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Jacques Pistoux von Virginia Doyle

 

Jacques Pistoux, französischer Meisterkoch, reist auf der Suche nach neuen Anstellungen - und neuen Abenteuern - quer durch das Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Sein Weg führt in von der Grafschaft Kent, wo er einem Lord die Speisen zubereitete, über das Mittelmeer, wo er von einer amerikanischen Reisegesellschaft für eine Keuzfahrt engagiert wurde, über Italien, Österreich und Frankreich bis in die Küche eines noblen Hotels an der Hamburger Alster. Im Anhang eines jeden Romans finden sich die Rezepte zu den Speisen, die Jacques Pistoux im Buch selbst zubereitet. "Trotz kalorienreicher Rezepte", so resümiert ein Amazon-Rezensent, "eine leichte literarische Zwischenmahlzeit".
      Hinter dem Pseudonym Virginia Doyle verbirgt sich der Krimi-Autor und Übersetzer Robert Brack, 1959 unter dem bürgerlichem Namen Robert Gutberlet (unter dem ebenfalls eine Krimireihe erschienen war) in Fulda geboren. Doyle/Brack/Gutberlet lebt seit langen Jahren in Hamburg und schreibt neben seinen Kriminalromanen und -Übersetzungen Restaurantkritiken.

 

 

Die schwarze Nonne.
Reinbek: Rowohlt, 1999.
(Grafschaft Kent, England, 1876)

Kreuzfahrt ohne Wiederkehr.
Reinbek: Rowohlt, 1999.
(Mittelmeer, 1877)

Das Blut des Sizilianers.
Reinbek: Rowohlt, 1999.
(Sizilien, 1878)

Tod im Einspänner.
Reinbek: Rowohlt, 2000.
(Wien, 1878)

Die Burg der Geier.
Reinbek: Rowohlt, 2000.
(Elsass-Lothringen, 1880)

Das giftige Herz.
Reinbek: Rowohlt, 2000.
(Nürnberg, 1881)

Das Totenschiff von Altona.
Reinbek: Rowohlt, 2002.
(Hamburg, 1882)

Die schwarze Nonne
Kreuzfahrt ohne Wiederkehr
Das Blut des Sizilianers
 

 

Simon Polt von Alfred Komarek

 

Steckbrief
Name: Simon Polt
Zivilstand: Ledig, verliebt in die Dorflehrerin Karin, die seine Freundin wird und vielleicht noch mehr.
Wohnort: Burgheim im Wiesbachtal, einem typischen Dorf im niederösterreichischen Weinviertel. Ist verwachsen mit der Landschaft und ihren eigenwilligen Bewohnern. Besitzt wie die meisten Dorfbewohner ein eigenes Presshaus.
Mitbewohner: Sein eigenwilliger Kater Czernohorsky.
Aussehen: »Gendarm von achtungsgebietender Leibesfülle« mit einer eisernen Leber.
Laufbahn: Arbeitete fast zwei Jahrzehnte als Land-Gendarm in Burgheim. Als er seinen Sinn für Gerechtigkeit nicht mehr mit dem Beruf eines Gendarmen vereinbaren kann, nimmt er seinen Abschied.
Methode: »Mitleben statt vorladen, dabeisitzen statt gegenüber«: Polt hat ein Gespür für die örtliche Mentalität und die Fähigkeit, geduldig zuzuhören. »Die Kunst, wenig zu fragen und viel zu erfahren«, beherrscht er meisterhaft. Wendet ungern Gewalt an, mag keine Waffen und kümmert sich allgemein wenig um Dienstvorschriften. Hat eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit.
Isst: Hausmannskost, notfalls auch einmal Chinesisch.
Trinkt:Wein, natürlich aus dem Weinviertel; Bier zum Löschen von Durst.
Fährt: Ein schwerfälliges Steyr-Waffenrad.
Lieblingsorte: Die Kellergassen mit ihren alten Presshäusern und die drei Kastanienbäume zwischen Brunndorf und Burgheim vor dem Waldhang des Grünbergs.
Marotten: Weigert sich, ein Handy zu besitzen.
Besondere Kennzeichen: Eigensinniger und sturer Melancholiker mit Hang zur Grübelei.

Quelle: Diogenes Verlag

 

 

Polt muss weinen.
Innsbruck: Haymon, 1998.

Blumen für Polt.
Innsbruck: Haymon, 2000.

Himmel, Polt und Hölle.
Innsbruck: Haymon, 2001.

Polterabend.
Innsbruck: Haymon, 2003.

Polt.
Innsbruck: Haymon, 2009.

Zwölf mal Polt.
Kriminalgeschichten.
Innsbruck: Haymon, 2011.

Alt, aber Polt.
Innsbruck: Haymon, 2015.

Polterabend
Blumen für Polt
 

 

Laura Principal von Michelle Spring

 

Laura Principal hat ihre akademische Karriere in Cambridge aufgegeben und arbeitet als Privatdetektivin. Sie ist Chefin der örtlichen Filiale von "Aardvark Investigations", deren Hauptsitz in London von ihrem Lebenspartner Sonny Mendlowitz geleitet wird. In ihren Laura-Principal- Romanen erforscht die Autorin Michelle Spring die dunklen Innenseiten hinter den alten Fassaden des ehrwürdigen Universitätsstädtchen. Die Bücher sind allerdings keine cozies, wie manche vielleicht ob des Schauplatzes vermuten, sondern eher soft-boiled: Der realistischen Tradition verhaftet, nimmt Michelle Spring soziale Fragen auf, verzichtet aber auf die Darstellung von Gewalt, wie man sie aus der hardboiled- Schule gewohnt ist.
      Michelle Spring stammt aus Victoria, einem Städtchen auf der kanadischen Vancouver Island. Sie lebt seit mehr als zwei Jahrzehnten im englischen Cambridge, wo sie unter ihrem bürgerlichen Namen Michelle Stanworth an der Anglia University Soziologie unterrichtet. Nach einigen Jahren kriminalliterarischer Schaffenspause ist für Ende 2006 der neue Roman »The Night Lawyer« angekündigt, der nicht in die Laura-Principal- Reihe gehören soll.

 

 

Every Breath You Take.
Frauenhaus.
London: Orion und New York: Pocket Books, 1994
Bergisch Gladbach: Bastei-Verlag Lübbe, 1994

Running for Shelter.
Schattenzeit.
London: Orion, 1995 und New York: Pocket Books, 1996
Bergisch Gladbach: Bastei-Verlag Lübbe, 1997

Standing in the Shadows.
Darylls Geständnis.

London: Orion und New York: Ballantine, 1998
München: Ullstein, 2000

Nights in White Satin.
Eine Nacht in Weiß.

London: Orion und New York: Ballantine, 1999
München: Ullstein, 2001

In the Midnight Hour.
Vermisst.

London: Orion und New York: Ballantine, 2001
München: Ullstein, 2002

Darylls Geständnis
Eine Nacht in Weiß
Vermisst
 

 

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