesellenstücke' von LB angeboten: "Feinde bis zum Tod" (geschrieben 1969 als Paul Kavanagh). Sicherlich relativ selten und für Sammler vielleicht interessant - aber für satte 15 Euro!?
Denn mit etwas Geduld sieht man dieses Büchlein auch immer wieder mal bei den anderen im Forum gelisteten Adressen oder bei zvab und dann wesentlich günstiger.
Gruß - Siegfried
Lawrence Block für Sammler?   (14.11.2003)
Hi Siegfried!
Ich stimme Dir zwar zu, der Preis ist recht happig, aber ich besitze dieses Buch beispielsweise nicht, obgleich ich ein vergleichsweise fanatischer Block-Fan bin. Die Bücher, die er nicht unter Pseudonym veröffentlicht hat und gleichzeitig in Deutschland erschienen sind habe ich mittlerweile komplett; die Romane, die er unter dem Pseudonymen Kavanagh bzw. Harrison veröffentlicht hat, habe ich bislang noch nicht im Angebot gesehen und würde ich folglich als echte Raritäten bezeichnen. Der Preis ist aus diesem Blickwinkel schon irgendwie zu rechtfertigen, isn't it? ;-)
Ciao
Ralf
Das ist der ganze Jammer, die Dummen sind immer so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel. - Bertrand Russell

 

Frances Noyes Hart   (11.11.2003)
Welcher Forum-Leser mit Datenbank-Zugang hilft mir?
Habe von dieser Autorin die deutsche Ausgabe ihres berühmten Krimis "Der Fall Bellamy" gekauft. Verlag Ernst Oldenburg, Leipzig. Übersetzer Dr. Robert von Voß.Leider steht in dem Buch nicht, wann diese deutsche Ausgabe (Original 1927 in USA) erschienen ist. Danke für die Aufklärung.
(WamersRolf(AT)aol.com)
Re: Frances Noyes Hart   (11.11.2003)
Laut Deutscher Bücherei Leipzig ist die Ausgabe von 1929 (Meister des Kriminalromans, Bd. 7). Die Angabe bezieht sich wohl aber nur auf die Erstauflage - wenn das die zweite oder dritte Auflage ist, muss die natürlich später erschienen sein.
Gruß,
Jan
Re 2: Frances Noyes Hart   (11.11.2003)
Danke für die schnelle Antwort. Das ist übrigens ein ganz toller Gerichtskrimi- für uns hier in Deutschland so etwas wie ein vergessenes Meisterwerk.
Gruß Rolf (WamersRolf(AT)aol.com)

 

Gavin Black   (07.11.2003)
Hallo,
wer kann mir sagen welche Bücher (Originaltitel) von Gavin Black in Deutschland erschienen sind?
Im voraus vielen Dank und schönes Wochende.
Hans Weinle (hwe(AT)ifco.de)
Re: Gavin Black   (07.11.2003)
Suddenly, at Singapore (London: Collins, 1961)
Mord in Singapur (Rüschlikon-Zürich: A. Müller, 1963)
Überraschung in Singapur (Zürich: Diogenes, 1989)
Dead Man Calling (London: Collins, 1962)
Gelbe Haut und blaue Augen (Rüschlikon-Zürich: A. Müller, 1964)
A Dragon for Christmas (London: Collins, 1963)
Ein Drachen zum Fest (München: Desch, 1966), Neuübersetzung bei Diogenes, 1987
The Eyes Around Me (London: Collins, 1964)
Mord in der Neujahrsnacht (München: Desch, 1966)
You Want to Die, Johnny? (London: Collins, 1966)
Willst du sterben, Johnny? (München: Desch, 1967)
A Wind of Death (London: Collins, 1967)
The Cold Jungle (London: Collins, 1969)
A Time for Pirates (London: Collins, 1971)
Piraten in Malaysia (München: Desch, 1973)
The Bitter Tea (London: Collins, 1972)
Bitterer Tee (München: Desch, 1974 und Zürich: Diogenes, 1991)
(Wohl zuerst in den USA bei Harper erschienen, aber auch 1972)
The Golden Cockatrice (London: Collins, 1974)
A Big Wind for Summer (London: Collins, 1975)
(London: Fontana, 1978 unter dem Titel »Gale Force«)
A Moon for Killers (London: Collins, 1976)
(London: Fontana, 1977 unter dem Titel »Killer Moon«)
Night Run from Java (London: Collins, 1979)
Flucht aus Java (Zürich: Diogenes, 1988)
The Fatal Shadow (London: Collins, 1983)
A Path for Serpents (London: Collins, 1991)

»The Bitter Tea« wurde wohl zuerst in den USA bei HarperCollins veröffentlicht, ebenfalls im Jahre 1972.

