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Krimi-Navigator -- Serienfiguren -- Figuren W

 

Claire Watkins von Mary Logue

 

Claire Watkins, ehemalige Polizistin in Minneapolis, zog sich nach der Ermordung ihres Mannes ins kleine Städtchen Fort St. Antoin zurück. Die alleinerziehende Mutter einer Tochter arbeitet als Deputy Sheriff des Pepin Countys im US Staat Wisconsin.
Mary Logue stammt aus Minnesota und ist eine sehr umtriebige Autorin, die neben ihren Kriminalromanen diverse Lyrik-Bände und Kinder- und Jugendbücher geschrieben hat. Im Krimibereich debütierte sie mit den Standalones »Red Lake of the Heart« (1987) und »Still Explosion« (1993, dt. »Bombenruhe«, 1995), bevor sie sich Jahre später ihrer Serienfigur zuwandte. Sie lebt zusammen mit dem US-Autor Pete Hautman, der ebenfalls Kriminal- und Jugendliteratur verfasst.

 

 

Blood Country
Dunkle Ernte.

New York: Walker & Co., 1999
Frankfurt/M.: Fischer, 2002

Dark Coulee
Fasanenschrei.

New York: Walker & Co., 2000
Frankfurt/M.: Fischer, 2002

Glare Ice
Krähenspur.

New York: Walker & Co., 2001
Frankfurt/M.: Fischer, 2002

Bone Harvest
Totes Wasser.

New York: Ballantine Books, 2004
Frankfurt/M.: Fischer, 2003 (*)

Poison Heart
New York: Ballantine Books, 2005.

Maiden Rock
Madison, WI: Bleak House Books, 2007.

Point No Point
Madison, WI: Bleak House Books, 2008.

Frozen Stiff
Madison, WI: Tyrus Books, 2010.

Dunkle Ernte
Fasanenschrei
 

 

(*) Sieht merkwürdig aus, verhält sich aber so: Die deutsche Ausgabe ist im Dezember 2003 erschienen, die US-Ausgabe ist im Juni 2004 erschienen.

 

 

 

Lena Wertebach von Maria Gronau

 

Lena Wertebach ist Kriminalhauptkommissarin und Leiterin der 8. Mordkommission in der Berliner Keithstraße, wo sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Berliner Krimifiguren - z.B. Karin Lietze von Pieke Biermann - ihre Mordfälle löst. Die Polizistin ist bekennende Lesbe (aber gewiss nicht "die einzige lesbische Kommissarin im deutschen Krimi", wie der Militzke-Verlag in der Vorankündigung des vierten Wertebach-Romans behauptet) und Mutter eines zwölfjährigen Sohns (der natürlich im Laufe der kleinen Reihe etwas älter wird). Jim, so der Name des Filius, ist passionierter Internetsurfer. Nachdem Wertebachs Lebensgefährtin Susanne gleich im ersten Band der Reihe gemeuchelt wird, verliebt sich die Kommissarin in die norwegische Studentin Margrete, die ihr in den folgenden Romanen zur Seite steht.

 

 

Weiberwirtschaft
Berlin: Schwarzkopf und Schwarzkopf, 1995

Weiberlust
Berlin: Schwarzkopf und Schwarzkopf, 1995

Weibersommer
Berlin: Schwarzkopf und Schwarzkopf, 1998

Weiberschläue
Leipzig: Militzke, 2003

Weiberlust
Weibersomme
 

 

Hanne Wilhelmsen von Anne Holt

 

Mit ihren Romanen um die Polizistin Hanne Wilhelmsen aus Oslo, die seit 1993 erscheinen, wurde die Schriftstellerin Anne Holt zur populärsten norwegischen Krimiautorin. Hanne Wilhelmsen hat eine problematische Kindheit hinter sich; sie ist attraktiv, aber auch eigenwillig, launisch, kratzbürstig. Sie fährt Harley Davidson und lebt in einer lesbischen Beziehung, die sie gerne vor ihren Kollegen verheimlichen würde. Als Polizistin ist sie außerordentlich erfolgreich, wird von den Kollegen geschätzt und von den Vorgesetzten gedeckt, wenn sie mit den Grenzen der Legalität kollidiert.
      Wiederkehrendes (Mord-)Motiv in den Romanen sind zerrissene Familienbande, vor allem problematische Eltern-Kind-Beziehungen. Absicht ihrer Hanne-Wilhelmsen-Bücher, so Anne Holt, sei es vor allem, skandinavisches Familienleben zu porträtieren. Angelegt sei der Zyklus auf zehn Bände, doch endet der bisher letzte Roman »Die Wahrheit dahinter« damit, dass Hanne Wilhelmsen schwer angeschossen zu Boden geht. Vorzeitiges Ende der Serie? Die Autorin hüllt sich in Schweigen und lässt das ungeduldige Publikum zappeln. Denkbar auch, dass Anne Holt noch weitere Bücher über ihre Protagonistin schreibt, die aber in die Vergangenheit Hanne Wilhelmsens zurückgreifen.

