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Kunstmann

 

Freispruch für den Hund der Baskervilles

Pierre Bayard: Freispruch für den Hund der Baskervilles

Info des Kunstmann Verlags:
Who dunnit? Die meisten Krimileser verlassen sich ganz auf den Autor, wenn es um die Aufklärung literarischer Morde geht. Falsch, sagt Pierre Bayard: Selbst Meisterdetektive wie Sherlock Holmes können irren, ohne dass der Autor es bemerkt. In Conan Doyles berühmtestem Buch "Der Hund der Baskervilles" deuten zahlreiche Indizien darauf hin, dass der Hund keineswegs der Mörder war. Anlass genug für eine furiose "Kriminalkritik". Denn viele in der Literatur erzählte Morde sind gar nicht von denjenigen begangen worden, denen sie zur Last gelegt werden. In der Literatur wie im richtigen Leben entkommen die wirklichen Verbrecher nicht selten den Ermittlern, und zweitrangige Figuren werden angeklagt und verurteilt. Die Kriminalkritik, Verfechterin der Gerechtigkeit, bringt endlich die Wahrheit ans Licht - und eröffnet ungeahnte Perspektiven. Ist Ödipus wirklich des Vatermords schuldig Versteckt sich nicht selbst in "Hamlet" ein unbekannter Mörder? Wenn schon literarische Personen hinter dem Rücken des Autors ein Eigenleben entwickeln, können wir uns auch als Leser aktiver, lustvoller in literarische Texte einbringen. Die Zeit der passiven Lektüre ist vorbei!, ruft Pierre Bayard, Autor des Bestsellers "Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat". Wie man mit Literatur auf Augenhöhe verkehrt und die wahren Mörder enttarnt, zeigt sein ebenso witziges wie kluges Buch.

Wie sich A.C. Doyle im Dartmoor verirrte - und wie man als Leser den wahren Mördern in literarischen Texten auf die Schliche kommt. Ein neuer Geniestreich paradox-witziger Literaturanalyse von Pierre Bayard.

Pierre Bayard: Freispruch für den Hund der Baskervilles. (L'affaire du chien des Baskervilles, 2008). Hier irrt Sherlock Holmes. Studie. Aus dem Französischen von Lis Künzli. Kunstmann, 206 S., 16.90 Euro (D).

 

[Thomas Wörtches Crime Watch 09/2008]

 

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Schampanninger

Max Bronski: Schampanninger

Info des Kunstmann Verlags:
München leuchtet in vorweihnachtlicher Pracht. Da gerät selbst der grantige bayerische Mensch in eine friedliche Adventsstimmung. Auch Wilhelm Gossec ist festlich gestimmt, hat er doch für seinen Trödelladen ein paar gute Stücke ausfindig gemacht. Auf dem Heimweg begegnet er einem weinenden Riesenmannsbild in Nikolauskluft. Man kennt sich. Es handelt sich um Vierthaler, den König der Penner, der von einem Altenstift zur Nikolausfeier gebucht wurde. Leider hat er auf dem Weg ein paar Gläschen getrunken, und jetzt weiß er nicht mehr weiter. Gossec hat der Himmel geschickt, er muss diesen Job übernehmen. Nach kurzem Überlegen willigt er ein, und in diesem Moment ist der Advent für ihn gelaufen. Der Ersatznikolaus wird in Bankraub, Kokainhandel und Spendenunterschlagung verwickelt, gerät ahnungslos in eine lebensbedrohliche Situation und ermittelt auf eigene Faust. In sein Visier gerät schnell Berni Berghammer, Sternekoch, geschäftlicher Tausendsassa und skrupelloses Schlitzohr - Liebling der Münchner Schickeria.

"Bronskis Romane sind Vollblutkrimis, die über die Grenzen des Weißwurstäquators hinaus Beifalll finden" (sz-krimi.de) - sein dritter Fall konfrontiert ihn mit den Reichen und Schönen Münchens.

Max Bronski: Schampanninger. Kriminalroman. Originalausgabe. Gebunden mit Schutzumschlag, 173 S., 16.90 Euro (D).

 

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