Unter dem bürgerlichen Namen Oswald (Morris) Wynd:

Black Fountains. A Novel in Four Parts (London: Home & Van Thal, 1948)
When Ape is King (London: Home & Van Thal, 1949)
The Stubborn Flower (London: Michael Joseph, 1949)
The Gentle Pirate (Gardencity, N.Y.: Doubleday, 1951)
Das gefährliche Leben der Dame Tseng (Köln: Dreikron-Verlag, 1958)
Stars in the Heather (Edinburgh, London: William Blackwood & Sons, 1956)
Moon of the Tiger (London: Cassell, 1958)
Summer can't Last (London: Cassell, 1960)
The Devil Came on Sunday (London: Cassell, 1961)
A Walk in the Long Dark Night (London: Cassell, 1962)
Death the Red Flower (Cassell, 1965)
Walk Softly, Men Praying (London: Cassell, 1967)
Sumatra Seven Zero (London: Cassell, 1968)
The Hawser Pirates (London: Cassell, 1970)
The Forty Days (London: 1972)
The Ginger Tree (London: 1977)

Es gibt noch ein paar US-Ausgaben: "Red Sun South" (Doubleday, 1948) und "Friend of the Family" (Doubleday, 1949). Das könnten US-Ausgaben zu "Black Fountains" und "When Ape is King" resp. "The Stubborn Flower" sein. Würde mich wundern, wenn der Mensch in zwei Jahren fünf Romane publiziert, davon drei in GB und zwei in den USA. Dann noch "The Blazing Air" (New Haven, Conn.: Ticknor & Fields, 1981). Ob das nun eine Originalausgabe oder eine US-Neuausgabe mit neuem Titel ist, kann ich leider nicht sagen.
Jan

 

Hörspieltermine   (21.10.2003)
Hallo Freunde!
Ich hab leider beim Sichern der Daten meines alten Computers, die Adresse eines Portals mit den Radioterminen der Hörspiele verloren.
Vielleicht kann mir jemand helfen!
Mit freundlichen Grüßen ein Hörspielfan! (KnutBraune(AT)aol.com)
Re: Hörspieltermine   (21.10.2003)
Vielleicht http://www.hoerspielkrimi.de?
(War ein Vorschlag von Alfred Miersch hier im Forum am 11.08.2003)
Jan
Re 2: Hörspieltermine   (22.10.2003)
Danke Jan!
Du hast mir die passende Adresse geschickt! (KnutBraune(AT)aol.com)
Re 3: Hörspieltermine   (22.10.2003)
Gern geschehen.

 

Ed McBain 87. Polizeirevier   (20.10.2003)
Alle Jahre wieder!!
wie sieht es eigentlich mit weiteren Veröffentlichungen bei uns aus???
es gibt inzwischen 2 neue Bücher mit Carella und Co.
Money, Money, Money
Fat Ollies book
Bei Amazon wird gebraucht »And all through the house« angeboten, 60 Euro sind mir aber im Moment zuviel.
Martin (martin.boisen(AT)hanse.net)

 

Hermann Hilgendorff   (09.10.2003)
"Millionen lesen ihn schon" stand neben dem Foto eines älteren Herrn mit schütternem Haar auf den Umschlägen der knallbunten dicken Leihbücher der 50 er und sechziger Jahre. In Wirklichkeit hieß er Kurt Müller, lebte von 1895 - 1982 und hat etwa 400 (oder doch eher 500 ?) Leihbuchromane geschrieben. Ins Krimi- Genre gehören vor allem die Großserien "G-man Jack Kelly" und "Inspektor Percy Brook", beide bereits vor dem 2. Weltkrieg begonnen.
Frage: Wo gibt es heute noch gut erhaltene Hilgendorff-Romane? Gibt es spezielle Händler für den Leihbuchsektor? Oder bleiben Sammlern nur die "Dachbodenfunde" bei ebay (die man fast immer auf den Dachboden zurückwünscht)? Bin für jeden Rat und Hinweis dankbar.
Re: Hermann Hilgendorff   (15.10.2003)
Bie Leihbüchern lohnt es sich sicherlich die einschlägigen Comic-2nd-hand-Händler zu fragen. Bei der Bremer Comic-Mafia (tel. 0421-5360636) sind z.B. einige wenige Leihbücher von Hilgendorff (nicht aus den genannten Serien) im Angebot.
Peter Reineke (320046317863-0001(AT)T-Online.de)