Anne Holt, 1958 in Larvik/Norwegen geboren, ist in Lillestrøm und Tromsø aufgewachsen. Sie studierte Jura in Oslo, arbeitete als Journalistin, Polizeijuristin (der Posten soll dem eines Staatsanwalts vergleichbar sein) und als Rechtsanwältin. Ende Oktober 1996 wurde Anne Holt zur norwegischen Justizministerin ernannt, musste das Amt aber im Februar 1997 aus gesundheitlichen Gründen wieder aufgeben. Die Autorin lebt seit langen Jahren offen in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, weigerte sich aber, sich als Gallionsfigur der gay movement aufbauen zu lassen. Im Januar 2000 heiratete sie ihre Lebensgefährtin, bald darauf wurde ein Töchterchen geboren - Ausgang einer öffentlichen Diskussion in Norwegen, die zu einer Reform der Gesetze führte und es mittlerweile auch gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften ermöglicht, Kinder zu adoptieren.
      Anne Holt ist begeisterter Fußballfan und kickt selbst in einer Frauenfußballmannschaft. In ihrem Enthusiasmus fürs runde Leder hat sie sogar ein Buch über die Fußball-WM in Frankreich geschrieben (»I hjertet av VM. En fotballreise«, 1998 mit Erik Langbråten). Außerdem hat Anne Holt das Kinderbuch »Bernhard Pinkertons store oppdrag« (1999) und den lesbischen Liebesroman »Mea Culpa« (1997, auf Deutsch 2003 unter dem gleichen Titel im Orlanda Verlag erschienen). 2001 überraschte Anne Holt ihr Publikum mit einem Kriminalroman, in dem Hanne Wilhelmsen keinen Auftritt hat: In »Det som er mitt« (»In kalter Absicht«, 2002) ist die Psychologin Inger Vik die Hauptfigur - ein zweiter Band mit der Seelenärztin ist 2004 unter dem Titel »Det som aldri skjer« (»Was niemals geschah«, 2005) erschienen. In diesem Roman ermittelt Inger Vik gemeinsam mit der Kommissarin Yngvar Stubø, die bereits in dem Hanne Wilhelmsen-Krimi »Die Präsidentin« auftrat. Die beiden Serien berühren sich also in dieser Figur.
      Anne Holt lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Oslo und an der französischen Riviera.
(Mit Dank an Jens Keffel)

 

 

Blind gudinne.
Blinde Göttin.

Oslo: Cappelen, 1993.
Hamburg: Rasch und Röhring, 1995.

Salige er de som tørster.
Selig sind die Dürstenden.

Oslo: Cappelen, 1994.
Hamburg: Rasch und Röhring, 1996.

Demonens død.
Das einzige Kind.

Oslo: Cappelen, 1995.
München: Piper, 1998.

Løvens gap.
Im Zeichen des Löwen.

Oslo: Cappelen, 1997.
München: Piper, 1999.
(mit Berit Reiss-Andersen).

Død joker.
Das achte Gebot.

Oslo: Cappelen, 1999.
München: Piper, 2001.

Uten ekko.
Das letzte Mahl.

Oslo: Cappelen, 2000.
München: Piper, 2003.
(mit Berit Reiss-Andersen).

Sannheten bortenfor.
Die Wahrheit dahinter.

Oslo: Cappelen, 2003.
München: Piper, 2003.

Presidentens valg.
Die Präsidentin.
(*)
Oslo: Piratforl., 2006.
München: Piper Nordiska, 2007.

1222.
Der norwegische Gast.

Oslo: Piratforl., 2007.
München: Piper Nordiska, 2008.