 

Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (02.10.2003)
Hallo, Forum Freunde,
wer kann mir helfen: ich suche den deutschen Titel von
Robin Cook: Brain.
Auf eine Antwort freut sich unter: peter.bernecker(AT)gmx.de
Dank im voraus und Gruß
Peter Bernecker
Re: Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (02.10.2003)
Ich habe spontan nix gefunden. Bist du sicher, dass der überhaupt ins Deutsche übersetzte wurde?
J.
Re 2: Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (02.10.2003)
"Brain" ist tatsächlich bisher noch nicht in deutscher Übersetzung erschienen, aber eigentlich geht's hier schon mit einem Mißverständnis los:
"Robin Cook (Derek Raymond)" ist Robert William Arthur COOK (1931 - 1994) - und der ist NICHT der Autor von "Brain".
Das ist vielmehr der Medical-Crime-Spezialist Robin COOK (geb. 1940). Der heißt wirklich so, wie sich der andere nur (gelegentlich) abgekürzt hat.
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv(AT)web.de)
Re 3: Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (02.10.2003)
Cook-Raymond mußte für manche Märkte, z.B,den deutschen, eben das aka benutzen, um nicht mit dem Medizin-Cook verwechselt zu werden. Gilt nicht für PROFIL EINES SERIALKILLERS (bei Rotbuch), die auch Cook-Raymond unter Robin Cook veröffentlicht haben. Ein Blick in die Bücher reicht allerdings, um den Unterschied zu sehen: Derek Raymond ist ein Schriftsteller und vermutlich einer der wichtigsten noir-Autoren des letzten Jahrhunderts. Medizin-Cook schreibt halt Bestseller.
Best
TW (woertche-berlin(AT)t-online.de)
Re 4: Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (03.10.2003)
Wobei dieses Buch richtig "Profil eines Serienmörders" heißt ... falls man das mal irgendwo in eine Suchmaschine eingeben will. ;-))
Amazon ordnet diesen Titel übrigens dem Medical-COOK zu und überläßt es den Rezensenten, das richtigzustellen oder als "das Schlechteste, was ich je von Cook gelesen habe" zu bezeichnen und dabei jeweils die Mindestpunktzahl zu vergeben.
Da darf man sich nicht wundern - wer den nächsten COOK-Bestseller erwartet, kann von "Raymond"-Noir nur enttäuscht werden.
Schöne Grüße
Max :-)) (KrimiArchiv(AT)web.de)
Re 5: Robin Cook (Derek Raymond): dt. Titel von "Brain"   (03.10.2003)
Ja, so rum kann man´s sicher auch sehen ...
TW (woertche-berlin(AT)t-online.de)

 

Nachtrag für die Bibliographie von Phoebe Atwood Taylor   (01.10.2003)
Moin liebe Leute,
zufällig bin ich an einen alten Titel von Phoebe Atwood Taylor geraten. Es handelt sich um das Buch "Mr. MAYO greift ein" aus dem Olympia-Verlag Nürnberg, erschienen 1949 mit einer Auflage von 15000. Dabei handelt es sich um die, so vermute ich, erste deutsche Veröffentlichung des "The Cape Cod Mystery" von 1931, bei DuMont dann unter dem Titel "Kraft seines Wortes" 1986 neu erschienen.
Mit besten Grüßen
J. Keffel
Re: Nachtrag für die Bibliographie von Phoebe Atwood Taylor   (01.10.2003)
Moin, moin,
ich konnte mich nicht mal daran erinnern, eine Atwood Taylor-Bibliographie geschrieben zu haben - musste ich erst mal suchen. Danke für den Hinweis, ist korrekt (Reihe: Der Wochenend-Roman).
Gruß,
Jan

 

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