Blinde Göttin
Selig sind die Dürstenden
Das einzige Kind
Im Zeichen des Löwen
Das achte Gebot
Die Wahrheit dahinter
Der norwegische Gast
 

(*) Der Roman gehört nur bedingt in die Reihe: Hauptfigur ist der Polizist Yngvar Stubø, der im Laufe seiner Ermittlungen Hilfe von seiner Kollegin Hanne Wilhelmsen erhält.

 

 

Moses Wine von Roger L. Simon

 

Irgendwo gibt es sie, die us-amerikanische Linke, auch wenn sie von den Medien weitgehend ignoriert wird. Moses Wine zählt gewiss dazu, der jüdische Privatdetektiv aus Los Angeles, der tief in der Hippie-Bewegung der späten 60er Jahre verwurzelt ist. Von Marihuana bis zur Freien Liebe, von Protesten gegen den Vietnam-Krieg bis zum Engagement für die Bürgerrechtsbewegung: Moses Wine hat (fast) alles mitgemacht - und nach dreißig Jahren literarischer Existenz das Meiste hinter sich gelassen. Mittlerweile rauscht der Vater zweier Söhne mit einem feschen BMW über die Highways von Kalifornien, hat eine wesentlich jüngere asiatisch- stämmige Lebensgefährtin und streitet sich mit seiner Ex Suzanne, der Mutter der Kinder, wieviel Verrat in der freien Liebe lag.
      Moses Wines Karriere als Detektiv beginnt damit, wie er einen Freund vor dem Knast bewahrt, der bei einer Demo einen Stein in die Schaufensterscheibe einer Bank geworfen haben soll: Wine enttarnt einen Cop in Zivil als agent provocateur. Auch mit seinen kommenden Fällen festigt er seinen Ruf, der "Sam Spade der studentischen Linken" zu sein - sogar der Rolling Stone berichtet über den "Detektiv des Volkes".
      "Zu diesem Zeitpunkt stand ich im Begriff, zu einer (kleinen) Legende zu werden, und was fast zufällig als Mischung aus jugendlichem Idealismus und unerfüllter Lust begann, wurde zu meinem Leben. Und ich genoss es, im Amerika der Siebzigerjahre den Robin Hood zu spielen. Leider musste ich feststellen, dass die meisten Fälle eines Privatdetektivs nicht dazu angetan waren, die geknechtete Unterschicht vor einem abgefeimten System zu schützen, und wenn dies doch mal der Fall war, brachte es kaum genug ein für einen Busfahrschein in Los Angeles -- einer Stadt, in der sowieso kein Mensch mit dem Bus fahren will. Ich war verheiratet und hatte Kinder, und ich musste endlich erwachsen werden und anfangen, das Leben etwas ernster zu nehmen. Allmählich und fast unbemerkt wurde ich einem stinknormalen Privatdetektiv schrecklich ähnlich, auch wenn ich es mir selbst nicht eingestehen wollte. Ich arbeitete für Anwälte und übernahm gelegentlich, wenns meine Zeit denn erlaubte, auch mal einen Fall allein der guten Sache wegen." (Die Baumkrieger).
      Die bürgerliche Normalität hat auch die Hippies eingeholt: Moses Wine expandiert und baut seinen Robin-Hood-Laden zu einem florierenden mittelständischen Unternehmen aus, mit dem notwendigen technischen Schnickschnack und - vermutlich - einem Steuerberater, der Mittel und Wege findet, wie die schmucken Honorare mit möglichst minimalen Abzügen fürs Allgemeinwohl auf dem Privatkonto landen. Aus dem Hippie-Detektiv Moses Wine ist ein Manager geworden.
      Moses Wine hat zwei Söhne: Jacob, der sich mittlerweile offen zu seiner Homosexualität bekennt, lebt in New York und arbeitet (noch weitgehend erfolglos) an seiner Schriftsteller-Karriere. Jacobs jüngerer Bruder Simon gerät seit seinem vierzehnte Lebensjahr als begeisterter Graffiti-Sprayer regelmäßig in Konflikt mit den Gesetzeshütern. Mittlerweile zwanzig und begeisterter Maler, hat sich Simon einer Ökogruppe angeschlossen, die vom FBI beschuldigt wird, sich terroristischer Methoden bis hin zum Mord zu bedienen. Kein leichtes Spiel für Moses Wine, der sich von Simon seine eigenen Ideale der Vergangenheit vorhalten lassen muss.
      Die bisher acht Romane der Moses Wine-Reihe sind nicht nur Kriminalromane, sondern bilden eine Chronik der amerikanischen Gesellschaft - und eine scharfsichtige Chronik der Hippie- und Bürgerrechtsbewegung durch die drei vergangenen Jahrzehnte. »The Big Fix«, der erste Moses Wine-Roman wurde von der Crime Writers Association mit dem John Creasy Memorial Award ausgezeichnet, das vom Autor selbst verfasste Drehbuch zu einer Kinoadaption (1978 mit Richard Dreyfuss in der Hauptrolle) wurde für den Oscar nominiert.
      Weitere Informationen zu Moses Wine und dem Autor Roger L. Simon finden Sie bei uns in »Irgendwie wurde Moses Wine der globale 68er« - Thomas Wörtche im Interview mit Roger L. Simon.

 

 

The Big Fix.
Das Geschäft mit der Macht.
San Francisco: Straight Arrow Books, 1973
München: Goldmann, 1979

Wild Turkey.
Hecht unter Haien.
San Francisco: Straight Arrow Books, 1974
München: Goldmann, 1980

Peking Duck.
Die Peking-Ente.
New York: Simon & Schuster, 1979
München: Goldmann, 1980

California Roll.
Kurzschluss im SiliconValley.
New York: Villard Books, 1985
München: Goldmann, 1987

The Straight Man.
Schwarzer Schnee.
New York: Villard Books, 1986
Berlin: Rotbuch Verlag, 1988

Raising the Dead.
Auferstanden von den Toten.
New York: Villard Books, 1988
Berlin: Rotbuch Verlag, 1989

The Lost Coast.
Die Baumkrieger
.
New York: HarperCollins, 1997
Zürich: Unionsverlag, 2003

Director's Cut.
New York: Simon & Schuster, 2003

Die Baumkrieger
 

 

Erik Winter von Åke Edwardson

 

Er raucht Zigarillos (Corps Diplomatique), hört gerne Jazz (John Coltrane) und hat eine Vorliebe für italienische Schuhe und Designeranzüge: Kriminalkommissar Erik Winter sieht gut aus und ist eitel bis in die Bügel seiner Lesebrille. Der Spiegel erkor ihn bereits zu "ein(em) skandinavische(n) Bruder von George Clooney", doch mit seiner Schweigsamkeit und Melancholie kommt der einsame Wolf Erik Winter eher wie eine jüngere, parfümierte Version Kurt Wallanders daher.
      Außerhalb der Arbeit hat Winter nur selten Kontakt zu anderen Menschen. Er pflegt keine Freundschaften und die Familienbande sind nicht gerade eng geknüpft. Auch seine Freundin, eine Ärztin, würde er gern auf Distanz halten, doch Angela setzt ihm bald die Pistole auf die in edles Tuch gewandte Brust und zieht bei dem Einzelgänger ein. Ein Töchterchen wird geboren - allmählich verwandelt sich der ungesellige Kommissar, der im dritten Roman »Das vertauschte Gesicht« seinen vierzigsten Geburtstag feiert, zum Familienmenschen.
      Erik Winters Terrain ist Göteborg, nach Stockholm die zweitgrößte Stadt in Schweden, das er zusammen mit den Polizei-Kollegen Fredrik Halders, Aneta Djanali und Bertil Ringmar beackert. In fast allen Romanen sind die Täter gleichzeitig Opfer, worin sich Edwardsons Bücher weniger mit Kriminalromanen Henning Mankells als eher mit denen seines Kollegen Håkan Nessers ähneln. Zweimal ermittelt Winter in Großbritannien: Im ersten Band führt in ein Mordfall nach London. Im letzten Fall »Segel aus Stein« gibt es dann ein Wiedersehen zwischen dem Göteborger Cop und seinem Londoner Kollegen mit dem phantasievollen Namen Steve Macdonald: diesmal allerdings oben in Schottland, in der Nähe von Loch Ness.
      Åke Edwardson, Jahrgang 1953 und in Lalland aufgewachsen, ist von Beruf Journalist und Sachbuchautor. Er arbeitete für die UNO im Nahen Osten und unterrichtete Creative Writing an der Universität von Göteborg. 1995 debütierte Edwardson mit seinem Krimi »Till allt som varit dött« (»Allem, was gestorben war«), 1996 folgte »Gå ut min själ«. Hauptfigur beider Romane ist der Göteborger Ex-Polizist und Privatdetektiv Jonathan Wide. Edwardsons Kriminalromane wurden mehrfach ausgezeichnet: »Till allt som varit dött« wurde 1995 als bestes Debüt, »Dans med en ängel « und »Himlen är en plats på jorden« wurden 1997 und 2001 von der schwedischen Akademie als bester Kriminalroman des Jahres prämiert. Jüngste Veröffentlichung Edwardsons ist der Jugendroman »Drakmånad«, der 2006 erschien.

 

 

Dans med de ängel.
Tanz mit dem Engel.

Stockholm: Norstedt, 1997.
München: Econ-und-List-Taschenbuch-Verlag, 1999.

Rop från långt avstånd.
Die Schattenfrau.

Stockholm: Norstedt, 1998.
München: Claassen, 2000.

Sol och skugga.
Das vertauschte Gesicht.

Stockholm: Norstedt, 1999.
München: Claassen, 2001.

Låt det aldrig ta slut.
In alle Ewigkeit.

Stockholm: Norstedt, 2000.
München: Claassen, 2002.

Himlen är en plats på jorden.
Der Himmel auf Erden.

Stockholm: Norstedt, 2001.
München: Claassen, 2002.

Segel av sten.
Segel aus Stein.

Stockholm: Norstedt, 2002.
München: Claassen, 2003.

Rum nummer 10.
Zimmer Nr. 10.

Stockholm: Norstedt, 2005.
München: Claassen, 2006.

Vänaste land.
Rotes Meer.

Stockholm: Norstedt, 2006.
Berlin: Ullstein, 2008.

Den sista vintern.
Der letzte Winter.

Stockholm: Norstedt, 2008.
Berlin: Ullstein, 2010.

Segel aus Stein
Der Himmel auf Erden
In alle Ewigkeit
Das vertauschte Gesicht
Rotes Meer
 

 

Max Winter von Felix Thijssen

 

Max Winter ist ein Ex-Polizist, der sein Geld als Privatdetektiv in Amsterdam verdient (in »Ingrid«, dem vierten Roman, zieht Winter aufs Land). Unterstützt wird der Schnüffler von seiner computerkundigen Freundin CyberNel.

 

 

Cleopatra
Cleopatra
.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 1998
Dortmund: Grafit, 2000

Isabelle
Isabelle.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 1999
Dortmund: Grafit, 2002

Tiffany
Tiffany.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2000
Dortmund: Grafit, 2002

Ingrid
Ingrid.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2001
Dortmund: Grafit, 2003

Caroline
Caroline.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2001
Dortmund: Grafit, 2003

Charlotte
Charlotte.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2002
Dortmund: Grafit, 2004

Rosa
Rosa.

Ein Fall für Max Winter.
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2003
Dortmund: Grafit, 2005

Rebecca
Amsterdam: Luitingh-Sijthoff, 2004

Cleopatra
Isabelle
Tiffany
Ingrid
 

 

Hannah Wolfe von Sarah Dunant

 

Hannah Wolfe ist Privatdetektivin in London.

 

 

Birth Marks.
Der Baby-Pakt
London: Michael Joseph, 1991
Frankfurt/M.: Fischer, 1993

Fatlands.
Fette Weide
London: Hamish Hamilton, 1993
Frankfurt/M.: Fischer, 1995

Under my Skin.
Mit Haut und Haaren
London: Hamish Hamilton, 1995
Frankfurt/M.: Fischer, 1996

Mit Haut und Haaren
 

 

April Woo von Leslie Glass

 

Detective Sergeant April Woo aus New York City ist die wohl erste chinesisch-stämmige Ermittlerin in der Kriminalliteratur. Woos biestige Mutter, Einwanderin der ersten Generation, ist eng in der traditionellen chinesischen Lebensweise verhaftet und weder mit Aprils Job noch mit ihrem Verlobten, den mexikanisch-stämmigen Polizisten Mike Sanchez, einverstanden. In ihrer Arbeit sieht sich die Polizistin mit den üblichen rassistischen und sexistischen Anfeindungen konfrontiert. Woo, in Chinatown aufgewachsen, ermittelt zumeist in der sehr wohlhabenden Upper West Side von Manhattan. Seelischen Beistand findet die junge Ermittlerin bei dem New Yorker Psychiater Dr. Jason Frank, der zur Lösung manches Falles relevante Hilfe beisteuert.
      Die Kriminalfälle in Leslie Glass' April-Woo-Romanen sollen auf tatsächlichen Verbrechen basieren. Das Material jedenfalls kennt die Autorin aus erster Hand: Als Mitglied der New York City Police Foundation sitzt Leslie Glass in einem Kommittee, das Bürger für ihre Mithilfe bei der Lösung eines Gewaltverbrechens mit einem Preis auszeichnet. Zu dem Zwecke sichtet Glass regelmäßig mit einigen Detectives des NYPD die Akten firsch abgeschlossener Fälle.

 

 

Burning Time.
Der Kuss des Feuers
New York: Doubleday, 1993
München: Goldmann, 1997

Hanging Time.
Schwester, liebe Schwester mein
New York: Bantam Books, 1995
Rheda-Wiedenbrück: Bertelsmann-Club, 1997

Loving Time.
Tiefer Fall
New York: Bantam Books, 1996
München: Goldmann, 1998

Judging Time.
Jeder für sich allein
New York: Dutton, 1998
München: Goldmann, 1999

Steeling Time.
In fremden Händen
New York: Dutton, 1999
München: Goldmann, 2000

Tracking Time.
Brüderchen, komm tanz mit mir
New York: Dutton, 2000
München: Goldmann, 2002

Silent Bride.
Die verstummte Braut
New York: Onyx, 2000
München: btb bei Goldmann, 2003

A Killing Gift.
New York: Onyx, 2003

A Clean Kill.
New York: Onyx, 2005

Schwester, liebe Schwester mein
In fremden Händen
Brüderchen, komm tanz mit mir
Die verstummte Braut
 

 

Wyatt von Garry Disher

 

Garry Dishers kleine Serie um den australischen Gangster Wyatt gehört zum Besten, was es derzeit im Subgenre Noir gibt. Wyatt ist Spezialist für Einbrüche, Raub- und Banküberfälle. Nachdem er sich im ersten Teil der Reihe mit den falschen Leuten anlegt, ist er ständig auf der Flucht vor dem Syndikat aus Melbourne, das einen Kopfpreis auf ihn ausgesetzt hat. Wie Blut im Haifischbecken zieht die Prämie finstere Gestalten an, die sich an Wyatts Fersen heften. Doch Ungemach droht ihm nicht nur aus den einschlägigen Banditenkreisen: Immer wieder muss Wyatt erfahren, dass die gutsituierten Kreise, denen er nach dem Gelde trachtet, mit nicht minder krimineller Energie ihre Pfründe zu verteidigen - und zu vermehren - trachten.
      Gangstertum hat bei dem australischen Autor Garry Disher nichts Heldenhaftes, sondern ist knallhartes Alltagsgeschäft, in dem die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage genauso gelten, wie an anderen Märkten. Wyatt versucht zu überleben und nutzt dazu die Mittel, die sich ihm bieten - alle Mittel.

 

 

Kickback.
Gier.

North Sydney: Allen & Unwin, 1991.
Berlin: Maas, 1999.

Paydirt.
Dreck.

North Sydney: Allen & Unwin, 1992.
Berlin: Maas, 2000.

Deathdeal.
Hinterhalt.

North Sydney: Allen & Unwin, 1993.
Berlin: Maas, 2002.

Crosskill.
Willkür.

North Sydney: Allen & Unwin, 1994.
Berlin: Maas, 2004.

Port Vila Blues.
Vergeltung.
St Leonards, N.S.W.: Allen & Unwin, 1995.
Berlin: Maas Verlag, 2006 unter dem Titel »Port Vila Blues«.

The Fallout.
Niederschlag.
St Leonards, N.S.W.: Allen & Unwin, 1997.
Berlin: Maas Verlag, 2008.

Gier
Dreck
Hinterhalt
Dreck
Niederschlag
 

 

Eva Wylie von Liza Cody

 

Eva Wylie ist Schrottplatzwächterin und Catcherin mit einem untrügerischen Gespür dafür, wo man seine Nase besser nicht hinstecken sollte. Sie lebt in London - und fängt sich regelmäßig Ärger ein
Die Eva-Wylie-Romane finden Sie auf der Liza Cody-Seite in den Autoren-Infos

 

 

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